Willkommen in der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
Für neue Lebensqualität – Rekonstruktive Chirurgie mit Präzision und Menschlichkeit
- Home
- >
- Rekonstruktive plastische Chirurgie
Liebe Patientinnen und Patienten,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
Die Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie am ISAR Klinikum in München ist spezialisiert auf moderne rekonstruktive und ästhetische Eingriffe im Gesichts-, Brust- und Körperbereich. Unser Fokus liegt auf natürlichen Ergebnissen, präzisen Operationsmethoden und einer individuellen Betreuung auf höchstem medizinischem Niveau.
In unseren hochmodernen Operationssälen führen wir sowohl ästhetische Eingriffe als auch komplexe rekonstruktive Operationen nach Tumorerkrankungen, Unfällen oder Gewichtsverlust durch. Dabei profitieren unsere Patientinnen und Patienten von einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb des Klinikums sowie einer umfassenden medizinischen Versorgung und Sicherheit.
Durch moderne operative Verfahren, innovative Techniken und langjährige Expertise können wir Behandlungen individuell auf die anatomischen Voraussetzungen und Wünsche unserer Patientinnen und Patienten abstimmen. Diskretion, Vertrauen und eine persönliche Betreuung stehen dabei stets im Mittelpunkt.
Unser Anspruch: Plastische Chirurgie in München auf höchstem Niveau – menschlich, modern und verlässlich.
Herzlich,
Prof. Dr. med. Ulf Dornseifer
und das Team der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie
Prof. Dr. med. Ulf Dornseifer
Direktor der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
Für Ihr Wohlbefinden – Individuell, präzise und medizinisch auf höchstem Niveau
Uns ist eine persönliche und vertrauensvolle Betreuung besonders wichtig. Wir möchten, dass Sie sich medizinisch bestens aufgehoben und individuell beraten fühlen. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Behandlungen und rekonstruktiven Eingriffe unserer Plastischen Chirurgie, damit Sie sich vorab informieren und einen ersten Eindruck über unsere Therapiemöglichkeiten gewinnen können.
Brustrekonstruktion
Die Rekonstruktive Brustchirurgie
umfasst moderne Verfahren zur Wiederherstellung der Brust nach Brustkrebs, Operationen, Bestrahlungen oder angeborenen Fehlbildungen. Ziel ist es, Form, Symmetrie und Körpergefühl möglichst natürlich wiederherzustellen.
Unser Leistungsspektrum umfasst brusterhaltende Operationen (BET), Mastektomien bzw. Ablationen (vollständige Entfernung der Brust) sowie Brustrekonstruktionen mit Implantaten oder Eigengewebe. Darüber hinaus bieten wir Brustwarzenrekonstruktionen inklusive Brustwarzenhof-Tätowierung (BWK-Tattoo) sowie Korrekturen bei angeborenen Fehlbildungen der Brust an.
Zusätzlich behandeln wir Folgen einer Bestrahlung wie Kapselfibrosen oder Strahlenfibrosen (Verhärtungen und Vernarbungen des Gewebes) und führen sekundäre Rekonstruktionen durch, wenn bereits bestehende Brustrekonstruktionen korrigiert oder verbessert werden sollen.
Je nach individueller Situation kommen Implantate, Eigenfetttransfer oder körpereigenes Gewebe zum Einsatz, um ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen.
Rekonstruktion der Augenbraue
Ausdruck und Symmetrie des Gesichtes bewahren
Die Augenbraue prägt den Gesichtsausdruck und bildet einen wichtigen Rahmen für die Augenpartie. Bereits kleine Veränderungen ihrer Form oder Position können die Symmetrie und den Ausdruck des gesamten Gesichtes beeinflussen.
Nach Tumoroperationen, Verletzungen oder Verbrennungen kann es zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust der Augenbraue kommen. Auch Narben oder eine Lähmung des Gesichtsnervs können ihre Position verändern.
Je nach Befund kann die Augenbraue durch haartragendes Gewebe aus der Umgebung, durch eine Haartransplantation oder durch eine Kombination verschiedener Verfahren rekonstruiert werden. Entscheidend sind dabei nicht nur die Form und Position, sondern auch die natürliche Wuchsrichtung und Dichte der Haare.
Unser Ziel ist eine möglichst unauffällige Rekonstruktion, die sich harmonisch in die Stirn- und Augenregion einfügt und die Symmetrie des Gesichtes verbessert. Welche Methode geeignet ist, besprechen wir individuell anhand des Befundes und der persönlichen Wünsche.
Tumorchirurgie
Individuelle Wiederherstellung von Form und Funktion
Nach der Entfernung eines Tumors oder infolge einer Verletzung können im Bereich von Kopf und Hals komplexe Defekte entstehen. Diese können neben der Haut auch das darunterliegende Weichteilgewebe, die Muskulatur, Schleimhaut, Knorpel, Knochen oder Nerven betreffen. Dadurch können sowohl das äußere Erscheinungsbild als auch wichtige Funktionen wie der Lidschluss, das Sprechen, Schlucken oder die Beweglichkeit des Gesichtes beeinträchtigt sein.
Unser Ziel ist es, fehlendes Gewebe möglichst durch Gewebe mit vergleichbaren Eigenschaften zu ersetzen und dabei Funktion und natürliche Form gemeinsam wiederherzustellen. Kleinere Defekte können häufig durch eine direkte Naht, eine Hauttransplantation oder durch Gewebe aus der unmittelbaren Umgebung verschlossen werden. Bei größeren oder komplexeren Defekten stehen regionale Gewebeverlagerungen sowie freie mikrochirurgische Gewebeübertragungen zur Verfügung. Damit lassen sich auch mehrschichtige Defekte gezielt rekonstruieren.
Nach einer geplanten Tumoroperation beziehen wir die Möglichkeiten der Rekonstruktion möglichst frühzeitig in das Behandlungskonzept ein. In enger Abstimmung mit den beteiligten Fachdisziplinen können so Tumorentfernung und Wiederherstellung aufeinander abgestimmt werden. Wenn möglich, erfolgt die Rekonstruktion unmittelbar nach der Entfernung des Tumors. Auch zu einem späteren Zeitpunkt können Form und Funktion häufig noch wesentlich verbessert werden.
Welche Methode geeignet ist, entscheiden wir anhand der Lage und Größe des Defektes, der betroffenen Strukturen, der Gewebequalität sowie möglicher Voroperationen oder Bestrahlungen. Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Behandlungskonzept, das medizinische Sicherheit, Funktion und ein möglichst natürliches Erscheinungsbild miteinander verbindet.
Rekonstruktion der Ober- und Unterlider
Schutz des Auges und natürliche Lidform
Die Augenlider übernehmen eine wichtige Schutzfunktion. Sie verteilen den Tränenfilm, schützen die Hornhaut und ermöglichen einen vollständigen Lidschluss. Defekte nach Tumoroperationen oder Verletzungen sowie Veränderungen durch Narben oder eine Fazialisparese können diese Funktionen beeinträchtigen.
Bei der Rekonstruktion werden nicht nur die Haut und die äußere Form berücksichtigt, sondern auch die stabilisierenden Strukturen des Lides. Kleinere Defekte lassen sich häufig mit Gewebe aus der unmittelbaren Umgebung verschließen. Für größere Defekte können speziell geplante lokale Gewebeverschiebungen sowie Haut-, Schleimhaut- oder Knorpeltransplantationen erforderlich sein.
Die Behandlung von Ober- und Unterlid wird jeweils an deren unterschiedliche Funktion angepasst. Im Vordergrund stehen der zuverlässige Schutz des Auges, ein möglichst vollständiger Lidschluss und eine natürliche Lidposition. Gleichzeitig achten wir darauf, die Form des Auges zu bewahren und die Rekonstruktion harmonisch in die umgebende Augenregion einzufügen.
Welche Methode geeignet ist, hängt von der Größe und Lage des Defektes sowie von der Qualität des vorhandenen Gewebes ab. Die Rekonstruktion kann in einer Operation erfolgen oder bei komplexeren Befunden mehrere aufeinander abgestimmte Behandlungsschritte erfordern.
Rekonstruktion beim Poland-Syndrom
Das Poland-Syndrom ist eine angeborene, meist einseitige Entwicklungsstörung der Brust- und Thoraxregion. Typisch ist eine teilweise oder vollständige Unterentwicklung des großen Brustmuskels. Zusätzlich können Brustdrüse, Unterhautfettgewebe, Mamillen-Areolen-Komplex und vordere Achselfalte betroffen sein. In ausgeprägten Fällen bestehen Veränderungen der Rippen oder der Hand derselben Körperseite. Das Erscheinungsbild ist daher von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich.
Eine Rekonstruktion bedeutet beim Poland-Syndrom mehr als den Ausgleich eines Volumendefizits. Entscheidend ist, welche Strukturen unterentwickelt sind und wie sich die fehlende Muskulatur auf Brustbasis, Weichteildeckung und Thoraxkontur auswirkt. Beide Brustseiten und der gesamte Oberkörper werden deshalb gemeinsam betrachtet. Ziel ist eine möglichst natürliche Brustform mit harmonischen Übergängen und ausgewogenen Körperproportionen.
Bei leichteren Volumen- und Konturunterschieden kann ein Eigenfetttransfer geeignet sein. Dabei wird körpereigenes Fettgewebe schonend entnommen und gezielt in die unterentwickelten Bereiche eingebracht. Da nur begrenzte Mengen pro Behandlung übertragen werden können, ist häufig ein schrittweises Vorgehen sinnvoll. Fehlendes Brustvolumen kann auch mit einem Implantat aufgebaut werden. Da der Brustmuskel häufig nicht vollständig vorhanden ist, müssen Implantatlage und Weichteildeckung besonders sorgfältig geplant werden.
Bei ausgeprägten Befunden oder dem Wunsch nach einer Rekonstruktion mit körpereigenem Gewebe stehen lokale und freie Lappenplastiken zur Verfügung. Gewebe kann beispielsweise vom Rücken, Bauch oder Oberschenkel in die Brustregion verlagert beziehungsweise mikrochirurgisch transplantiert werden. Dadurch lassen sich größere Volumen- und Weichteildefizite dauerhaft ausgleichen. Je nach Ausgangssituation können Implantat, Eigenfett und Eigengewebe miteinander kombiniert werden.
Um die bestmögliche Symmetrie zu erreichen, kann ergänzend eine Straffung, Verkleinerung oder Formkorrektur der Gegenseite sinnvoll sein. Auch Größe und Position des Mamillen-Areolen-Komplexes werden in das Gesamtkonzept einbezogen. Bei komplexen knöchernen Thoraxveränderungen erfolgt die Planung interdisziplinär. Der geeignete Operationszeitpunkt wird individuell festgelegt und liegt in der Regel nach weitgehend abgeschlossener körperlicher Entwicklung.
Am ISAR Klinikum München bieten wir das gesamte Spektrum der plastisch-rekonstruktiven und ästhetischen Brustchirurgie an. Nach sorgfältiger Untersuchung empfehlen wir das Verfahren, das für die jeweilige Ausprägung die besten funktionellen und ästhetischen Voraussetzungen bietet. Unser Ziel ist eine langfristig stabile, natürlich wirkende Brust- und Thoraxkontur, die sich harmonisch in die Körperproportionen einfügt.
Gerne beraten wir Sie in unserer spezialisierten Sprechstunde ausführlich zu den individuellen Möglichkeiten der Brust- und Thoraxrekonstruktion beim Poland-Syndrom.
Chirurgische Therapie bei Narben, instabilen Narben
Chirurgische Therapie bei Narben und instabilen Narben
Narben entstehen als natürlicher Bestandteil der Wundheilung. In einigen Fällen können sie jedoch Beschwerden verursachen oder zu funktionellen und ästhetischen Einschränkungen führen. Insbesondere instabile Narben, schmerzhafte Narben, eingezogene Narben oder überschießende Narbenbildungen können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Die chirurgische Narbenkorrektur bietet moderne Möglichkeiten, auffällige oder belastende Narben zu verbessern. Ziel der Behandlung ist es, Beschwerden zu reduzieren, die Beweglichkeit betroffener Körperregionen wiederherzustellen und das Erscheinungsbild der Narbe zu optimieren.
Zum Behandlungsspektrum gehören die Korrektur verbreiterter Narben, die Behandlung von Narbenkontrakturen, die Entfernung instabiler Narben sowie die operative Versorgung von hypertrophen Narben und Keloiden. Je nach Befund kommen Narbenrevisionen, Gewebeverschiebungen, Hauttransplantationen oder plastisch-rekonstruktive Verfahren zum Einsatz.
Besonders nach Unfällen, Operationen, Verbrennungen oder chronischen Wunden kann eine gezielte Narbenbehandlung dazu beitragen, Funktion und Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.
Rekonstruktion des Rumpfes
Rekonstruktion des Rumpfes
Die Rekonstruktive Plastische Chirurgie am ISAR Klinikum München ist spezialisiert auf die Wiederherstellung von Form, Stabilität und Funktion des Rumpfes. Wir behandeln Patienten mit komplexen Defekten der Bauchwand oder Brustwand nach Operationen, Tumorerkrankungen, Infektionen, Bestrahlungen, Unfällen oder schweren Wundheilungsstörungen.
Zu unseren Schwerpunkten zählen die Rekonstruktion von Bauchwanddefekten, die Behandlung von Thoraxwanddeformitäten sowie die Versorgung von Weichteil- und Gewebedefekten im Bereich des Rumpfes. Moderne rekonstruktive Verfahren ermöglichen die Wiederherstellung der körperlichen Stabilität und schützen wichtige Organe nachhaltig.
Besondere Expertise besteht in der Behandlung komplexer Wundheilungsstörungen nach größeren Operationen, beispielsweise nach Sternotomie (Brustbeinöffnung bei Herzoperationen), Tumorresektionen oder Voroperationen mit Gewebeverlust. Je nach Befund kommen moderne plastisch-rekonstruktive Techniken, Gewebeverschiebungen, Hauttransplantationen oder mikrochirurgische Rekonstruktionen zum Einsatz.
Unser Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren, die Funktion der Bauch- und Brustwand wiederherzustellen und die Lebensqualität unserer Patienten langfristig zu verbessern.
Ihre Vorteile im ISAR Klinikum München
- Spezialisten für rekonstruktive Plastische Chirurgie
- Behandlung komplexer Bauchwand- und Brustwanddefekte
- Moderne mikrochirurgische Rekonstruktionsverfahren
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Viszeralchirurgie, Herzchirurgie und Onkologie
- Individuelle Therapieplanung und umfassende Nachsorge
Gesichts- und Halsrekonstruktion
Wiederherstellung von Form, Funktion und Ausdruck
Im Bereich der rekonstruktiven Kopf- und Halschirurgie bieten wir am ISAR Klinikum München das gesamte Spektrum moderner Wiederherstellungsverfahren. Behandelt werden Gewebedefekte nach Tumoroperationen oder Verletzungen ebenso wie funktionelle Einschränkungen durch Narben, Fehlbildungen oder Schädigungen der Gesichtsnerven.
Das Gesicht ist ein wesentlicher Teil unserer Identität und zugleich für wichtige Funktionen wie Sehen, Sprechen, Essen und den Ausdruck von Emotionen verantwortlich. Veränderungen in diesem sensiblen Bereich können deshalb weit über das äußere Erscheinungsbild hinausgehen. Ziel der rekonstruktiven Chirurgie ist es, Funktion und natürliche Proportionen möglichst umfassend wiederherzustellen und sichtbare Folgen einer Erkrankung oder Verletzung so unauffällig wie möglich zu gestalten.
Je nach Ausdehnung und Lage des Defektes kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz: von lokalen Gewebeverschiebungen und Haut- oder Knorpeltransplantationen bis hin zur freien mikrochirurgischen Gewebeübertragung. Auch die Rekonstruktion von Nerven und die Wiederherstellung der Gesichtsmimik gehören zu unserem Behandlungsspektrum.
Da im Gesicht bereits kleine Veränderungen eine große Wirkung haben können, wird jede Behandlung individuell geplant. Dabei berücksichtigen wir neben dem Gewebedefekt insbesondere die Funktion der betroffenen Strukturen, die Symmetrie des Gesichtes, vorhandene Narben sowie die persönlichen Wünsche unserer Patientinnen und Patienten. Bei komplexen Befunden erfolgt die Behandlung in enger Abstimmung mit den beteiligten Fachdisziplinen.
Unser Ziel ist ein langfristig tragfähiges Behandlungskonzept, das Funktion, natürliche Form und ein möglichst harmonisches Gesamtbild miteinander verbindet.
Unsere Schwerpunkte
- Rekonstruktion nach Tumoroperationen oder Verletzungen
- Wiederherstellung der Gesichtsmimik bei Fazialisparese
- Rekonstruktion der Ober- und Unterlider
- Rekonstruktion der Augenbraue
- Rekonstruktion der Ober- und Unterlippe
- Rekonstruktion der Ohrmuschel
- Rekonstruktion von Gesichtsnerven
Rekonstruktion der Extremitäten
Rekonstruktive Chirurgie der Extremitäten
Erhalt und Wiederherstellung von Funktion, Beweglichkeit und Belastbarkeit
Unsere Hände, Arme und Beine sind für nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens von zentraler Bedeutung. Erkrankungen, Verletzungen oder größere Gewebedefekte können deshalb nicht nur Schmerzen verursachen, sondern auch Beweglichkeit, Kraft, Sensibilität und Selbstständigkeit erheblich einschränken.
Die rekonstruktive Chirurgie der Extremitäten umfasst sowohl die Behandlung häufiger Erkrankungen der Hand als auch die Wiederherstellung komplexer Defekte nach Verletzungen, Tumoroperationen, Infektionen oder chronischen Wunden. Ziel ist stets eine stabile und belastbare Rekonstruktion mit bestmöglichem Erhalt beziehungsweise Wiedergewinn der Funktion.
Rekonstruktive Chirurgie der Hand
Die Hand besteht aus einem komplexen Zusammenspiel von Nerven, Sehnen, Gelenken und Weichteilen. Bereits kleinere Veränderungen können Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Einschränkungen der Feinmotorik verursachen. Nach einer sorgfältigen Untersuchung entwickeln wir ein individuell auf die Beschwerden und den Befund abgestimmtes Behandlungskonzept.
Beim Karpaltunnelsyndrom wird der Mittelnerv im Bereich des Handgelenks eingeengt. Typische Beschwerden sind nächtliches Einschlafen der Hand, Kribbeln, Schmerzen und bei fortgeschrittener Erkrankung eine Abnahme der Kraft. Durch die operative Entlastung des Nervs kann weiterer Druck vermieden und eine Erholung der Nervenfunktion ermöglicht werden.
Bei der Dupuytren-Erkrankung kommt es zu einer zunehmenden Verdickung und Verkürzung des Bindegewebes in der Handfläche. Dadurch können einzelne Finger immer weniger gestreckt werden. Ziel der Operation ist es, die störenden Gewebestränge zu entfernen und die Beweglichkeit der betroffenen Finger möglichst weit wiederherzustellen.
Auch Ganglien, sogenannte Überbeine, können an Hand und Handgelenk Schmerzen, Druckgefühl oder Bewegungseinschränkungen verursachen. Bei entsprechenden Beschwerden kann eine operative Entfernung sinnvoll sein. Darüber hinaus behandeln wir unter anderem schnellende Finger, kleinere gutartige Weichteilveränderungen und störende Narben im Bereich der Hand.
Defektdeckung und funktionelle Rekonstruktion
Nach schweren Verletzungen, Tumorentfernungen, Infektionen oder chronischen Wundheilungsstörungen können größere Defekte an Armen oder Beinen entstehen. Dabei können neben der Haut auch Muskeln, Sehnen, Nerven, Knochen oder Gelenke betroffen oder freigelegt sein. In diesen Situationen reicht ein einfacher Wundverschluss häufig nicht aus.
Unser Ziel ist nicht allein die Schließung der Wunde, sondern die funktionelle Wiederherstellung der betroffenen Extremität. Belastbare Hautverhältnisse, eine gute Weichteildeckung sowie die Beweglichkeit von Gelenken und das freie Gleiten von Sehnen müssen bereits bei der Operationsplanung berücksichtigt werden.
Hierfür bieten wir das gesamte Spektrum der plastisch-rekonstruktiven Defektdeckung an. Abhängig von Größe, Tiefe und Lage des Defektes kommen Hauttransplantationen, lokale oder regionale Lappenplastiken sowie freie mikrochirurgische Gewebetransplantationen infrage. Bei komplexen Defekten kann gesundes, gut durchblutetes Gewebe aus einer anderen Körperregion übertragen und unter dem Operationsmikroskop an die Blutgefäße der betroffenen Extremität angeschlossen werden.
Welche Rekonstruktionsmethode geeignet ist, wird individuell entschieden. Berücksichtigt werden neben dem Gewebedefekt auch bestehende Narben, Voroperationen, Durchblutung, Sensibilität und die funktionellen Anforderungen der jeweiligen Körperregion. Bei Bedarf erfolgt die Planung gemeinsam mit den weiteren beteiligten Fachdisziplinen.
Nach der Operation sind eine sorgfältige Nachbehandlung und gezielte physiotherapeutische beziehungsweise handtherapeutische Übungen entscheidend. Sie unterstützen die Wiederherstellung von Beweglichkeit, Kraft und alltagstauglicher Funktion.
Unser Ziel ist ein langfristig stabiles Behandlungsergebnis, das eine sichere Defektdeckung mit bestmöglichem Funktionserhalt und einer möglichst harmonischen Wiederherstellung der betroffenen Extremität verbindet.
Gerne beraten wir Sie in unserer Sprechstunde ausführlich zu den operativen Behandlungsmöglichkeiten und entwickeln gemeinsam ein individuell auf Ihren Befund abgestimmtes Behandlungskonzept.
Speicheldrüsenchirurgie
Speicheldrüsenchirurgie
Die Speicheldrüsenchirurgie umfasst die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Ohrspeicheldrüse (Parotis), Unterkieferspeicheldrüse sowie der kleinen Speicheldrüsen. Häufige Ursachen für eine Behandlung sind Speichelsteine, chronische Entzündungen, Zysten oder gut- und bösartige Tumoren der Speicheldrüsen.
Durch moderne Diagnostik und präzise Operationsverfahren können Erkrankungen der Speicheldrüsen gezielt behandelt werden. Dabei steht neben der vollständigen Entfernung krankhaften Gewebes insbesondere der Erhalt wichtiger Strukturen wie des Gesichtsnervs (Nervus facialis) im Vordergrund.
Zum Behandlungsspektrum gehören die operative Entfernung von Speicheldrüsentumoren, die Behandlung wiederkehrender Speicheldrüsenentzündungen sowie Eingriffe bei Speichelsteinen und anderen Abflussstörungen der Speicheldrüsen.
Ziel der Behandlung ist es, Beschwerden dauerhaft zu lindern, die Funktion der Speicheldrüsen bestmöglich zu erhalten und ein optimales funktionelles sowie ästhetisches Ergebnis zu erzielen.
Ihre Vorteile
- Schonende und präzise Operationsverfahren
- Umfassende Diagnostik bei Speicheldrüsenerkrankungen
- Behandlung gutartiger und bösartiger Tumoren
- Besonderer Fokus auf den Schutz des Gesichtsnervs
- Individuelle Therapieplanung und Nachsorge
Rekonstruktion von Gesichtsnerven
Wiederherstellung der Nervenfunktion
Gesichtsnerven können durch Verletzungen oder im Rahmen einer Tumoroperation geschädigt oder durchtrennt werden. Je nach betroffenem Nervenabschnitt kann dies zu Einschränkungen einzelner Bewegungen oder zu einer Lähmung größerer Bereiche des Gesichtes führen.
Wenn möglich, sollte die Kontinuität des verletzten Nervs frühzeitig wiederhergestellt werden, damit die mimische Muskulatur erneut Nervenimpulse erhalten kann. Bereits bei der Planung einer Tumoroperation kann deshalb geprüft werden, ob eine unmittelbare Rekonstruktion des betroffenen Nervs möglich und sinnvoll ist.
Abhängig von Art, Lage und Ausdehnung der Schädigung kann der Nerv direkt wieder verbunden oder durch ein körpereigenes Nerventransplantat überbrückt werden. Steht kein geeigneter Nervenabschnitt mehr zur Verfügung, kann die Funktion auf einen anderen motorischen Nerv übertragen werden. Diese Eingriffe erfolgen unter dem Operationsmikroskop und erfordern eine präzise mikrochirurgische Technik.
Welche Form der Rekonstruktion geeignet ist, hängt unter anderem vom Zeitpunkt der Nervenschädigung, der noch vorhandenen Nervenfunktion und dem Zustand der mimischen Muskulatur ab. Bei länger bestehenden Schädigungen kann die Nervenrekonstruktion mit weiteren Verfahren zur Wiederherstellung der Gesichtsmimik kombiniert werden.
Da sich Nerven nur langsam regenerieren, entwickelt sich das Ergebnis schrittweise über mehrere Monate. Regelmäßige Verlaufskontrollen und eine gezielte funktionelle Nachbehandlung begleiten diesen Prozess. Unser Ziel ist es, möglichst viel natürliche Bewegung zurückzugewinnen und die Symmetrie des Gesichtes nachhaltig zu verbessern.
Gerne beraten wir Sie persönlich in unserer Sprechstunde. Gemeinsam besprechen wir, welche Möglichkeiten der Rekonstruktion in Ihrer individuellen Situation bestehen und welches Behandlungskonzept für Sie geeignet ist.
Rekonstruktive Chirurgie der Hand
Rekonstruktive Chirurgie der Hand
Die rekonstruktive Handchirurgie befasst sich mit der Wiederherstellung von Funktion, Beweglichkeit und Belastbarkeit der Hand nach Verletzungen, Erkrankungen, Fehlbildungen oder Gewebeverlusten. Da die Hand eines der komplexesten Organe des menschlichen Körpers ist, erfordern selbst kleine Defekte häufig spezialisierte chirurgische Verfahren.
Zum Behandlungsspektrum gehören die Rekonstruktion von Haut-, Sehnen-, Nerven-, Gefäß- und Knochendefekten sowie die Versorgung komplexer Handverletzungen. Auch die Behandlung von Narbenkontrakturen, Weichteildefekten, Fehlstellungen und angeborenen Fehlbildungen zählt zu den Schwerpunkten der rekonstruktiven Handchirurgie.
Mithilfe moderner mikrochirurgischer Techniken können selbst komplexe Gewebeschäden präzise rekonstruiert werden. Ziel ist es, die Greif-, Tast- und Bewegungsfunktion der Hand bestmöglich wiederherzustellen und eine möglichst uneingeschränkte Teilnahme am beruflichen und privaten Alltag zu ermöglichen.
Durch eine individuelle Therapieplanung und moderne operative Verfahren können sowohl funktionelle als auch ästhetische Ergebnisse optimiert werden.
Sekundäre Rekonstruktion von Verbrennungen
Sekundäre Rekonstruktion von Verbrennungen
Schwere Verbrennungen können trotz erfolgreicher Erstbehandlung langfristige Folgen hinterlassen. Narben, Kontrakturen (narbenbedingte Bewegungseinschränkungen), Gewebeverlust oder funktionelle Beeinträchtigungen können die Lebensqualität erheblich einschränken und eine weiterführende rekonstruktive Behandlung erforderlich machen.
Die sekundäre Rekonstruktion nach Verbrennungen umfasst moderne plastisch-chirurgische Verfahren zur Verbesserung von Funktion, Beweglichkeit und Erscheinungsbild. Ziel ist es, narbenbedingte Einschränkungen zu lösen, Fehlstellungen zu korrigieren und die betroffenen Körperregionen möglichst natürlich wiederherzustellen.
Zum Behandlungsspektrum gehören Narbenkorrekturen, die Lösung von Kontrakturen, Hauttransplantationen, lokale und freie Gewebetransfers sowie komplexe mikrochirurgische Rekonstruktionen. Besonders häufig werden Eingriffe im Bereich von Händen, Armen, Gesicht, Hals und Gelenkregionen durchgeführt, um Beweglichkeit und Funktion nachhaltig zu verbessern.
Jede Verbrennungsverletzung ist individuell. Deshalb erfolgt die Therapieplanung auf Basis des Ausmaßes der Narbenbildung, der funktionellen Einschränkungen und der persönlichen Bedürfnisse der Patienten.
Rekonstruktion der Ohrmuschel
Wiederherstellung der natürlichen Form
Die Ohrmuschel besitzt eine komplexe dreidimensionale Form aus Haut und Knorpel. Defekte können nach der Entfernung von Hauttumoren, durch Verletzungen, Verbrennungen oder angeborene Veränderungen entstehen.
Kleinere Defekte lassen sich häufig mit lokalen Gewebeverschiebungen oder einer Hauttransplantation rekonstruieren. Bei größeren Defekten kann der Aufbau eines stabilen Knorpelgerüstes notwendig sein. Dieses wird mit gut durchblutetem Gewebe und einer passenden Hautbedeckung kombiniert. Abhängig vom Befund kann die Rekonstruktion in einer oder mehreren Operationen erfolgen.
Bei der Planung werden die Form, Größe und Stellung des gesunden Ohres berücksichtigt. Neben einem natürlichen Erscheinungsbild spielen auch praktische Aspekte eine wichtige Rolle – beispielsweise das Tragen einer Brille oder eines Hörgerätes.
Unser Ziel ist eine möglichst natürliche Rekonstruktion mit harmonischer Kontur und unauffälligen Narben. Diese werden nach Möglichkeit in vorhandenen Falten und natürlichen Übergängen der Ohrregion platziert.
Rekonstruktion der Urogenitalregion
Rekonstruktion der Urogenitalregion
Die Rekonstruktion der Urogenitalregion umfasst die Wiederherstellung von Form und Funktion im Bereich der äußeren Geschlechtsorgane, des Dammbereichs sowie angrenzender Weichteilstrukturen. Rekonstruktive Eingriffe können nach Tumorerkrankungen, Verletzungen, Infektionen, angeborenen Fehlbildungen oder vorausgegangenen Operationen erforderlich werden.
Zum Behandlungsspektrum gehören die Versorgung von Weichteildefekten, die Rekonstruktion nach Tumoroperationen, die Behandlung komplexer Wundheilungsstörungen sowie die Wiederherstellung funktioneller und ästhetischer Strukturen im Genital- und Perinealbereich. Dabei kommen moderne plastisch-rekonstruktive Verfahren, Hauttransplantationen sowie lokale oder mikrochirurgische Gewebetransfers zum Einsatz.
Besondere Bedeutung hat die enge Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Urologie, Gynäkologie und Onkologie, um für jeden Patienten ein individuelles und ganzheitliches Behandlungskonzept zu entwickeln.
Ziel der Behandlung ist die Wiederherstellung von Funktion, Schutz und Belastbarkeit der betroffenen Gewebe sowie eine Verbesserung der Lebensqualität und des körperlichen Wohlbefindens.
- Spezialisierte Rekonstruktion der Urogenitalregion
- Behandlung von Gewebe- und Weichteildefekten
- Rekonstruktion nach Tumoroperationen und Verletzungen
- Moderne plastisch-rekonstruktive und mikrochirurgische Verfahren
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Urologie und Gynäkologie
- Individuelle Therapieplanung und Nachsorge
Rekonstruktion der Ober- und Unterlippe
Mundschluss, Sprache und natürlicher Ausdruck
Die Lippen sind für den Mundschluss, das Sprechen, Essen und Trinken ebenso wichtig wie für die Mimik. Defekte nach Tumoroperationen oder Verletzungen können deshalb funktionell und äußerlich deutlich belastend sein.
Die Rekonstruktion richtet sich nach Größe, Tiefe und Lage des Defektes. Dabei werden die Haut, das Lippenrot, die Schleimhaut und vor allem die für den Mundschluss wichtige Muskulatur berücksichtigt. Auch die Lage des Mundwinkels und die natürliche Kontur der Lippen spielen bei der Planung eine wichtige Rolle.
Kleinere Defekte können häufig direkt oder mit Gewebe aus der unmittelbaren Umgebung verschlossen werden. Bei größeren Defekten stehen aufwendigere lokale, regionale oder mikrochirurgische Rekonstruktionsverfahren zur Verfügung. Dabei achten wir darauf, die einzelnen Bestandteile der Lippe möglichst entsprechend ihrer ursprünglichen Funktion wiederherzustellen.
Ziel ist es, einen verlässlichen Mundschluss, eine gute Beweglichkeit und eine möglichst normale Nahrungsaufnahme und Aussprache zu erreichen. Gleichzeitig soll sich die rekonstruierte Lippe harmonisch in die Proportionen des Gesichtes einfügen.
Straffungsoperationen nach Gewichtsverlust
Postbariatrische Wiederherstellungschirurgie (Körperformung nach ausgeprägtem Gewichtsverlust)
Ein starker Gewichtsverlust – beispielsweise nach einer bariatrischen Operation oder durch konsequente Gewichtsreduktion – stellt für viele Betroffene einen wichtigen gesundheitlichen Erfolg dar. Häufig bleiben jedoch ausgeprägte Hautüberschüsse an Bauch, Oberarmen, Oberschenkeln, Brust oder Gesäß zurück, die zu funktionellen Beschwerden, Hautreizungen und einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen können.
Die postbariatrische Wiederherstellungschirurgie umfasst moderne körperformende Eingriffe zur Entfernung überschüssiger Haut und zur Wiederherstellung harmonischer Körperkonturen. Ziel ist es, die erreichte Gewichtsabnahme durch eine funktionelle und ästhetische Rekonstruktion zu ergänzen und das körperliche Wohlbefinden nachhaltig zu verbessern.
Zum Behandlungsspektrum gehören Bauchdeckenstraffungen, Oberarmstraffungen, Oberschenkelstraffungen, Brustkorrekturen, Gesäßstraffungen sowie kombinierte Body-Lift-Verfahren. Die Therapie wird individuell an die körperlichen Voraussetzungen und die persönlichen Wünsche der Patienten angepasst.
Neben der Verbesserung der Körperform können Beschwerden wie Hautentzündungen, Bewegungseinschränkungen oder Probleme bei der Körperhygiene deutlich reduziert werden. Im Mittelpunkt stehen ein natürliches Ergebnis, funktionelle Verbesserungen und eine langfristige Steigerung der Lebensqualität.
Ihre Vorteile
- Spezialisierte Körperformung nach massivem Gewichtsverlust
- Entfernung störender Hautüberschüsse
- Bauchdeckenstraffung, Bodylift und Straffungsoperationen
- Individuelle Behandlungsplanung
- Funktionelle und ästhetische Verbesserung
- Umfassende Beratung und Nachsorge
Operative Therapie des Lipödems
Operative Therapie des Lipödems
Das Lipödem ist eine chronische Fettverteilungsstörung, die nahezu ausschließlich Frauen betrifft. Typisch sind eine unproportionale Fettgewebsvermehrung an Beinen und/oder Armen, Druckschmerzen, Spannungsgefühle sowie eine erhöhte Neigung zu Blutergüssen. Die Erkrankung kann die Beweglichkeit, Lebensqualität und das körperliche Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen.
Neben konservativen Maßnahmen wie Kompressionstherapie, Bewegung und manueller Lymphdrainage kann bei fortgeschrittenen Beschwerden eine operative Behandlung sinnvoll sein. Die Liposuktion (Fettabsaugung) gilt als die wirksamste operative Therapie, um krankhaft vermehrtes Fettgewebe dauerhaft zu reduzieren und Beschwerden nachhaltig zu lindern.
Durch moderne, gewebeschonende Verfahren können Schmerzen, Druckempfindlichkeit und Bewegungseinschränkungen häufig deutlich verbessert werden. Ziel der Behandlung ist es, die Lebensqualität zu steigern, die körperliche Belastbarkeit zu erhöhen und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.
Vor jeder operativen Therapie erfolgt eine umfassende Diagnostik und individuelle Beratung, um die optimale Behandlungsstrategie festzulegen.
- Spezialisierte Behandlung des Lipödems
- Moderne und schonende Liposuktion
- Individuelle Diagnostik und Therapieplanung
- Verbesserung von Schmerzen und Druckempfindlichkeit
- Steigerung von Mobilität und Lebensqualität
- Umfassende Nachsorge und Betreuung
Häufige Beschwerden bei Lipödem
- Schwere- und Spannungsgefühl in Armen oder Beinen
- Druckschmerzen und Berührungsempfindlichkeit
- Neigung zu Blutergüssen
- Disproportionale Fettverteilung trotz Diät und Sport
- Bewegungseinschränkungen im Alltag
Chronische Wunden (Dekubitus, Ulcera, Strahlenschäden)
Chronische Wunden (Dekubitus, Ulzera, Strahlenschäden)
Chronische Wunden entstehen, wenn die natürliche Wundheilung über einen längeren Zeitraum gestört ist. Häufige Ursachen sind Druckgeschwüre (Dekubitus), Unterschenkelgeschwüre (Ulcera), Durchblutungsstörungen, Diabetes mellitus oder Gewebeschäden nach einer Strahlentherapie.
Die Behandlung chronischer Wunden erfordert eine sorgfältige Analyse der Ursachen sowie ein individuelles Therapiekonzept. Neben modernen Verfahren der Wundbehandlung kommen bei Bedarf plastisch-rekonstruktive Eingriffe zum Einsatz, um Haut-, Weichteil- und Gewebedefekte dauerhaft zu verschließen und die Heilung zu fördern.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der chirurgischen Versorgung komplexer Defekte bei Dekubitus, chronischen Ulzera und Strahlenschäden. Durch moderne Rekonstruktionsverfahren, Hauttransplantationen und mikrochirurgische Techniken können selbst ausgedehnte Wunden erfolgreich behandelt werden.
Ziel der Therapie ist eine nachhaltige Wundheilung, die Vermeidung von Infektionen sowie die Wiederherstellung von Funktion, Mobilität und Lebensqualität.
Lernen Sie unsere Spezialisten kennen
Klinikleitung
Prof. Dr. med. Ulf Dornseifer
Direktor der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
- +49 (0)89 149 903-7701
Oberärzte
Dr. med. univ. Michael Kimelman
Leitender Oberarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Dr. med. univ. Florian Santner
Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Dr. med. Veronika Mandlik
Oberärztin der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Dr. med. Nicolas C. S. Martin
Oberarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Dr. med. Natascha Schönamsgruber
Funktionsoberärztin, Ärztin in Weiterbildung
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Fachärzte
Ärzte in Weiterbildung
Lukas Trupka
Arzt in Weiterbildung
- +49 (0)89 149 903-7701
Sebastian Ploch
Arzt in Weiterbildung
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Dr. med. Yanik Arlt
Arzt in Weiterbildung
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Dr. med. univ. Leonard Vitus Steinbacher
Arzt in Weiterbildung
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Dr. med. Tara Beyer
Ärztin in Weiterbildung
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Florian Scholz
Arzt in Weiterbildung
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Dr. med. Jannat Altammar
Ärztin in Weiterbildung
- +49 (0)89 149 903-7701
Physician Assistant
Case Manager
Stephanie Pokorny
Case Managerin
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Sophie Schwinghammer
Case Managerin
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Sekretariat
Thalea Noemi Obermeier
Sekretariatsmitarbeiterin
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Anchana Phuetphakwan
Sekretariatsmitarbeiterin
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Vivien Lehmann
Medizinische Fachangestellte
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Kathrin Czinczar
Eingriffsraum
Medizinische Fachangestellte
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Sarah-Michella Oertel
Eingriffsraum
Medizinische Fachangestellte
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Michelle Marie Mitrovic
Medizinische Fachangestellte
Leitung Ambulanz
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Alexandra Arampatzi
Sprechstundenhilfe
- +49 (0) 89 149 903 - 7701
Aktuelles
Häufig gestellte Fragen zur Rekonstruktiven Plastischen Chirurgie
Sie haben Fragen zu rekonstruktiven Eingriffen, dem Ablauf einer Behandlung oder zur Nachsorge? In unserem FAQ-Bereich finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um die Rekonstruktive Plastische Chirurgie am ISAR Klinikum in München.
-
Die rekonstruktive plastische Chirurgie beschäftigt sich mit der Wiederherstellung von Form und Funktion des Körpers – beispielsweise nach Tumorerkrankungen, Unfällen, Operationen, Gewichtsverlust oder angeborenen Fehlbildungen.
-
Unser Leistungsspektrum umfasst unter anderem die operative Therapie des Lipödems, Narbenkorrekturen, postbariatrische Wiederherstellungschirurgie nach starkem Gewichtsverlust, Tumorchirurgie sowie die Behandlung chronischer Wunden, Dekubitus oder Strahlenschäden.
Darüber hinaus führen wir rekonstruktive Eingriffe an Brust, Gesicht, Kopf-Hals-Bereich, Hand, Bauchwand, Thorax sowie den Extremitäten durch. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf funktionellen und ästhetischen Wiederherstellungen nach Tumorerkrankungen, Verletzungen oder Fehlbildungen.
-
Ja. Wir bieten moderne Brustrekonstruktionen nach Mastektomie mit Implantaten oder Eigengewebe an. Zusätzlich führen wir Brustwarzenrekonstruktionen, Eigenfetttransfer sowie die Behandlung von Bestrahlungsfolgen wie Kapselfibrosen oder Strahlenfibrosen durch.
-
Ja. Die operative Therapie des Lipödems gehört zu unseren rekonstruktiven Schwerpunkten. Ziel ist es, Beschwerden zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und die Lebensqualität nachhaltig zu steigern.
-
Das ISAR Klinikum bietet Ihnen die Sicherheit eines modernen Klinikums mit interdisziplinärer Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau. Gerade bei komplexen rekonstruktiven Eingriffen profitieren unsere Patientinnen und Patienten von der engen Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche, hochmodernen Operationssälen sowie einer umfassenden stationären Betreuung.
Im Gegensatz zu kleineren OP-Praxiskliniken stehen bei uns jederzeit spezialisierte Teams und umfassende medizinische Ressourcen zur Verfügung – auch im Falle komplexerer Verläufe oder unerwarteter Komplikationen.
-
Ja. Viele rekonstruktive Eingriffe dienen nicht nur der ästhetischen Wiederherstellung, sondern vor allem der Verbesserung von Funktion, Beweglichkeit und Lebensqualität – beispielsweise an Hand, Gesicht, Bauchwand oder Extremitäten.
-
Für eine persönliche Beratung oder Terminvereinbarung kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder per E-Mail über die Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie am ISAR Klinikum München.
-
Trotz der zentralen Lage des ISAR Klinikums stehen direkt im Haus Parkplätze zur Verfügung. Über den Eingang an der Pettenkofer Str. 2. In direkter Nähe zum Klinikum finden Sie auch mehrere Parkhäuser mit kostenpflichtigen Parkplätzen.
Nutzen Sie die vielfältigen öffentlichen Parkmöglichkeiten in unserer unmittelbaren Umgebung:

Das ISAR Klinikum liegt im Herzen Münchens. Vom Karlsplatz (Stachus), dem Sendlinger Tor und der Münchner Altstadt aus ist unser Haus innerhalb weniger Minuten zu Fuß zu erreichen.
Lage und Verkehrsanbindung sind auch für die Anreise mit Auto, Bahn oder Flugzeug optimal. Der attraktive Standort in unmittelbarer Nähe zum geschichtsträchtigen Sendlinger Tor bietet Patienten und Besuchern die Möglichkeit, das Stadtzentrum zu Fuß zu erkunden.
ISAR Klinikum Sonnenstraße 24 – 26 80331 München
Der nächste öffentliche Parkplatz grenzt direkt an die Klinik an der Sonnenstrasse 26 an, hinter dem historischen Postamt.
Kontaktieren Sie uns
Für eine persönliche Beratung oder Terminvereinbarung kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder per E-Mail über die Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie am ISAR Klinikum München.
Sekretariat
OP-Planung & Casemanagement
Zentrale & Notfall
Oberarzt & GKV- Sprechstunde
Zuweiser
Alle Informationen für zuweisende Ärzte finden Sie in unserem Zuweiserbereich.