ISAR Herz Zentrum
Wir vereinen ambulante und stationäre Kardiologie unter einem Dach im Zentrum von München
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Versorgung kardiologischer Patienten aus einer Hand- ambulant, stationär und digital
Am Isar Herzzentrum haben wir die Betreuung von Herzpatienten neu definiert. Wir bieten unseren Patienten ein individuelles kardiologisches Angebot, welches von der Vorsorge, über die stationäre und operative Behandlung bis zur digitalen telemedizinischen Nachbetreuung reicht. Bei uns erfahren sie die Vorzüge der neuesten technischen Ausstattung einer Klinik in Kombination mit den Annehmlichkeiten einer individuellen ambulanten Betreuung in einer Praxis. Die Wege für Sie sind kurz und die Betreuung erfolgt aus einer Hand durch hochspezialiserte und international renommierte Kardiologen.
Wir decken fast das gesamte Behandlungsspektrum der Herzmedizin mit hoher Qualität ab und werden mit Bestnoten im Klinikranking der grössten Krankenkassen bewertet (weisse Liste)
Das Isar Herzzentrum besitzt zahlreiche Zertifizierungen u.a. als Chest Pain Unit zur notfallmässigen Behandlung von Patienten mit Herzinfarkt, als Heart Failure Unit zur Betreuung von Menschen mit schwerer Herzschwäche und als Stätte für invasive Elektrophysiologie u.a. zur Ablation von Patienten mit Rhthmusstörungen.
Auf den folgenden Seiten können Sie sich über unser Team, unser medizinisches Angebot sowie den Untersuchungs- und Behandlungsablauf informieren.
Ich freue mich, wenn Sie uns Ihre Herzensangelegenheiten anvertrauen!
Ihr Prof. Dr. med. Alexander Leber
Prof. Dr. med. Alexander Leber
Direktor der Klinik für Kardiologie
Kardiologie für Sie neu gedacht
Uns sind informierte und gut beratene Patienten sehr wichtig. Wir möchten, dass Sie sich vollumfänglich aufgeklärt und individuell beraten fühlen. Im Folgenden haben wir Ihnen die wichtigsten Krankheitsbilder mit den entsprechenden Therapiemöglichkeiten aufgeführt, damit Sie sich vorab schon einmal ein Bild machen können.
Ablation bei Herzrhythmusstörungen
Moderne Behandlung von Vorhofflimmern
Die Katheterablation ist heute eine der wirksamsten Behandlungsmethoden bei Herzrhythmusstörungen. Insbesondere bei Vorhofflimmern, Vorhofflattern und anderen anhaltenden Rhythmusstörungen kann eine Ablation häufig zu einer langfristigen oder dauerhaften Normalisierung des Herzrhythmus führen.
Im ISAR Herzzentrum München setzen wir modernste Ablationsverfahren ein und bieten unseren Patienten eine individuelle Therapie auf dem neuesten Stand der Herzrhythmusmedizin.
Wann ist eine Ablation sinnvoll?
Eine Ablation kommt insbesondere infrage, wenn:
- Herzrhythmusstörungen Beschwerden verursachen
- Medikamente nicht ausreichend wirken
- Medikamente nicht vertragen werden
- Vorhofflimmern wiederholt auftritt
- Eine langfristige Stabilisierung des Herzrhythmus angestrebt wird
Ziel der Behandlung ist es, die Bereiche im Herzen auszuschalten, von denen die Rhythmusstörung ausgeht.
Wie funktioniert eine Katheterablation?
Viele Herzrhythmusstörungen entstehen durch fehlerhafte elektrische Impulse, die häufig aus dem Bereich der Lungenvenen stammen.
Bei einer Ablation werden diese Störquellen gezielt behandelt. Über einen Katheter werden kleine Narbenareale erzeugt, die die Weiterleitung der krankhaften elektrischen Signale dauerhaft unterbrechen. Dadurch kann sich der normale Herzrhythmus wieder stabilisieren.
Entscheidend für den langfristigen Behandlungserfolg ist eine vollständige elektrische Isolation der betroffenen Bereiche.
Moderne Ablationsverfahren
Im ISAR Herzzentrum stehen verschiedene Ablationstechnologien zur Verfügung, die individuell auf die jeweilige Herzrhythmusstörung abgestimmt werden.
Kryoablation (Kälteablation)
Bei der Kryoablation wird das Gewebe gezielt durch Kälte behandelt. Die Katheterspitze wird auf sehr niedrige Temperaturen abgekühlt und erzeugt dadurch die notwendigen Narbenareale.
Vorteile:
- Bewährtes Verfahren
- Hohe Erfolgsraten bei Vorhofflimmern
- Kurze Behandlungszeiten
Radiofrequenzablation (RF-Ablation)
Die Radiofrequenzablation nutzt Hochfrequenzstrom, um die störenden Herzmuskelbereiche gezielt zu veröden.
Vorteile:
- Sehr präzise Behandlung
- Individuell anpassbar
- Besonders geeignet bei komplexen Rhythmusstörungen
Neue Generation der Ablation: Affera-System mit Pulsed-Field-Ablation (PFA)
Seit 2026 setzt das ISAR Herzzentrum als eines der ersten Zentren die moderne Affera-Technologie ein.
Dieses innovative System kombiniert:
- Pulsed-Field-Ablation (PFA)
- Radiofrequenzablation (RF)
- Hochauflösendes 3D-Mapping
Die Pulsed-Field-Ablation arbeitet mit kurzen elektrischen Impulsen und ermöglicht eine besonders schonende Behandlung des Herzgewebes. Dabei werden umliegende Strukturen wie Speiseröhre, Nerven oder Blutgefäße weitgehend geschont.
Ihre Vorteile der Pulsed-Field-Ablation
- Besonders gewebeschonendes Verfahren
- Präzise Behandlung der Rhythmusstörung
- Kürzere Behandlungszeiten
- Hohe Sicherheit
- Schnellere Erholung
- Oft nur ein kurzer stationärer Aufenthalt
Durch die Kombination mit modernster 3D-Navigation kann das Herz dreidimensional dargestellt und die Behandlung exakt geplant werden.
Wie läuft eine Ablation ab?
Die Behandlung erfolgt in der Regel im Dämmerschlaf. Über eine Vene in der Leiste werden spezielle Katheter bis zum Herzen vorgeschoben.
Vor der eigentlichen Ablation erfolgt eine elektrophysiologische Untersuchung, bei der die Ursache der Rhythmusstörung präzise lokalisiert wird. Anschließend werden die verantwortlichen Bereiche gezielt behandelt.
Die meisten Patientinnen und Patienten können das Krankenhaus bereits nach kurzer Zeit oder spätestens am Folgetag wieder verlassen.
Spezialisierte Behandlung von Vorhofflimmern
Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung und kann das Risiko für Schlaganfall, Herzschwäche und Leistungseinschränkungen erhöhen.
Das ISAR Herzzentrum verfügt über besondere Expertise in der Behandlung von Vorhofflimmern und wird regelmäßig von Patienten aufgrund seiner hohen Behandlungsqualität empfohlen.
Ablation im ISAR Herzzentrum München
Das Team des ISAR Herzzentrums bietet das gesamte Spektrum moderner Katheterablationen an – von etablierten Kryo- und Radiofrequenzverfahren bis hin zur neuesten Generation der Pulsed-Field-Ablation mit dem Affera-System.
Durch modernste Technologie, umfassende Erfahrung und individuelle Therapiekonzepte ermöglichen wir eine sichere und effektive Behandlung von Herzrhythmusstörungen auf höchstem medizinischem Niveau.
Angeborene Herzfehler
Von angeborenen Herzfehlern können alle Strukturen des Herzens betroffen sein. Besonders häufig betreffen sie die Herzklappen oder verursachen „Löcher“ im Herzen.
Angeborene Herzfehler werden glücklicherweise meist bereits im Kindesalter entdeckt und behandelt. Manche bleiben allerdings lange ohne Symptome und werden so erst spät erkannt. Werden sie nicht adäquat therapiert, können sie zu schwerwiegenden weiteren Erkrankungen des Herzens sowie auch der Lunge führen.
Typische Symptome angeborener Herzfehler
Die häufigsten Beschwerden, die angeborene Herzfehler versuchen, sind Luftnot, eingeschränkte körperliche Belastbarkeit, Herzrhythmusstörungen sowie Lungenhochdruck. Weitere sehr schwerwiegende Symptome, die einen Hinweis darauf geben können, sind plötzliche Gefäßverschlüsse und in Folge auch Schlaganfälle.
Erfahrung ist entscheidend
Die Behandlung von Herzfehlern im Erwachsenenalter erfordert eine besondere Expertise.
Das Herz-Team im Isar Herz Zentrum verfügt darüber: Es hat eine langjährige Erfahrung im Bereich der Diagnostik und der Therapie von angeborenen Herzfehlern und deren Folgeerkrankungen.
Diese Symptome treten typischerweise oft bereits bei Patienten im Alter unter vierzig Jahren auf.
Behandlung angeborener Herzfehler ohne Operation
Ein Vorhofseptumdefekt (ASD) oder ein persistierendes Foramen ovale (PFO) gehört zu den häufigsten angeborenen Veränderungen des Herzens. Dabei besteht eine Verbindung zwischen den beiden Herzvorhöfen, durch die Blut von einer Herzhälfte in die andere gelangen kann.
Im ISAR Herzzentrum München bieten wir eine spezialisierte Diagnostik und moderne kathetergestützte Verschlussverfahren an, die in vielen Fällen eine Operation am offenen Herzen vermeiden können.
Was ist ein PFO oder ASD?
Zwischen den beiden Herzvorhöfen befindet sich die Vorhofscheidewand.
Persistierendes Foramen ovale (PFO)
Das Foramen ovale ist eine natürliche Verbindung zwischen den Vorhöfen, die vor der Geburt benötigt wird. Bei etwa 25 % aller Menschen verschließt sich diese Öffnung nach der Geburt nicht vollständig.
In den meisten Fällen verursacht ein PFO keine Beschwerden und bleibt lebenslang unbemerkt.
Vorhofseptumdefekt (ASD)
Beim ASD handelt es sich um einen echten Defekt der Vorhofscheidewand. Je nach Größe kann dadurch eine erhebliche zusätzliche Belastung des Herzens entstehen.
Welche Risiken können entstehen?
Belastung des rechten Herzens
Vor allem bei größeren ASD kann eine erhebliche Blutmenge vom linken in den rechten Vorhof übertreten.
Dadurch kann es zu:
- Verminderter körperlicher Belastbarkeit
- Luftnot bei Anstrengung
- Herzvergrößerung
- Herzrhythmusstörungen
- Herzschwäche
kommen.
Ist die zusätzliche Belastung des rechten Herzens ausgeprägt, sollte der Defekt verschlossen werden.
Erhöhtes Schlaganfallrisiko
Sowohl über ein PFO als auch über ein ASD können Blutgerinnsel aus dem venösen Kreislauf in den arteriellen Kreislauf gelangen. Mediziner sprechen hierbei von einer sogenannten gekreuzten Embolie.
Gelangen solche Gerinnsel ins Gehirn, können sie einen Schlaganfall verursachen.
Insbesondere bei Schlaganfällen ohne erkennbare Ursache („kryptogener Schlaganfall“) wird häufig ein PFO als mögliche Ursache gefunden.
Studien zeigen, dass ein PFO-Verschluss das Risiko für erneute Schlaganfälle deutlich reduzieren kann.
Moderne Behandlung mit einem Schirmchen-Verschluss
Die meisten PFO- und ASD-Defekte können heute minimalinvasiv über einen Katheter verschlossen werden.
Ein chirurgischer Eingriff am offenen Herzen ist dabei häufig nicht mehr notwendig.
Vorteile des kathetergestützten Verschlusses
- Kein Öffnen des Brustkorbs
- Keine Operation am offenen Herzen
- Meist nur kurze Sedierung notwendig
- Kurzer Krankenhausaufenthalt
- Schnelle Erholung
- Dauerhafter Verschluss des Defekts
Das ISAR Herzzentrum verfügt über große Erfahrung in der Diagnostik und Therapie von PFO- und ASD-Defekten.
Wie läuft der Eingriff ab?
Über eine Vene in der Leiste wird ein dünner Katheter bis zum Herzen vorgeschoben.
Durch diesen Katheter wird ein spezielles Verschlusssystem – der sogenannte Okkluder – an die Stelle des Defekts gebracht.
Unter kontinuierlicher Bildkontrolle wird die genaue Position überprüft. Anschließend wird das Implantat freigesetzt und verbleibt dauerhaft im Herzen.
Der Eingriff dauert in der Regel etwa 30 bis 60 Minuten und erfolgt im Herzkatheterlabor.
Was ist ein Okkluder oder „Schirmchen“?
Der Okkluder besteht meist aus einem feinen Nitinol-Drahtgeflecht. Dieses Material besitzt ein sogenanntes Formgedächtnis und entfaltet sich nach dem Vorschieben durch den Katheter automatisch in seine vorgesehene Form.
Das Implantat besteht aus:
- Zwei kleinen Schirmen
- Einer verbindenden Mittelzone
- Speziellem Gewebe zur sicheren Abdichtung
Die beiden Schirme legen sich von beiden Seiten an die Vorhofscheidewand an und verschließen die Verbindung dauerhaft.
Mit der Zeit wächst körpereigenes Gewebe über das Implantat, sodass der Defekt vollständig verschlossen wird.
Sichere Diagnostik mit dem Schluckecho (TEE)
Vor einer Behandlung ist eine exakte Beurteilung des Defekts erforderlich.
Hierfür wird meist eine transösophageale Echokardiographie (TEE), auch Schluckecho genannt, durchgeführt.
Dabei wird eine Ultraschallsonde über die Speiseröhre eingeführt. Da die Speiseröhre direkt hinter dem Herzen verläuft, entstehen hochauflösende Bilder der Vorhofscheidewand.
Das TEE ermöglicht:
- Exakte Darstellung des Defekts
- Beurteilung von Größe und Lage
- Planung der optimalen Therapie
- Entscheidung über die Eignung für einen Katheterverschluss
Interdisziplinäres Herz-Team
Jeder Patient wird im ISAR Herzzentrum individuell beurteilt.
Unser interdisziplinäres Herz-Team aus:
- Kardiologen
- Interventionellen Spezialisten
- Herzchirurgen
- Bildgebungsexperten
entscheidet gemeinsam über die optimale Behandlung.
Gerne stehen wir Ihnen auch für eine qualifizierte Zweitmeinung zur Verfügung.
PFO- und ASD-Behandlung im ISAR Herzzentrum München
Dank moderner Bildgebung und innovativer Katheterverfahren können viele Vorhofseptumdefekte heute schonend und sicher ohne Operation behandelt werden. Das ISAR Herzzentrum München bietet eine umfassende Diagnostik, individuelle Beratung und die koordinierte Durchführung aller notwendigen Untersuchungen und Eingriffe.
Unser erfahrenes Team begleitet Sie von der Erstdiagnose bis zur Nachsorge und sorgt für eine Therapie auf höchstem medizinischem Niveau.
Bluthochdruck-Hypertonie
Mindestens 12 Millionen Bundesbürger leiden unter Bluthochdruck. Die Volkskrankheit gehört zu den häufigsten Todesursachen. Denn unbehandelt verursacht sie gefährliche Folgeschäden an Herz, Nieren oder Gehirn.
Fatal an Bluthochdruck ist nicht nur seine Häufigkeit, sondern dass sein schädliches Treiben lange unbemerkt bleibt. Denn die Erkrankung gibt sich anfangs kaum zu erkennen. Weshalb auch weniger als die Hälfte der Betroffenen nichts von der eigenen Krankheit weiß und Bluthochdruck auch der „leise Tod“ genannt wird.
Zeitbombe für die Gesundheit
Da die anfänglichen Symptome unspezifisch und kaum spürbar sind, tickt die Zeitbombe Bluthochdruck lange leise vor sich hin. Entdeckt wird sie oftmals erst dann, wenn der dauerhaft erhöhte Blutdruck bereits erste gesundheitliche Schäden angerichtet hat.
Folgende Symptome können zu Beginn auf einen zu hohen Blutdruck hinweisen:
- leichte Kopfschmerzen (häufig morgens)
- Schwindel, Sehstörungen
- Ohrensausen
- Schweißausbrüche
- fehlende Belastbarkeit, Luftnot
- Nasenbluten
- Herzklopfen
Bleibt der Bluthochdruck unbehandelt, kann es zu Folgeschäden an Organen und Blutgefäßen kommen:
- Herz: koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt
- Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
- Gehirn: Schlaganfall
- Niere: Nierenschwäche
- Beine: Schaufensterkrankheit
Nicht jeder gemessene erhöhte Blutdruckwert bedeutet automatisch, dass Bluthochdruck besteht, der behandelt werden muss. Um Klarheit über erhöhte Werte zu bekommen, erfolgt in der Regel eine sogenannte 24-Stunden-Blutdruckmessung. Dabei wird in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt der Blutdruck gemessen. Der Patient trägt dazu Tag und Nacht ein mobiles, elektrisches Blutdruckgerät mit sich, das die Blutdruckwerte selbst automatisch misst und speichert.
Wurde erstmals ein zu hoher Blutdruck festgestellt, sollte ärztlich untersucht werden, ob möglicherweise „organische“ Ursachen dafür vorliegen – unter anderem Hormonstörungen oder eine Nierenerkrankung.
Herzklappen-Therapie
Moderne Behandlung von Herzklappenerkrankungen
Herzklappenerkrankungen gehören zu den häufigsten Herzerkrankungen im höheren Lebensalter. Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert: Während früher meist eine Operation am offenen Herzen notwendig war, stehen heute zahlreiche minimalinvasive Verfahren zur Verfügung, die über einen Katheter durchgeführt werden können.
Im ISAR Herzzentrum München beraten wir Sie umfassend zu allen modernen Therapieoptionen und begleiten Sie von der Diagnostik bis zur optimalen Behandlung.
Welche Therapie ist die richtige?
Die Wahl der Behandlung hängt von verschiedenen Faktoren ab:
- Welche Herzklappe betroffen ist
- Ob eine Verengung (Stenose) oder Undichtigkeit (Insuffizienz) vorliegt
- Wie stark die Herzklappe geschädigt ist
- Alter und Begleiterkrankungen des Patienten
- Individuelles Operationsrisiko
Nicht jede Herzklappenerkrankung muss sofort behandelt werden. In frühen Stadien können regelmäßige Kontrollen ausreichend sein. Bei fortschreitender Erkrankung stehen medikamentöse, kathetergestützte oder operative Therapien zur Verfügung.
Moderne Herzklappen-Sprechstunde
Herzklappenerkrankungen sind komplex und erfordern eine individuelle Beurteilung durch erfahrene Spezialisten.
In unserer Herzklappen-Sprechstunde berät Sie Prof. Dr. med. Leber umfassend zu:
- Aortenklappenstenose
- Aortenklappeninsuffizienz
- Mitralklappeninsuffizienz
- Mitralklappenstenose
- Trikuspidalklappenerkrankungen
- Kathetergestützten Herzklappeneingriffen
- Operativen Behandlungsmöglichkeiten
Ziel ist es, gemeinsam die für Sie beste und schonendste Therapie zu finden.
Kathetergestützte Herzklappentherapie
In den letzten Jahren haben sich minimalinvasive Katheterverfahren zu einer wichtigen Alternative zur klassischen Herzoperation entwickelt.
Besonders bei:
- Aortenklappenstenose
- Mitralklappeninsuffizienz
stehen heute hochmoderne Verfahren zur Verfügung, die häufig ohne Eröffnung des Brustkorbs durchgeführt werden können.
Prof. Leber gehört zu den erfahrenen Spezialisten auf diesem Gebiet und war bereits früh an der Einführung und Weiterentwicklung dieser Verfahren beteiligt.
Die Eingriffe selbst erfolgen an spezialisierten Kooperationskliniken. Die komplette Diagnostik, Vorbereitung, Beratung und Terminkoordination übernehmen wir im ISAR Herzzentrum.
Operative Behandlungsmöglichkeiten
Wenn eine interventionelle Therapie nicht infrage kommt, stehen moderne herzchirurgische Verfahren zur Verfügung.
Anuloplastie
Bei einer Anuloplastie wird ein spezieller Ring oder ein Band eingesetzt, um die natürliche Form einer undichten Mitral- oder Trikuspidalklappe wiederherzustellen.
Ziel ist eine bessere Schließfunktion der Herzklappe und eine Entlastung des Herzens.
Herzklappenrekonstruktion
Wenn möglich, wird die eigene Herzklappe erhalten und repariert.
Vorteile einer Rekonstruktion:
- Erhalt der natürlichen Herzklappe
- Keine künstliche Klappe notwendig
- Häufig bessere Langzeitergebnisse
- Geringere Belastung für den Patienten
Herzklappenersatz
Ist eine Rekonstruktion nicht möglich, kann die Herzklappe durch eine künstliche Klappe ersetzt werden.
Zur Verfügung stehen:
- Mechanische Herzklappen
- Biologische Herzklappen
Biologische Herzklappen werden meist aus speziell aufbereitetem tierischem Gewebe hergestellt und kommen heute besonders häufig zum Einsatz.
Viele dieser Eingriffe können mittlerweile minimalinvasiv durchgeführt werden.
TAVI – Aortenklappenersatz ohne Operation am offenen Herzen
Die Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) hat die Behandlung der Aortenklappenstenose revolutioniert.
Bei diesem Verfahren wird eine neue Herzklappe über die Leistenarterie mittels Katheter bis zum Herzen vorgeschoben und in die erkrankte Aortenklappe eingesetzt.
Vorteile der TAVI
- Kein Öffnen des Brustkorbs
- Meist nur örtliche Betäubung notwendig
- Schnellere Erholung
- Kürzerer Krankenhausaufenthalt
- Besonders geeignet für ältere Patienten oder Patienten mit erhöhtem Operationsrisiko
Prof. Leber war an der Weiterentwicklung und Optimierung moderner TAVI-Techniken beteiligt und hat hierzu zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht.
Mitralklappen-Therapie per Katheter
Auch für die Behandlung einer Mitralklappeninsuffizienz stehen heute mehrere schonende Katheterverfahren zur Verfügung.
Mögliche Verfahren
- MitraClip®-Verfahren
- Transkatheter-Mitralklappenrekonstruktion
- Kathetergestützter Mitralklappenersatz
- Moderne Klappenimplantate der neuesten Generation
Welches Verfahren geeignet ist, hängt von der individuellen Anatomie und dem Ausmaß der Klappenerkrankung ab.
Die Auswahl der optimalen Therapie erfordert große Erfahrung und eine umfassende Diagnostik.
Alle Untersuchungen aus einer Hand
Für die Therapieplanung stehen im ISAR Herzzentrum sämtliche modernen Untersuchungsverfahren zur Verfügung:
- Echokardiographie
- Transösophageale Echokardiographie (TEE)
- Herz-CT
- Herz-MRT
- Herzkatheter-Untersuchung
- Belastungsdiagnostik
Dadurch können wir schnell und präzise entscheiden, welche Behandlung für Sie am sinnvollsten ist.
Herzklappen-Therapie im ISAR Herzzentrum München
Das ISAR Herzzentrum bietet eine spezialisierte Diagnostik und individuelle Beratung für Patienten mit Herzklappenerkrankungen. Dank modernster Bildgebung, langjähriger Erfahrung und enger Zusammenarbeit mit führenden Herzzentren erhalten Sie eine fundierte Therapieempfehlung auf höchstem medizinischem Niveau.
Von der ersten Diagnose bis zur Terminvermittlung für moderne Katheterverfahren oder herzchirurgische Eingriffe begleiten wir Sie persönlich und kompetent auf Ihrem Weg zur bestmöglichen Behandlung.
Herzklappenerkrankungen
Die Herzklappen sind die Ventile unseres Herzens. Sie sorgen dafür, dass das Blut stets in die richtige Richtung fließt. Gibt es ein Problem mit den Herzklappen, hat das gravierende Folgen.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie Ihr Herz es eigentlich schafft, das Blut immer in die richtige Richtung zu pumpen? Die Antwort darauf lautet: weil die Herzklappen dafür sorgen. Sie sind die Ventile unseres Herzens und lenken den Blutstrom durch Lunge und Körper. Ohne sie wäre der gerichtete Transport des Blutes nicht möglich.
Die Richtungsweiser
Machen wir einen kurzen Ausflug in die Anatomie unseres Herzens. Es besteht aus zwei Herzhälften mit je einem Herzvorhof und einer Herzkammer, die durch eine Scheidewand voneinander getrennt sind. Zwei Herzklappen liegen jeweils zwischen Herzvorhof und -kammer. Zwei weitere Herzklappen befinden sich an den Herzausgängen. Diese vier Herzklappen regeln die Richtung des Blutflusses, indem sie ihn wie Ventile nur in eine Richtung zulassen. So lange sie einwandfrei funktionieren …
Durch akute Erkrankungen und vielmehr noch durch die hohe mechanische Beanspruchung im Laufe unseres Lebens können sich Veränderungen an den Herzklappen einstellen. Das können etwa Verengungen der Klappen sein, sogenannte Stenosen, die den Blutfluss behindern. Es kann auch dazu kommen, dass die Schlussfähigkeit einer Herzklappe beeinträchtigt ist. Bei einer solchen sogenannten Insuffizienz kann ein Teil des Blutes wieder zurückfließen. Möglich ist, dass beide dieser Zustände gleichzeitig auftreten. In diesem Fall handelt es sich um einen kombinierten Herzklappenfehler.
Herzmuskelentzündung
Infektionen mit Viren oder Bakterien können zu einer Entzündung des Herzmuskels führen. Obwohl sie häufig problemlos ausheilt, kann sie auch dramatische Folgen nach sich ziehen. Etwa eine Herzschwäche oder sogar den plötzlichen Herztod.
Von viralen oder bakteriellen Infekten bleibt auch das Herz nicht verschont. So kann es etwa im Rahmen eines schweren grippalen Infekts oder einer Magen-Darm-Infektion zu einer Herzmuskelentzündung kommen. Neben Viren und Bakterien können auch Pilze und Autoimmunerkrankungen der Auslöser für die Myokarditis sein, wie sie medizinisch heißt.
Anzeichen einer Herzmuskelentzündung
Eine Myokarditis kann durchaus ohne Symptome verlaufen – weshalb sie leider auch gar nicht bemerkt wird. Treten Beschwerden auf, handelt es sich um eingeschränkte Belastbarkeit und Müdigkeit, oft begleitet von Atemnot und Fieber. Weitere mögliche Anzeichen sind Herzrhythmusstörungen und Schmerzen in der Brust, die jenen bei einem Herzinfarkt ähneln.
Diagnose
Um die Diagnose einer Herzmuskelentzündung zu sichern, werden Blutuntersuchungen, Echokardiographie und EKG durchgeführt. So können Langzeit-EKG-Aufzeichnungen wichtige Hinweise für das Risiko eines plötzlichen Herztodes liefern.
Vielfach wird auch ein Herz-MRT zur Untersuchung herangezogen. Damit können die Entzündungsherde genauer geortet werden. Die Entnahme von Gewebe aus dem Herzmuskel im Zuge einer Biopsie ergänzt die Diagnostik bei schweren und chronischen Herzmuskelentzündungen.
Behandlung
In der akuten Phase der Herzmuskelentzündung muss sich der Patient strikt körperlich schonen: viel Ruhe, keine körperliche Belastung, keinerlei Sport, wenn möglich Fahrstuhl statt Treppe. Neben körperlicher Schonung sollten ACE-Hemmer und Betablocker eingenommen werden.
Sobald sich die Herzfunktion wieder komplett erholt hat, darf sich der Patient schrittweise verstärkt körperlich belasten. Wann das soweit ist, muss durch spezielle Untersuchungen individuell abgeklärt werden.

Patientenmanagement Isar Herz Zentrum
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Implantierbarer Defibrillator (ICD)
Schutz vor dem plötzlichen Herztod
Ein implantierbarer Defibrillator (ICD) überwacht den Herzrhythmus rund um die Uhr und kann bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen innerhalb von Sekunden eingreifen. Dadurch schützt er Patienten mit einem erhöhten Risiko für den plötzlichen Herztod und kann im Ernstfall Leben retten.
Im ISAR Herzzentrum München verfügen wir über langjährige Erfahrung in der Implantation, Programmierung und Nachsorge moderner ICD-Systeme.
Was ist ein implantierbarer Defibrillator?
Ein implantierbarer Cardioverter-Defibrillator (ICD) ist ein kleines elektronisches Gerät, das ähnlich wie ein Herzschrittmacher unter der Haut eingesetzt wird.
Seine Aufgabe besteht darin, gefährliche Herzrhythmusstörungen frühzeitig zu erkennen und automatisch zu behandeln. Kommt es zu Kammerflimmern oder anderen lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen, gibt der ICD gezielte elektrische Impulse oder einen Defibrillationsschock ab und stellt den normalen Herzrhythmus wieder her.
Wann ist ein ICD notwendig?
Ein implantierbarer Defibrillator wird vor allem bei Patienten eingesetzt, die ein erhöhtes Risiko für lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen haben.
Typische Gründe für eine ICD-Implantation sind:
- Überlebter plötzlicher Herztod
- Kammerflimmern oder Kammertachykardien
- Schwere Herzschwäche mit erhöhtem Risiko für Rhythmusstörungen
- Bestimmte angeborene Herzerkrankungen
- Erbliche Herzrhythmusstörungen
- Bestimmte Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopathien)
Ziel der Therapie ist es, gefährliche Herzereignisse frühzeitig zu erkennen und den plötzlichen Herztod zu verhindern.
ICD und Herzschrittmacher – wo liegt der Unterschied?
Ein ICD übernimmt nicht nur die Funktionen eines Herzschrittmachers, sondern bietet zusätzlichen Schutz vor lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen.
Während ein Herzschrittmacher vor allem einen zu langsamen Herzschlag korrigiert, kann ein ICD:
- Den Herzrhythmus permanent überwachen
- Gefährliche Rhythmusstörungen erkennen
- Schnelle Herzrhythmusstörungen behandeln
- Defibrillationsschocks abgeben
- Gleichzeitig die Funktion eines Schrittmachers übernehmen
Wie wird ein ICD implantiert?
Die Implantation erfolgt ähnlich wie bei einem Herzschrittmacher in örtlicher Betäubung.
Über eine Vene im Bereich des Schlüsselbeins werden spezielle Elektroden bis zum Herzen vorgeschoben und dort verankert. Anschließend wird das ICD-Aggregat unter der Haut eingesetzt und individuell programmiert.
Der Eingriff ist routiniert und für die meisten Patienten gut verträglich.
Subkutaner ICD (S-ICD) – Defibrillator ohne Elektroden im Herzen
Für ausgewählte Patienten steht heute eine moderne Alternative zum klassischen ICD zur Verfügung: der subkutane ICD (S-ICD).
Vorteile des S-ICD
- Keine Elektroden innerhalb des Herzens
- Schonendes Implantationsverfahren
- Einfacher Austausch des Systems
- Geringeres Risiko bestimmter Komplikationen
- Bei Bedarf leichter entfernbar
Der S-ICD eignet sich insbesondere für Patienten, die einen Schutz vor dem plötzlichen Herztod benötigen, jedoch keine zusätzliche Schrittmacherfunktion benötigen.
Die LifeVest® – tragbarer Defibrillator als Übergangslösung
Nicht immer ist sofort ein dauerhaft implantierter Defibrillator notwendig. In bestimmten Situationen kann vorübergehend eine sogenannte LifeVest® eingesetzt werden.
Dabei handelt es sich um einen tragbaren Defibrillator, der wie eine Weste getragen wird und den Herzrhythmus kontinuierlich überwacht.
Einsatzgebiete der LifeVest®
- Nach einem akuten Herzinfarkt
- Vorübergehend erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen
- Unklare Diagnose- oder Behandlungssituationen
- Überbrückung bis zur Entscheidung über eine ICD-Implantation
Kommt es zu einer lebensbedrohlichen Rhythmusstörung, kann die LifeVest automatisch einen lebensrettenden Schock abgeben.
Spezialsprechstunde für ICD-Systeme
Die Wahl des richtigen Defibrillators hängt von vielen individuellen Faktoren ab. Im ISAR Herzzentrum beraten wir Sie ausführlich zu den verschiedenen ICD-Systemen und entwickeln gemeinsam mit Ihrem behandelnden Kardiologen das optimale Behandlungskonzept.
Unser Leistungsspektrum umfasst:
- Implantierbare Defibrillatoren (ICD)
- Subkutane Defibrillatoren (S-ICD)
- CRT-D-Systeme bei Herzschwäche
- LifeVest®-Versorgung
- ICD-Kontrollen und Nachsorge
- Programmierung und Optimierung bestehender Systeme
Defibrillator-Therapie im ISAR Herzzentrum München
Das ISAR Herzzentrum zählt zu den erfahrenen Zentren für Herzrhythmustherapie und implantierbare Defibrillatoren. Durch unsere langjährige klinische Erfahrung, die Beteiligung an wissenschaftlichen Studien und die Anwendung modernster Technologien bieten wir unseren Patienten eine Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau.
Unser spezialisiertes Herzrhythmus-Team begleitet Sie von der Diagnostik über die Implantation bis zur langfristigen Nachsorge – für maximale Sicherheit und bestmöglichen Schutz vor lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen.
Koronare Herzkrankheiten (KHK)
Bei koronaren Herzerkrankungen haben sich Herzkranzgefäße verengt. Dies beeinträchtigt die Versorgung des Herzmuskels mit Blut und Sauerstoff – das hat gravierende Folgen. Nicht umsonst sind KHK die häufigste Todesursache in den westlichen Industrieländern. Die Verengungen der Herzkranzgefäße, der sogenannten Koronararterien, entstehen durch einen schleichenden Prozess. Den Namen kennen wir wohl alle: Gefäßverkalkung, Arteriosklerose. Ihr liegen chronische Entzündungsprozesse zugrunde, die durch die Einlagerung von Fetten ausgelöst werden. Es kommt zu Wucherungen im Blutgefäß, die schließlich verkalken und den Blutfluss behindern.
Arteriosklerose kann überall im Gefäßsystem auftreten – in den Herzkranzgefäßen hat sie jedoch die schlimmsten Konsequenzen.
Konflikt zwischen Angebot und Nachfrage
Durch die fortschreitende Verkalkung nimmt nach und nach die Fähigkeit der Herzkranzgefäße ab, den Herzmuskel bei Belastungen mit mehr Blut zu versorgen. So kommt es zu einem wachsenden Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage von Blut und Sauerstoff: der Bedarf des Herzmuskels steigt und das Angebot durch die Herzkranzgefäße sinkt.
Die Minderdurchblutung und Sauerstoffknappheit im Herzmuskel nimmt kontinuierlich zu. Typische Symptome dessen sind Schmerzen und Engegefühl in der Brust, Luftnot sowie verminderte Leistungsfähigkeit.
Unter dem Begriff koronare Herzerkrankungen oder koronare Herzkrankheit sind mehrere verschiedene Krankheitsbilder zusammengefasst, die alle auf die gleiche Ursache zurückgehen: die Arteriosklerose der Herzkranzgefäße. Zu den häufigsten Folgen einer KHK gehören Angina pectoris, Herzschwäche und Herzinfarkt.
Behandlung
Mit zu den häufigsten Behandlungen einer KHK gehört das Einbringen eines Stents, der das verengte Herzkranzgefäß langfristig offen hält. Da es sich jedoch bei KHK wie erwähnt um verschiedene Krankheitsbilder handelt, gibt es keine einheitlichen und allgemeingültigen Strategien, um sie zu behandeln. Ein Herzinfarkt bedarf selbstverständlich anderer Maßnahmen als eine beginnende Herzschwäche.
Patienten-App – Digitale Betreuung für Ihre Herzgesundheit
Mit unserer Patienten-App begleiten wir Sie auch zwischen Ihren Terminen im ISAR Herzzentrum. Die digitale Plattform ermöglicht eine moderne, sichere und kontinuierliche Betreuung – unabhängig davon, wo Sie sich gerade befinden.
Über die App können wichtige Gesundheitsdaten direkt an unser Behandlungsteam übermittelt werden. So lassen sich Veränderungen frühzeitig erkennen und Therapien bei Bedarf zeitnah anpassen.
Ihre Gesundheitsdaten jederzeit im Blick
Die Patienten-App kann Daten aus verschiedenen digitalen Gesundheitsgeräten und Wearables empfangen, beispielsweise:
- EKG-Aufzeichnungen
- Blutdruckwerte
- Blutzuckerwerte
- Körpergewicht
- Herzfrequenz
- Daten von Smartwatches und Fitnesstrackern
Die übermittelten Informationen unterstützen unsere Ärztinnen und Ärzte dabei, Ihren Gesundheitszustand auch außerhalb der Praxis oder Klinik zu beurteilen.
Persönliche Betreuung aus der Ferne
Auf Basis der übertragenen Daten können wir Sie bei Bedarf auch digital begleiten und beraten.
Mögliche Leistungen sind:
- Videosprechstunden
- Telefonische Beratung
- Therapieanpassungen
- Verlaufskontrollen
- Medizinische Rückfragen
So können viele Anliegen schnell und unkompliziert geklärt werden, ohne dass ein persönlicher Besuch erforderlich ist.
Alle wichtigen Unterlagen an einem Ort
Die App dient gleichzeitig als digitale Gesundheitsakte und stellt Ihnen wichtige Dokumente jederzeit zur Verfügung.
Dazu gehören unter anderem:
- Medikationspläne
- Arztbriefe
- Befunde
- Untersuchungsergebnisse
- Therapieempfehlungen
Damit haben Sie Ihre wichtigsten Gesundheitsinformationen jederzeit griffbereit – auch unterwegs oder bei Arztbesuchen.
Digitales Herzinsuffizienz-Monitoring
Für Patienten mit Herzschwäche (Herzinsuffizienz) bieten wir ein modernes telemedizinisches Monitoring an.
Dabei werden relevante Gesundheitsdaten regelmäßig erfasst und ausgewertet. Ziel ist es, Verschlechterungen frühzeitig zu erkennen und Krankenhausaufenthalte möglichst zu vermeiden.
Das Telemonitoring für Herzinsuffizienz ist inzwischen Bestandteil der Regelversorgung und kann Patienten angeboten werden, die die entsprechenden medizinischen Voraussetzungen erfüllen.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Kontinuierliche Betreuung zwischen den Terminen
- Sichere Übertragung medizinischer Daten
- Integration von Smartwatches und Gesundheitsgeräten
- Schneller Zugriff auf Befunde und Medikationspläne
- Video- und Telefonsprechstunden
- Modernes Telemonitoring bei Herzinsuffizienz
- Mehr Sicherheit und Komfort im Alltag
Digitale Herzmedizin im ISAR Herzzentrum München
Die Patienten-App verbindet moderne Medizintechnik mit persönlicher Betreuung. Durch die digitale Vernetzung von Patienten, Ärzten und Gesundheitsdaten schaffen wir die Grundlage für eine zeitgemäße, individuelle und wohnortunabhängige Versorgung – damit Sie Ihre Herzgesundheit jederzeit im Blick behalten können.
Stent-Therapie
Stent-Therapie in München – Moderne Behandlung verengter Herzkranzgefäße
Die Stent-Therapie ist eines der wichtigsten Verfahren zur Behandlung verengter oder verschlossener Herzkranzgefäße. Mit Hilfe einer kleinen Gefäßstütze – dem sogenannten Stent – kann der Blutfluss zum Herzmuskel wiederhergestellt und das Risiko für Herzinfarkt, Brustschmerzen und weitere Komplikationen deutlich reduziert werden.
Im ISAR Herzzentrum München erfolgt die Stentimplantation mit modernster Technologie, hochpräziser Bildgebung und langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der interventionellen Kardiologie.
Was ist ein Stent?
Ein Stent ist ein feines, röhrenförmiges Metallgitter, das dauerhaft in einem verengten Herzkranzgefäß verbleibt und dieses offen hält.
Die Implantation erfolgt im Rahmen einer Herzkatheter-Untersuchung. Über einen dünnen Führungsdraht wird der Stent exakt an die verengte Stelle vorgeschoben und dort mithilfe eines Ballons entfaltet. Anschließend verbleibt die Gefäßstütze im Gefäß und sorgt für einen dauerhaft verbesserten Blutfluss.
Wann ist eine Stentimplantation notwendig?
Eine Stent-Therapie kann sinnvoll sein bei:
- Koronarer Herzkrankheit (KHK)
- Verengungen der Herzkranzgefäße
- Brustschmerzen (Angina pectoris)
- Akutem Herzinfarkt
- Nachweisbaren Durchblutungsstörungen des Herzmuskels
Ob eine Stentimplantation tatsächlich erforderlich ist, wird anhand moderner diagnostischer Verfahren individuell geprüft.
Präzise Diagnostik vor jeder Stentimplantation
Nicht jede Gefäßverengung muss automatisch mit einem Stent behandelt werden. Deshalb setzen wir im ISAR Herzzentrum auf modernste Verfahren zur Beurteilung der tatsächlichen Bedeutung einer Engstelle.
Zum Einsatz kommen unter anderem:
- Fraktionelle Flussreserve (FFR)
- Intravaskulärer Ultraschall (IVUS)
- Optische Kohärenztomographie (OCT)
Mit diesen hochauflösenden Untersuchungsmethoden können Gefäßveränderungen präzise analysiert und die optimale Therapieentscheidung getroffen werden.
Die aktuellen Leitlinien empfehlen insbesondere die FFR-Messung bei mittelgradigen Gefäßverengungen, um unnötige Eingriffe zu vermeiden und den Nutzen einer Stentimplantation sicher zu beurteilen.
Herzkatheter über das Handgelenk
Die meisten Eingriffe werden heute über die Arterie am Handgelenk durchgeführt.
Dieser Zugangsweg bietet zahlreiche Vorteile:
- Höherer Patientenkomfort
- Schnellere Mobilisation
- Kürzere Erholungszeit
- Geringeres Risiko für Blutungskomplikationen
Behandlung komplexer Verkalkungen
Stark verkalkte Gefäßverengungen stellen besondere Anforderungen an die Behandlung. Im ISAR Herzzentrum stehen hierfür modernste Spezialverfahren zur Verfügung.
Rotablation
Bei der Rotablation wird eine diamantbeschichtete Mikrofraise eingesetzt, um harte Kalkablagerungen innerhalb der Gefäßwand schonend zu bearbeiten und die Gefäßpassage für den Stent vorzubereiten.
Shockwave-Therapie (Intravaskuläre Lithotripsie)
Bei diesem innovativen Verfahren werden Kalkablagerungen durch gezielte Druck- und Ultraschallwellen aufgebrochen. Dadurch kann der Stent anschließend optimal entfaltet werden.
Medikamente nach der Stentimplantation
Nach der Implantation eines Stents ist eine medikamentöse Behandlung besonders wichtig. Sie verhindert die Bildung von Blutgerinnseln auf der Gefäßstütze und trägt wesentlich zum langfristigen Behandlungserfolg bei.
Je nach verwendetem Stenttyp kommen moderne blutplättchenhemmende Medikamente wie Aspirin oder Clopidogrel über einen bestimmten Zeitraum zum Einsatz. Die Dauer der Therapie wird individuell festgelegt.
Innovative bioresorbierbare Stents
Neben klassischen Stents stehen heute auch moderne bioresorbierbare Gefäßstützen zur Verfügung.
Diese innovativen Stents:
- Stabilisieren das Gefäß nach der Behandlung
- Geben Medikamente zur Verhinderung erneuter Verengungen ab
- Lösen sich nach abgeschlossener Heilung schrittweise auf
- Hinterlassen kein dauerhaftes Metallgerüst im Gefäß
Dadurch können spätere Eingriffe oder Bypass-Operationen erleichtert werden.
Stent-Therapie im ISAR Herzzentrum München
Das Herzkatheterlabor des ISAR Herzzentrums zählt zu den modern ausgestatteten Zentren für interventionelle Kardiologie. Durch den Einsatz innovativer Bildgebung, physiologischer Messverfahren und modernster Stent-Technologien ermöglichen wir eine präzise, sichere und individuell abgestimmte Behandlung von Erkrankungen der Herzkranzgefäße.
Unser erfahrenes Team begleitet Sie von der Diagnostik über die Stentimplantation bis zur langfristigen Nachsorge – für eine optimale Herzgesundheit und bestmögliche Behandlungsergebnisse.
Vorhofflimmern
Normalerweise schlägt das Herz regelmäßig. Gerät es aus seinem rhythmischen Takt, spricht man von einer Herzrhythmusstörung. Diese kann harmlos sein und wird oft gar nicht bemerkt. Doch es gibt auch sehr gefährliche Formen.
Bei Erwachsenen liegt die normale Herzfrequenz in der Regel zwischen sechzig und hundert Herzschlägen pro Minute. Dafür, dass diese regelmäßig erfolgen, sorgt der Sinusknoten: der Schrittmacher des Herzens, der dessen Takt vorgibt. Er besteht aus speziellen Herzmuskelzellen, die im Bereich des rechten Vorhofes liegen.
Falsch getaktet …
Die reibungslose Funktion des Sinusknotens kann jedoch beeinträchtigt werden und dann gerät der Herzschlag aus dem Takt. Es kommt zu Herzrhythmusstörungen, medizinisch Arrhythmien genannt.
Dabei kann die Herzfrequenz verlangsamt sein. Beträgt sie weniger als sechzig Schläge in der Minute, liegt eine sogenannte Bradykardie vor. Eine Herzfrequenz von mehr als hundert Schlägen pro Minute wird als Tachykardie bezeichnet. Allerdings sind Herzfrequenzen über hundert Schläge unter Belastungssituationen wie etwa beim Sport durchaus normal und noch nicht krankhaft.
Vorhofflimmern
Vorhofflimmern ist die häufigste Rhythmusstörung mit ca. 2 Mio Betroffenen in Deutschland. Charakterisiert ist diese Rhythmusstörung durch einen völlig unregelmässigen Pulsschlag (absolute Arrhythmie). Die Erkrankung betrifft vor allem ältere Menschen, tritt aber auch nicht selten bei sehr jungen Menschen und auch Sportlern auf. Gefährlich ist Vorhofflimmern, weil sich hierdurch ein erhöhtes Schlaganfall Risiko ergibt, welches ggfs. die Einnham von Blutverdünnern (Antikoagulantien) erfordert. Zur Ermittlung des Schlaganfallrisikos bei Vorhofflimmern können Sie den CHA2DS2-VASc- Score hier bestimmen.
Ein Erklärvideo finden Sie hier.
Behandlung von Vorhofflimmern
Wie eine Herzrhythmusstörung behandelt wird, hängt von ihrer Form und ihrem Ausmaß sowie von der individuellen Situation des Patienten ab. Beispielsweise kann die Einnahme von Beta-Blockern bei kurzen Episoden von Vorhofflimmern oft für weitgehende Beschwerdefreiheit über lange Zeit hinweg sorgen. Alternativ oder ergänzend kommen bei Rhythmusstörungen vielfach sogenannte Antiarrhythmika zum Einsatz. Das sind Medikamente, welche die Herzfrequenz senken oder die Überleitung von Erregungen aus den Herzvorhöfen auf die Kammern im AV-Knoten hemmen. Auf diese Weise kann der Sinusknoten dann wieder einen normalen Herzrhythmus erzeugen.
Da bei Vorhofflimmern das Risiko für einen Schlaganfall durch die Bildung eines Gerinnsels im Herzen erhöht ist, muss bei vielen der Betroffenen zudem eine Blutverdünnung durch Gerinnungshemmer, sogenannte Antikoagulanzien erfolgen.
Sind medikamentöse Maßnahmen nicht mehr ausreichend, kann eine Ablation durchgeführt werden. Dabei werden bestimmte Bereiche im Herzgewebe gezielt verödet. Durch die dabei entstehenden Verödungsnarben wird der Herzrhythmus wieder reguliert. Heute stehen unterschiedliche Verfahren zur Ablation zur Verfügung, die fast alle bei uns angeboten werden. Ausführliches zur Ablations-Therapie lesen Sie hier. →
Herzrhythmusstörungen können auch durch chirurgische Techniken nachhaltig beseitigt werden. Weiterhin kann der Einsatz eines Herzschrittmachers therapeutisch wirksam und sinnvoll sein.
Wann wird ein Herzschrittmacher benötigt?
Herzschrittmacher in München – Moderne Therapie bei Herzrhythmusstörungen
Herzschrittmacher gehören heute zu den wichtigsten Therapieverfahren der modernen Herzmedizin. Sie sorgen nicht nur für einen stabilen Herzrhythmus, sondern können die Herzfunktion gezielt unterstützen und die Lebensqualität vieler Patienten deutlich verbessern.
Im ISAR Herzzentrum München verfügen wir über langjährige Erfahrung in der Implantation und Nachsorge von Herzschrittmachern, implantierbaren Defibrillatoren (ICD) und kardialen Resynchronisationssystemen (CRT).
Wann wird ein Herzschrittmacher benötigt?
Ein Herzschrittmacher kommt zum Einsatz, wenn das Herz zu langsam schlägt oder die elektrische Erregungsleitung gestört ist. Typische Ursachen sind:
- Bradykarde Herzrhythmusstörungen (langsamer Herzschlag)
- AV-Block (Störungen der Erregungsleitung)
- Bradykardie-Tachykardie-Syndrom
- Chronotrope Inkompetenz (unzureichender Pulsanstieg bei Belastung)
- Herzrhythmusstörungen nach Herzinfarkt
- Bestimmte Formen der Herzschwäche
Häufige Beschwerden sind Schwindel, Leistungsminderung, Luftnot, Herzstolpern oder Ohnmachtsanfälle.
Moderne Schrittmachersysteme
Die heutigen Herzschrittmacher sind hochentwickelte Computersysteme, die weit mehr leisten als die reine Taktgebung des Herzens.
Je nach Erkrankung können sie:
- Einen regelmäßigen Herzrhythmus sicherstellen
- Herzrhythmusstörungen erkennen
- Bestimmte Rhythmusstörungen automatisch behandeln
- Die Pumpfunktion des Herzens unterstützen
- Die Belastbarkeit und Lebensqualität verbessern
Spezialisten für Schrittmacher, ICD und CRT
Das Schrittmacher-Team des ISAR Herzzentrums verfügt über umfassende Erfahrung in der Implantation und Programmierung moderner Herzrhythmus-Systeme.
Unser Leistungsspektrum umfasst:
- Herzschrittmacher
- Implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren (ICD)
- CRT-Systeme bei Herzschwäche
- Schrittmacherwechsel
- Nachsorge und Programmierung
- Langfristige ambulante Betreuung
Wie wird ein Herzschrittmacher eingesetzt?
Die Implantation erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung und ist ein routinierter Eingriff.
Über einen kleinen Hautschnitt unterhalb des Schlüsselbeins werden eine oder mehrere Elektroden über eine Vene bis zum Herzen vorgeschoben. Anschließend wird das Schrittmacheraggregat unter der Haut eingesetzt und individuell programmiert.
Die meisten Patienten können das Krankenhaus bereits nach kurzer Zeit wieder verlassen.
Leben mit einem Herzschrittmacher
Moderne Herzschrittmacher sind zuverlässig, langlebig und im Alltag kaum spürbar. Die Batterielaufzeit beträgt je nach System meist zwischen fünf und zwölf Jahren.
Ist die Batterie erschöpft, kann das Aggregat in einem vergleichsweise kleinen Eingriff ausgetauscht werden. Die bereits vorhandenen Elektroden können häufig weiterverwendet werden.
Regelmäßige Schrittmacherkontrollen
Für eine optimale Funktion sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen wichtig. Dabei werden über ein spezielles Programmiergerät unter anderem geprüft:
- Batteriestatus
- Elektrodenfunktion
- Herzrhythmusdaten
- Individuelle Einstellungen des Systems
Die Kontrolle erfolgt schmerzfrei und ohne Eingriff durch die Haut hindurch.
Die erste Nachkontrolle findet in der Regel im ISAR Herzzentrum statt. Weitere Verlaufskontrollen können anschließend häufig wohnortnah beim behandelnden Kardiologen erfolgen.
Der Schrittmacherausweis
Nach der Implantation erhalten Sie einen persönlichen Schrittmacherausweis. Dieser enthält wichtige Informationen über Ihr System und sollte stets mitgeführt werden – insbesondere bei Arztbesuchen, Krankenhausaufenthalten oder Reisen.
Herzschrittmacher im ISAR Herzzentrum München
Die Implantation eines Herzschrittmachers erfordert Erfahrung, Präzision und eine individuelle Betreuung. Im ISAR Herzzentrum München profitieren Sie von modernsten Herzrhythmus-Systemen, hoher fachlicher Expertise und einer umfassenden Nachsorge aus einer Hand.
Unser spezialisiertes Team begleitet Sie von der Diagnostik über die Implantation bis zur langfristigen Betreuung – für maximale Sicherheit und eine bestmögliche Lebensqualität.
Vorsorgeuntersuchung
Diagnostik bei Herzklappenfehlern
Herzklappenfehler gehören zu den häufigsten Herzerkrankungen und können sowohl angeboren als auch im Laufe des Lebens erworben werden. Viele Betroffene bemerken lange Zeit keine Beschwerden, obwohl die Erkrankung bereits fortschreitet. Eine frühzeitige und präzise Diagnostik ist daher entscheidend, um den optimalen Zeitpunkt für eine Behandlung zu bestimmen.
Im ISAR Herzzentrum München bieten wir eine spezialisierte Herzklappen-Sprechstunde an, in der Herzklappenerkrankungen umfassend untersucht und individuell bewertet werden.
Welche Herzklappenfehler gibt es?
Zu den häufigsten Herzklappenerkrankungen zählen:
- Aortenklappenstenose
- Aortenklappeninsuffizienz
- Mitralklappeninsuffizienz
- Mitralklappenstenose
- Trikuspidalklappenerkrankungen
- Angeborene Herzklappenfehler
Unbehandelt können Herzklappenfehler zu Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen oder einer eingeschränkten Belastbarkeit führen.
Spezialisierte Herzklappen-Sprechstunde
Die Beurteilung von Herzklappenerkrankungen erfordert große Erfahrung und die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen. Deshalb arbeiten im ISAR Herzzentrum Kardiologen, Herzchirurgen und Radiologen interdisziplinär zusammen.
In unserer Spezialsprechstunde analysieren wir Ihre Befunde umfassend und entwickeln ein individuelles Untersuchungs- und Behandlungskonzept. Dabei steht immer die Frage im Mittelpunkt, ob eine regelmäßige Kontrolle ausreichend ist oder ob eine interventionelle oder operative Therapie sinnvoll wird.
Moderne Diagnostik aus einer Hand
Für die Beurteilung von Herzklappenfehlern stehen im ISAR Herzzentrum sämtliche modernen Untersuchungsverfahren zur Verfügung:
- Echokardiographie (Herzultraschall)
- Stress-Echokardiographie
- Transösophageale Echokardiographie (TEE)
- Herz-CT
- Herz-MRT
- Herzkatheter-Untersuchung
- Belastungsdiagnostik
Da alle Untersuchungen direkt vor Ort durchgeführt werden können, erhalten Sie eine schnelle und umfassende Diagnostik ohne lange Wege oder Verzögerungen.
Der richtige Zeitpunkt für die Behandlung
Viele Herzklappenfehler entwickeln sich über Jahre hinweg schleichend. Nicht jeder Befund muss sofort behandelt werden. Entscheidend ist vielmehr, den optimalen Zeitpunkt für eine Therapie zu erkennen.
Je nach Befund kommen heute unterschiedliche Behandlungsverfahren infrage:
- Regelmäßige Verlaufskontrollen
- Kathetergestützte Herzklappeneingriffe
- Herzchirurgische Klappenrekonstruktionen
- Herzklappenersatz
Durch die enge Zusammenarbeit unseres Herzteams können wir für jeden Patienten die individuell beste Therapieempfehlung aussprechen.
Was sollten Sie zum Termin mitbringen?
Für eine möglichst umfassende Beurteilung empfehlen wir, vorhandene Vorbefunde mitzubringen, insbesondere:
- Aktuelle Arztbriefe
- Echokardiographie-Befunde
- Herz-CT-Befunde
- Herz-MRT-Befunde
- Herzkatheter-Berichte
- Medikamentenplan
Herzklappenzentrum im ISAR Herzzentrum München
Das ISAR Herzzentrum bietet eine spezialisierte Diagnostik und individuelle Betreuung für Patienten mit Herzklappenerkrankungen. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit erfahrener Kardiologen, Herzchirurgen und Radiologen erhalten Sie eine fundierte Einschätzung Ihrer Erkrankung und eine Therapieempfehlung auf höchstem medizinischem Niveau.
Ihr Hausarzt oder Facharzt kann Sie gezielt an unsere Herzklappen-Sprechstunde überweisen. Selbstverständlich können Sie auch direkt einen Termin im ISAR Herzzentrum München vereinbaren.
EKG – Elektrokardiografie
Die Elektrokardiografie, kurz EKG, liefert wertvolle Informationen über die Funktion des Herzens und damit dessen Gesundheitszustand.
Jedes Mal, wenn sich der Herzmuskel zusammenzieht, gibt es eine elektrische Erregung – nach einem bestimmten Muster, das sich bei jedem Herzschlag wiederholt. Dadurch entsteht ein schwacher elektrischer Strom. Diese elektrische Aktivität des Herzmuskels misst das EKG. Sie wird über Elektroden an der Haut, auf der Brust sowie auf den Armen und Beinen, abgeleitet.
Das EKG-Gerät zeichnet die elektrischen Signale auf, verstärkt sie und stellt sie dann grafisch dar: in charakteristischen gezackten Kurven. Jeder der Ausschläge steht für eine bestimmte Phase des Herzschlags. Entscheidend für die Auswertung des EKG sind die Höhen und Tiefen der Spannungsausschläge, ihre Steilheit und Dauer sowie ihre zeitlichen Abstände zueinander.
So liefert ein EKG anhand des Ablaufs der elektrischen Erregung des Herzens wichtige Indizien für verschiedenste Herzerkrankungen.
Es gibt drei Arten eines EKG. Am häufigsten wird ein Ruhe-EKG durchgeführt. Das Langzeit- und Belastungs-EKG erfolgt seltener bei bestimmten Fragestellungen.
Wann wird ein EKG gemacht?
Bei einem medizinischen Notfall immer. Ansonsten gehört es zu den häufigsten Untersuchungsmethoden. Denn bei sehr vielen Beschwerden muss abgeklärt werden, ob möglicherweise die Funktion des Herzens beeinträchtigt ist. Bei einem EKG zeigt sich, wie es um dessen Rhythmus, Frequenz sowie um die Erregungsbildung bestellt ist.
Ruhe EKG
Das „klassische“ EKG … Der Patient legt sich dazu rücklings mit entkleidetem Oberkörper auf eine Liege (Frauen dürfen ihren BH natürlich anbehalten). Dann trägt der Arzt ein elektrisch leitendes Gel auf die EKG-Elektroden auf und klebt sie auf die Haut des Patienten. Über Kabel werden die Elektroden mit dem EKG-Gerät verbunden, das nun die Herzaktivität aufzeichnet. Die Untersuchung dauert etwa zwei Minuten.
Langzeit- EKG
Dabei bekommt der Patient ein kleines tragbares EKG-Gerät angelegt, das seine Herzstromkurve über 24 Stunden, manchmal auch über 48 Stunden, misst. Das kompakte kleine EKG-Gerät wird in der Regel um den Hals getragen. Während der Messung kann der Patient seine gewohnten Tätigkeiten ausführen und ungestört schlafen.
Ein Langzeit-EKG dient vor allem dazu, Herzrhythmusstörungen aufzudecken. Diese treten nur vorübergehend auf und werden deshalb vom Ruhe-EKG möglicherweise nicht erfasst. Auch bei Verdacht auf Angina pectoris oder eine koronare Herzerkrankung ist diese Untersuchung angezeigt.
Belastungs- EKG
Im Unterschied zum EKG in Ruhe strengt sich der Untersuchte während der Messung körperlich an – auf einem stationären Fahrrad oder einem Laufband, jeweils Ergometer genannt. Die Belastung wird dabei individuell angepasst und stufenweise alle zwei Minuten nach einem festgelegten Schema erhöht. Insgesamt dauert die Untersuchung rund 15 Minuten.
Sinn eines Belastungs-EKG ist es, Herzleiden zu erkennen, die sich erst bei körperlicher Anstrengung bemerkbar machen. So etwa Durchblutungsstörungen an den Herzkranzgefäßen oder eine Herzschwäche. Zudem lässt sich damit die momentane körperliche Leistungsfähigkeit ermitteln; bei Gesunden wie Kranken.
Bei einem Belastungs-EKG kann es bei Patienten, die eine Herzerkrankung haben, zu Problemen kommen. Dazu gehören unter anderem Atemnot, Schwindel oder starke Blutdruckschwankungen. Da der Patient jedoch während des gesamten Belastungs-EKG von medizinischem Fachpersonal betreut wird, besteht keine Gefahr. Die Komplikationen werden rechtzeitig erkannt und die Untersuchung sofort abgebrochen.
Gefäßultraschall (Duplex-Sonografie)
Die Duplex-Sonografie ist eine moderne und strahlungsfreie Untersuchungsmethode zur Beurteilung von Arterien und Venen. Mithilfe hochauflösender Ultraschalltechnik können Gefäßveränderungen frühzeitig erkannt werden – oft noch bevor Beschwerden auftreten.
Neben der Darstellung der Gefäßstruktur macht die Duplex-Sonografie auch den Blutfluss sichtbar. Dadurch lassen sich Verengungen, Gefäßverschlüsse, Gefäßerweiterungen sowie Durchblutungsstörungen präzise diagnostizieren.
Was kann mit der Duplex-Sonografie untersucht werden?
Der Gefäßultraschall eignet sich zur Erkennung und Verlaufskontrolle von:
- Arteriosklerose (Gefäßverkalkung)
- Verengungen der Halsschlagadern
- Durchblutungsstörungen der Beine
- Erweiterungen der Hauptschlagader (Aortenaneurysma)
- Venenthrombosen und Venenverschlüssen
- Gefäßveränderungen nach Operationen oder Eingriffen
Früherkennung von Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiken
Ein wichtiger Bestandteil der Untersuchung ist die Messung der sogenannten Intima-Media-Dicke (IMT). Dabei wird die Dicke der Gefäßwand bestimmt. Eine Verdickung kann ein frühes Zeichen für Arteriosklerose sein und auf ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall hinweisen.
Die IMT-Messung gilt heute als etablierter Marker zur Beurteilung der Gefäßgesundheit und ist ein wichtiger Baustein moderner Herz-Kreislauf-Vorsorge.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Strahlungsfreie Gefäßdiagnostik
- Schmerzfreie und nicht-invasive Untersuchung
- Früherkennung von Gefäßerkrankungen
- Beurteilung des individuellen Herz-Kreislauf-Risikos
- Schnelle Untersuchung ohne besondere Vorbereitung
- Häufige Alternative zu aufwendigeren Verfahren wie CT oder MRT
Wie läuft die Untersuchung ab?
Die Duplex-Sonografie erfolgt in der Regel im Liegen und dauert meist nur wenige Minuten. Der Untersuchungsbereich wird mit Ultraschallgel versehen, anschließend untersucht der Arzt die Gefäße mithilfe eines speziellen Schallkopfes. Die Untersuchung ist schmerzfrei, belastet den Körper nicht und kommt vollständig ohne Röntgenstrahlung aus.
Moderne Gefäßdiagnostik im ISAR Herzzentrum München
Mit der Duplex-Sonografie können Gefäßerkrankungen frühzeitig erkannt, Risiken für Herzinfarkt und Schlaganfall beurteilt sowie bestehende Erkrankungen kontrolliert werden. Unsere erfahrenen Spezialisten nutzen modernste Ultraschalltechnik für eine präzise und individuelle Gefäßdiagnostik.
Herz-CT in München – Moderne Computertomographie des Herzens
Die Herz-CT (Computertomographie des Herzens) ist eine moderne, nicht-invasive Untersuchungsmethode zur Beurteilung der Herzkranzgefäße. Mit hochauflösender CT-Technologie können Verkalkungen, Gefäßverengungen und frühe Anzeichen einer koronaren Herzerkrankung (KHK) präzise erkannt werden – häufig ohne Herzkatheter.
Durch die detaillierte Darstellung von Herz, Herzkranzgefäßen und großen Brustkorbarterien ermöglicht die Herz-CT eine zuverlässige Einschätzung des individuellen Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos.
Wann ist eine Herz-CT sinnvoll?
Die Untersuchung eignet sich insbesondere für:
- Abklärung von Brustschmerzen oder unklaren Herzbeschwerden
- Früherkennung einer koronaren Herzerkrankung (KHK)
- Bestimmung des individuellen Herzinfarktrisikos
- Beurteilung von Verkalkungen der Herzkranzgefäße
- Kontrolle von Stents und Bypass-Gefäßen
- Risikostratifizierung bei familiärer Vorbelastung
Kalkscore – Herzinfarktrisiko frühzeitig erkennen
Ein wichtiger Bestandteil der Herz-CT ist die Bestimmung des sogenannten Kalkscores. Dabei werden Kalkablagerungen in den Herzkranzgefäßen sichtbar gemacht und quantifiziert.
Je höher die Verkalkung der Gefäße, desto höher ist das Risiko für Herzinfarkt und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Untersuchung erfolgt in vielen Fällen ohne Kontrastmittel und liefert wertvolle Informationen für die individuelle Vorsorge und Prävention.
CT-Koronarangiographie – Herzkranzgefäße ohne Herzkatheter beurteilen
Im Rahmen einer CT-Koronarangiographie können die Herzkranzgefäße detailliert dargestellt werden. Nach Gabe eines Kontrastmittels lassen sich Verengungen, Gefäßwandveränderungen und relevante Durchblutungsstörungen erkennen.
Die Herz-CT ermöglicht dadurch häufig eine zuverlässige Diagnostik ohne invasiven Herzkatheter und hilft dabei, unnötige Eingriffe zu vermeiden.
Mehr als nur Herzdiagnostik
Moderne Herz-CT-Systeme ermöglichen zusätzlich die Beurteilung von:
- Stents und deren Durchgängigkeit
- Herz-Bypässen
- Hauptschlagader (Aorta)
- Lungengefäßen und Lungenstruktur
- Angeborenen Gefäßanomalien
Diese Informationen sind insbesondere vor geplanten Herzkatheteruntersuchungen oder herzchirurgischen Eingriffen von großer Bedeutung.
Wie läuft die Untersuchung ab?
Für die Herz-CT wird ein EKG angelegt, damit die Bildaufnahme exakt mit dem Herzschlag synchronisiert werden kann. Bei Bedarf erfolgt die Gabe eines Kontrastmittels über einen venösen Zugang.
Die Untersuchung findet in Rückenlage statt und dauert in der Regel nur etwa 15 Minuten. Eine spezielle Vorbereitung ist meist nicht erforderlich.
Herz-CT-Experte Prof. Dr. med. Leber
Prof. Dr. med. Leber zählt zu den Pionieren der Herz-CT-Diagnostik in Deutschland. Seit den frühen Anfängen der Technologie ist er an deren wissenschaftlicher Weiterentwicklung beteiligt und hat mehr als 100 wissenschaftliche Publikationen auf diesem Gebiet veröffentlicht. Darüber hinaus hat er weltweit zahlreiche Ärztinnen und Ärzte in der Kardio-CT ausgebildet und war unter anderem Sprecher der Arbeitsgruppe Kardio-CT der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.
Seine langjährige Erfahrung in der Herzbildgebung sowie in der Interpretation von Herzkatheter- und CT-Befunden gewährleistet eine besonders präzise Beurteilung komplexer Untersuchungsergebnisse.
Herz-CT im ISAR Herzzentrum München
Das Herz-CT zählt heute zu den wichtigsten Verfahren der modernen Herzvorsorge und kardiologischen Diagnostik. Im ISAR Herzzentrum München profitieren Sie von modernster CT-Technologie, hoher fachlicher Expertise und einer präzisen Risikoeinschätzung für Herzinfarkt, Schlaganfall und koronare Herzerkrankungen.
Herz-MRT – Präzise Herzdiagnostik ohne Strahlenbelastung
Die Herz-MRT (Magnetresonanztomographie des Herzens) zählt zu den modernsten Verfahren der kardiologischen Bildgebung. Ohne Röntgenstrahlung ermöglicht sie eine hochpräzise Darstellung des Herzmuskels, der Herzfunktion und der Durchblutung des Herzens.
Durch den Einsatz von Magnetfeldern und Radiowellen entstehen detaillierte Schnittbilder, die selbst kleinste Veränderungen des Herzgewebes sichtbar machen. Die Herz-MRT gilt daher als Goldstandard bei vielen Erkrankungen des Herzmuskels und der Herzfunktion.
Wann ist eine Herz-MRT sinnvoll?
Die Herz-MRT wird insbesondere eingesetzt zur Diagnostik und Beurteilung von:
- Herzmuskelentzündungen (Myokarditis)
- Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopathien)
- Herzinfarktnarben
- Durchblutungsstörungen des Herzmuskels
- Erkrankungen der Herzkranzgefäße
- Herzklappenfehlern
- Angeborenen Herzfehlern
- Erkrankungen wie Amyloidose oder Sarkoidose
Höchste Genauigkeit bei Herzmuskelerkrankungen
Keine andere bildgebende Methode kann Herzmuskelgewebe so detailliert darstellen wie die Herz-MRT. Dadurch lassen sich Veränderungen der Herzstruktur, der Pumpfunktion und des Gewebes besonders zuverlässig erkennen.
Die Untersuchung spielt eine zentrale Rolle bei der Abklärung von Herzschwäche, Herzmuskelentzündungen und angeborenen oder erworbenen Kardiomyopathien.
Durchblutung des Herzens beurteilen – Perfusions-MRT
Mit einer sogenannten Adenosin-Perfusions-MRT kann die Durchblutung des Herzmuskels unter Belastungsbedingungen untersucht werden. Dabei werden Durchblutungsstörungen sichtbar, die auf relevante Verengungen der Herzkranzgefäße hinweisen können.
Diese Untersuchung ermöglicht eine präzise Einschätzung, ob Herzmuskelbereiche ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden oder ob eine weitere Behandlung erforderlich ist.
Herzinfarktnarben sicher erkennen
Die Herz-MRT gilt als das genaueste Verfahren zur Darstellung von Herzinfarktnarben. Selbst kleine Gewebeveränderungen können sichtbar gemacht werden. Diese Informationen sind für die Therapieplanung und die Beurteilung des individuellen Risikos von großer Bedeutung.
Herz-MRT trotz Herzschrittmacher?
Viele moderne Herzschrittmacher und implantierte Herzsysteme ermöglichen heute eine MRT-Untersuchung unter speziellen Sicherheitsvorkehrungen.
Im ISAR Herzzentrum verfügen wir über langjährige Erfahrung in der Durchführung von MRT-Untersuchungen bei Patienten mit Herzschrittmachern. Nach der Untersuchung erfolgt eine entsprechende Kontrolle und Anpassung des Geräts.
Herz-MRT bei Herzklappen- und Gefäßerkrankungen
Neben Erkrankungen des Herzmuskels eignet sich die Herz-MRT auch hervorragend zur Beurteilung von:
- Herzklappenfehlern
- Angeborenen Herz- und Gefäßfehlbildungen
- Erkrankungen der Hauptschlagader (Aorta)
- Verlaufskontrollen nach herzchirurgischen Eingriffen
Wie läuft die Untersuchung ab?
Vor der Untersuchung werden alle metallischen Gegenstände abgelegt. Während der Herz-MRT liegen Sie entspannt auf einer Untersuchungsliege. Zur Synchronisation mit dem Herzschlag werden EKG-Elektroden angebracht.
Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert je nach Fragestellung etwa 30 bis 60 Minuten. Während der Bildaufnahme entstehen typische Klopfgeräusche, weshalb Sie einen Gehörschutz oder auf Wunsch Kopfhörer mit Musik erhalten.
Herz-MRT-Expertise im ISAR Herzzentrum München
Prof. Dr. med. Leber beschäftigt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten intensiv mit der Herz-MRT und zählt zu den erfahrensten Spezialisten auf diesem Gebiet. Er leitete unter anderem das Herz-MRT- und Herz-CT-Programm am renommierten Sunnybrook Health Sciences Centre der University of Toronto und verfügt über die höchste Zertifizierungsstufe (Level III) der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.
Herz-MRT im ISAR Herzzentrum München
Die Herz-MRT ermöglicht eine exakte Diagnose vieler Herz- und Gefäßerkrankungen – strahlungsfrei, nicht-invasiv und mit höchster diagnostischer Präzision. Im ISAR Herzzentrum München profitieren Sie von modernster Technologie, langjähriger Expertise und einer individuellen kardiologischen Betreuung auf universitärem Niveau.
Herzkatheter – Präzise Diagnostik und moderne Behandlung von Herzerkrankungen
Die Herzkatheter-Untersuchung zählt zu den wichtigsten Verfahren der modernen Kardiologie. Sie ermöglicht die genaue Diagnose und gleichzeitig die Behandlung von Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Herzklappen, des Herzmuskels und bestimmter Herzrhythmusstörungen.
Im ISAR Herzzentrum München profitieren Sie von modernster Herzkatheter-Technologie, innovativen Behandlungsverfahren und einem erfahrenen Spezialistenteam unter der Leitung von Prof. Dr. med. Leber.
Wann ist eine Herzkatheter-Untersuchung sinnvoll?
Ein Herzkatheter kann eingesetzt werden zur:
- Diagnose von Verengungen der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit)
- Abklärung von Brustschmerzen und Luftnot
- Untersuchung der Herzfunktion
- Beurteilung von Herzklappenfehlern
- Diagnostik von Herzmuskelerkrankungen
- Druckmessung im Herzen und Lungenkreislauf
- Abklärung bestimmter Herzrhythmusstörungen
Schonender Zugang über das Handgelenk
Im ISAR Herzzentrum werden Herzkatheter-Eingriffe entsprechend aktueller Leitlinien überwiegend über die Arterie am Handgelenk durchgeführt.
Für Patienten bietet dieser Zugangsweg entscheidende Vorteile:
- Höherer Komfort
- Schnellere Mobilisation nach dem Eingriff
- Geringeres Risiko für Blutungskomplikationen
- Kürzere Erholungszeit
Moderne Diagnostik auf höchstem Niveau
Eine präzise Diagnostik ist die Grundlage jeder erfolgreichen Behandlung. Deshalb kommen im Herzkatheterlabor modernste Verfahren zur Anwendung:
- Intravaskulärer Ultraschall (IVUS)
- Optische Kohärenztomographie (OCT)
- Druckdrahtmessungen
- Fraktionelle Flussreserve (FFR)
Mit diesen hochentwickelten Verfahren können Engstellen der Herzkranzgefäße nicht nur erkannt, sondern auch hinsichtlich ihrer tatsächlichen Bedeutung für die Durchblutung beurteilt werden. Dadurch lassen sich unnötige Stentimplantationen vermeiden und Behandlungsergebnisse optimieren.
Das ISAR Herzzentrum zählt zu den führenden Zentren für intravaskuläre Bildgebung und physiologische Koronardiagnostik und führt regelmäßig Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte aus ganz Deutschland durch.
Moderne Herzkatheter-Therapien
Neben der Diagnostik bietet das ISAR Herzzentrum das gesamte Spektrum interventioneller Herzkatheterbehandlungen an.
Dazu gehören unter anderem:
- Ballonaufdehnung verengter Herzkranzgefäße
- Stentimplantationen
- Behandlung akuter Herzinfarkte
- Rotablation bei stark verkalkten Gefäßen
- Shockwave-Therapie (intravaskuläre Lithotripsie)
- Kathetergestützte Herzklappeneingriffe
- Verschluss von Vorhofseptumdefekten
- Katheterablation bei Herzrhythmusstörungen
Insbesondere bei stark verkalkten Gefäßen kommen moderne Spezialverfahren wie die Rotablation oder die Shockwave-Technologie zum Einsatz, um optimale Behandlungsergebnisse zu erzielen.
Linksherzkatheter und Rechtsherzkatheter
Je nach Fragestellung werden unterschiedliche Katheterverfahren eingesetzt.
Linksherzkatheter
- Untersuchung der Herzkranzgefäße
- Beurteilung der linken Herzkammer
- Diagnostik von Herzklappenfehlern
- Nachweis von Gefäßverengungen
Rechtsherzkatheter
- Messung von Druckwerten im Herzen und Lungenkreislauf
- Diagnostik von Lungenhochdruck
- Beurteilung der Herzleistung
- Untersuchung komplexer Herz- und Kreislauferkrankungen
Wie läuft eine Herzkatheter-Untersuchung ab?
Über einen dünnen Katheter wird das Herz über die Blutgefäße erreicht. Mithilfe von Kontrastmittel können Herzkranzgefäße und Herzkammern auf einem speziellen Röntgensystem sichtbar gemacht werden.
Zusätzlich werden Druckmessungen durchgeführt, die wichtige Informationen über Herzfunktion, Herzklappen und den Zustand des Herzmuskels liefern.
Die Untersuchung erfolgt in örtlicher Betäubung und ist in der Regel schmerzarm. Eine Vollnarkose ist nicht erforderlich.
Sicherheit und Erfahrung im ISAR Herzzentrum München
Die Herzkatheter-Untersuchung gehört heute zu den sichersten invasiven Verfahren der Medizin. Entscheidend für optimale Ergebnisse sind Erfahrung, Expertise und modernste Technik.
Im ISAR Herzzentrum München werden jährlich zahlreiche diagnostische und therapeutische Herzkatheter-Eingriffe durchgeführt. Durch den konsequenten Einsatz innovativer Bildgebung, physiologischer Messverfahren und modernster Behandlungstechnologien profitieren unsere Patienten von einer hochpräzisen und individuellen Herzmedizin.
Herzkatheter im ISAR Herzzentrum München
Ob zur Diagnose von Herzbeschwerden, zur Abklärung von Gefäßverengungen oder zur Behandlung komplexer Herzerkrankungen – das Herzkatheterlabor des ISAR Herzzentrums bietet moderne Kardiologie auf höchstem medizinischem Niveau und orientiert sich konsequent an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Leitlinien.
Herzultraschall – Echokardiographie
Eine Echokardiografie macht mittels Ultraschall die Bewegungsabläufe des Herzens in Echtzeit sichtbar.
Die Echokardiografie trägt schnell und mit wenig Aufwand enorm viel zur Diagnose von Herzerkrankungen bei. So erlaubt der Blick ins Herz via Ultraschall eine genaue Beurteilung der Herzwände und -klappen sowie der Bewegungen des Herzmuskels. Auch der Blutstrom und die Sauerstoffversorgung des Herzens kann geprüft werden.
Die vom Ultraschallkopf ausgesendeten Schallwellen werden vom Herzgewebe und vom Blutfluss im Herzen reflektiert. Der Schallkopf nimmt sie wieder auf und das Gerät verstärkt sie, so dass sie umgehend auf einem Monitor als bewegtes Bild dargestellt werden können. Dank eines Kontaktgels, das auf der Haut aufgetragen wird, dringen die Ultraschallwellen besser in den Körper ein.
Herzecho am Brustkorb- Transthorakale Echokardiografie (TTE)
Bei der am meisten durchgeführten Form wird der Ultraschallkopf vorne auf dem Brustkorb aufgesetzt. Da der Brustkorb medizinisch Thorax heißt, wird dieses Herzecho transthorakale Echokardiografie genannt. Der Patient liegt während der Untersuchung in Linksseitenlage auf einer Liege. Die TTE dauert in der Regel zehn bis 15 Minuten.
Schluckecho – Transösophageale Echokardiografie (TEE)
Hier erfolgt die Untersuchung des Herzens von der Speiseröhre aus. Dazu muss der Patient eine an einem dünnen Schlauch angebrachte Ultraschallsonde schlucken – daher der Name dieser Form von Herzecho. Medizinisch heißt sie transösophageale Echokardiografie; von Ösophagus für Speiseröhre. Die TEE wird dann angewendet, wenn der Blick ins Herz noch feinere Details offenbaren soll. Das gelingt durch die unmittelbare Nähe der Speiseröhre zum Herz deutlich besser als beim Herzecho von außen am Brustkorb. So lassen sich z.B. die Herzklappen genauer beurteilen und selbst kleinste Blutgerinnsel optisch darstellen.
Das Schlucken des Echoskops, wie die TEE-Sonde heißt, wird oft als unangenehm empfunden. Deshalb werden die Patienten in einen sanften kurzen Dämmerschlaf versetzt. In der Regel erfolgt dies mit Propofol, einem gut verträglichen Beruhigungsmittel. Der Rachen wird vor dem Einführen der Sonde mit einem Spray örtlich betäubt. Dank dieser Maßnahmen spürt der Patient nichts vom Schluckecho. Zudem wird am Isar Herz Zentrum beim TEE eine besonders kleine Sonde eingesetzt.
Für die Untersuchung, die ähnlich wie eine Magenspiegelung abläuft, muss man nüchtern sein. Das heißt, vier – noch besser sechs – Stunden zuvor nichts mehr essen und trinken. Auch nach der TEE darf der Patient wegen der Betäubung des Rachens für zwei Stunden lang nicht essen und trinken. Ein Schluckecho dauert im Schnitt zwanzig Minuten.
Herzecho unter Belastung- Stressechokardiografie
Einige Veränderungen der Herzfunktion zeigen sich erst bei körperlicher Belastung. So beispielsweise, wenn verengte Herzkranzgefäße die Herzdurchblutung behindern. In solchen Fällen muss die Echokardiografie unter „Stress“ erfolgen – nämlich unter gesteigerter Herztätigkeit. So heißt diese Variante des Herzecho auch Stressechokardiografie.
Zur Steigerung der Herztätigkeit muss der Patient wie beim Belastungs-EKG auf einem Fahrrad strampeln. Eine andere Möglichkeit ist die Gabe von Medikamenten, die das Herz schneller und kräftiger schlagen lassen.
Wie beim Herzecho am Brustkorb wird der Ultraschallkopf bei der Untersuchung vorne an der Brust aufgesetzt. Die Stressechokardiografie dauert etwa dreißig Minuten, zuvor und danach darf gegessen und getrunken werden.
Herzvorsorge und Check-up im ISAR Herzzentrum München
Unsere Vorsorgeprogramme im Überblick
Diabetiker-Check – Herz- und Gefäßvorsorge bei Diabetes
Menschen mit Diabetes haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Gefäßschäden. Unser spezielles Vorsorgeprogramm für Diabetiker wird in Zusammenarbeit mit der Endokrinologie durchgeführt und dient der frühzeitigen Erkennung von Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen und Herzschäden.
Mithilfe moderner Gefäßdiagnostik untersuchen wir den Zustand Ihrer Arterien und erkennen mögliche Gefäßveränderungen bereits in frühen Stadien. Da Diabetes häufig zu sogenannten „stillen Herzinfarkten“ führen kann, ergänzen wir die Diagnostik bei Bedarf durch ein Kardio-MRT, um Herznarben und Durchblutungsstörungen sichtbar zu machen.
Für wen geeignet?
- Menschen mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes
- Patienten mit erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko
- Zur Früherkennung von Gefäß- und Herzerkrankungen
Hochdruck-Check – Bluthochdruck frühzeitig erkennen
Bluthochdruck zählt zu den häufigsten Ursachen für Herzinfarkt, Herzschwäche, Schlaganfall und Nierenschäden. Da die Erkrankung oft lange unbemerkt bleibt, ist eine frühzeitige Diagnose besonders wichtig.
Im Rahmen unseres Hochdruck-Checks analysieren wir mögliche Ursachen und Folgen des erhöhten Blutdrucks. Zusätzlich prüfen wir, ob bereits Organveränderungen an Herz, Gefäßen oder Nieren vorliegen. Auf Grundlage der Ergebnisse entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Therapie- und Präventionskonzept.
Leistungen des Hochdruck-Checks:
- Umfassende Blutdruck- und Herzdiagnostik
- Früherkennung von Organschäden
- Individuelle Therapieempfehlungen
- Ernährungs-, Bewegungs- und Gewichtsberatung
Cardio-Check für Sportler – Sportkardiologie auf höchstem Niveau
Unser Sportler-Check richtet sich an ambitionierte Freizeit- und Leistungssportler, die ihre Herzgesundheit überprüfen und gesundheitliche Risiken unter Belastung ausschließen möchten.
Durch moderne sportkardiologische Untersuchungen können Herzrhythmusstörungen, Herzmuskelerkrankungen und andere Ursachen für plötzliche Herzereignisse erkannt werden. Das Programm unterstützt Sie dabei, sicher und leistungsfähig Sport zu treiben.
Wir betreuen seit vielen Jahren zahlreiche Profiathleten sowie professionelle Sportmannschaften.
Für wen geeignet?
- Leistungs- und Profisportler
- Ambitionierte Freizeitsportler
- Vor Wettkämpfen oder intensiven Trainingsphasen
- Bei familiären Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Herz- und Schlaganfall-Check – Umfassende Vorsorge für Herz und Gefäße
Dieses Vorsorgeprogramm wurde speziell für Männer ab 40 Jahren und Frauen ab 45 Jahren entwickelt. Ziel ist die frühzeitige Erkennung von Arteriosklerose und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bevor Beschwerden auftreten.
Durch moderne Herzbildgebung und Gefäßdiagnostik können bereits frühe Veränderungen erkannt werden. Je nach individuellem Risikoprofil ergänzen wir die Untersuchungen durch Cardio-CT oder Cardio-MRT.
Bestandteile des Herz- und Schlaganfall-Checks:
- Echokardiographie und Stress-Echokardiographie
- Duplex-Sonographie der Gefäße
- Erweiterte Laboruntersuchungen
- Funktionstests
- Individuelle Lebensstil- und Präventionsberatung
- Bei Bedarf Cardio-CT oder Cardio-MRT
Der Herz- und Schlaganfall-Check eignet sich besonders für Menschen mit familiärer Vorbelastung, erhöhten Cholesterinwerten, Bluthochdruck, Diabetes oder anderen Risikofaktoren.
Herzvorsorge in München – Früher erkennen, gezielt vorbeugen
Mit den Vorsorge- und Check-up-Programmen des ISAR Herzzentrums München können Herz- und Gefäßerkrankungen frühzeitig erkannt und individuelle Präventionsmaßnahmen eingeleitet werden. Unsere Spezialisten entwickeln für jeden Patienten ein maßgeschneidertes Untersuchungskonzept – wissenschaftlich fundiert, interdisziplinär und auf dem neuesten Stand der Herzmedizin.
Prävention – Herz-Kreislauf-Erkrankungen wirksam vorbeugen
Die meisten Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen nicht plötzlich, sondern entwickeln sich über viele Jahre. Die gute Nachricht: Ein großer Teil dieser Erkrankungen lässt sich durch einen gesunden Lebensstil und die frühzeitige Kontrolle von Risikofaktoren vermeiden oder deutlich hinauszögern.
Im ISAR Herzzentrum München unterstützen wir Sie dabei, Ihre Herzgesundheit langfristig zu erhalten und Risiken frühzeitig zu erkennen.
Herzgesundheit beginnt im Alltag
Die wichtigsten Bausteine einer wirksamen Herz-Kreislauf-Prävention sind:
- Regelmäßige körperliche Aktivität
- Gesunde, ausgewogene Ernährung
- Normalgewicht
- Verzicht auf Nikotin
- Ausreichende Erholung und Stressmanagement
- Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen
Bereits kleine Veränderungen im Alltag können das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich senken.
Primärprävention – Erkrankungen verhindern
Die Primärprävention richtet sich an Menschen, die noch keine Herz-Kreislauf-Erkrankung entwickelt haben. Ziel ist es, Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und Erkrankungen gar nicht erst entstehen zu lassen.
Besonders wichtig ist die Vorsorge für Menschen mit:
- Bluthochdruck
- Diabetes mellitus
- Erhöhten Cholesterinwerten
- Übergewicht
- Familiärer Vorbelastung
- Bewegungsmangel
- Nikotinkonsum
Sekundärprävention – Fortschreiten verhindern
Bei der Sekundärprävention stehen Patienten im Mittelpunkt, bei denen bereits eine Herz-Kreislauf-Erkrankung besteht. Ziel ist es, Komplikationen zu vermeiden und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen oder aufzuhalten.
Dazu gehören unter anderem:
- Optimale Blutdruckeinstellung
- Senkung erhöhter Cholesterinwerte
- Gewichtsreduktion
- Regelmäßige Bewegung
- Individuelle Ernährungsberatung
- Konsequente Kontrolle bestehender Risikofaktoren
Wichtige Zielwerte für ein gesundes Herz
Nach den Empfehlungen der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) sollten folgende Werte angestrebt werden:
Lebensstil
- Regelmäßige körperliche Aktivität
- Body-Mass-Index (BMI) unter 25 kg/m²
- Mediterrane Ernährung
- Rauchfreiheit
Risikofaktoren
- Blutdruck unter 130/90 mmHg
- Gesamtcholesterin unter 190 mg/dl
- LDL-Cholesterin unter 115 mg/dl
- Optimale Blutzuckereinstellung bei Diabetes
Bewegung – einer der stärksten Schutzfaktoren
Regelmäßige körperliche Aktivität zählt zu den wirksamsten Maßnahmen zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Studien zeigen, dass bereits moderate Bewegung Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinwerte positiv beeinflussen kann.
Menschen mit guter körperlicher Fitness haben zudem ein deutlich geringeres Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine gute Fitness kann das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse nahezu halbieren.
Moderne Herzvorsorge im ISAR Herzzentrum München
Neben einem gesunden Lebensstil spielt die frühzeitige Erkennung von Risikofaktoren eine entscheidende Rolle. Mit unseren Vorsorge- und Check-up-Programmen können Herz- und Gefäßerkrankungen bereits in frühen Stadien erkannt werden – oft lange bevor Beschwerden auftreten.
Durch moderne Diagnostik, individuelle Risikobewertungen und persönliche Beratung unterstützen wir Sie dabei, Ihre Herzgesundheit aktiv zu schützen und langfristig zu erhalten.
ISAR Herzzentrum München – Ihr Partner für Prävention, Herzvorsorge und moderne Herzmedizin.
Moderne Diagnostik im ISAR Herz Zentrum
Im ISAR Herz Zentrum erwartet Sie moderne kardiologische Diagnostik auf höchstem medizinischem Niveau. Mithilfe innovativer Untersuchungsverfahren können Herz- und Gefäßerkrankungen frühzeitig erkannt, präzise beurteilt und individuell behandelt werden. Unser erfahrenes Team begleitet Sie von der ersten Abklärung bis zur weiterführenden Therapie – persönlich, kompetent und interdisziplinär.
Zum diagnostischen Spektrum zählen unter anderem EKG, Herzultraschall (Echokardiographie), Gefäßultraschall (Duplex-Sonografie), Herz-CT, Herz-MRT sowie Herzkatheter-Untersuchungen. Auch die spezialisierte Diagnostik bei Herzklappenfehlern gehört zu unseren Schwerpunkten. Ergänzt wird dies durch ein strukturiertes Patientenmanagement mit kurzen Wegen und einer koordinierten Betreuung.
Durch modernste Bildgebung und innovative Verfahren ermöglichen wir eine präzise Diagnostik bei Beschwerden wie Brustschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Luftnot, Bluthochdruck oder Verdacht auf Durchblutungsstörungen des Herzens. Unser Ziel ist es, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und für jede Patientin und jeden Patienten die bestmögliche Therapie zu finden.
Lernen Sie unsere Spezialisten kennen
Klinikleitung
Prof. Dr. med. Alexander Leber
Direktor und Chefarzt Isar Herzzentrum und Klinik für Kardiologie, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
- +49 89 149903-6011
Prof. Dr. med. Alexander Leber
Direktor und Chefarzt Isar Herzzentrum und Klinik für Kardiologie, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Prof. Dr. med. Alexander Leber ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie. Sein Studium absolvierte er an den Universitäten Erlangen, Rennes und Kapstadt. Von 1998 – 2008 arbeitete er klinisch und wissenschaftlich am Klinikum Großhadern der LMU München. Zuletzt leitete er die Arbeitsgruppe für kardiale Bildgebung und arbeitete als interventioneller Kardiologe. Von 2004 – 2005 befand er sich auf einem Forschungsaufenthalt am Mount Sinai Medical Center New York, wo er an der Weiterentwicklung der Kernspin- und Computertomographie zur Darstellung von Herzerkrankungen beteiligt war. Im Jahre 2007 erfolgte die Habilitation und im Jahre 2014 die Ernennung zum APL Professor im Fach Innere Medizin an der LMU München. Nach einer Management Tätigkeit als Direktor für das europäische Kardiologiesegment bei der Siemens AG von 2008 – 2009 wechselte er als Oberarzt für interventionelle Kardiologie ans Herzzentrum des Klinikum Bogenhausen.
2011 nahm er einen Ruf als Associate Professor und auf das Direktoriat des Instituts für Cardiac Imaging and Intervention Research am Sunnybrook Health Science Centre der University of Toronto an. Seine Spezialisierung lag dort auf der Behandlung von Herzkranzgefäßerkrankungen und akuter Herzinfarkte mittels Herzkatheter und er war einer der Hauptimplanteure von minimalinvasiven katheterbasierten Aortenklappen (TAVI). Außerdem fungierte er als Ausbilder für TAVI Implantationen an verschiedenen kanadischen Kliniken. Wissenschaftlich hat sich Prof. Dr. Leber mit der Weiterentwicklung der nicht invasiven Bildgebung mit CT und MRT sowie mit der bildunterstützenden Therapie von Herzerkrankungen befasst und darüber mehr als 300 Abstracts und Originalarbeiten als Autor und Co-Autor verfasst. Seine Arbeiten sind mehrfach mit internationalen Preisen bedacht worden und über 10 000 mal in anderen Fachpublikationen zitiert worden. https://scholar.google.de/citations?hl=de&user=v8S-rSAAAAAJ.
Prof. Dr. Leber ist Mitglied zahlreicher Fachgesellschaften und war Sprecher der Arbeitsgruppe für Kardio CT der deutschen Gesellschaft für Kardiologie.
Seit Juni 2013 ist Prof. Dr. Leber Direktor des Isar Herz Zentrums am Isar Klinikum.
Mehr Infos und Prof. Leber in der Presse
Schwerpunkte
- Herzkatheter und Stentbehandlung über das Handgelenk
- Vorhofflimmern
- Beratung und Diagnostik zu minimal invasiver Klappentherapie
- Verschluss von ASD und PFO
- Vorhofohr Verschluss bei Vorhofflimmern
- TASH bei HOCM
- Herz CT
- Herz MRT
Zusatzqualifikationen der deutschen Gesellschaft für Kardiologie:
- Kardio CT Level III
- Kardio MRT Level III
- interventionelle Kardiologie
- Herzinsuffizienz
Oberärzte
Dr. med. Gerd Bürkle
Leitender Arzt Sektion Rhythmologie – Ablationen, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
- +49 89 149903-6025
Dr. med. Gerd Bürkle
Leitender Arzt Sektion Rhythmologie – Ablationen, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
Herr Dr. Gerd Bürkle ist hochspezialisiert auf die Behandlung von Herzrhyhtmusstörungen. Seit mehr als 20 Jahren führt er alle Formen von Ablationen sowie Implantationen von Schritmachern und Defibrillatoren durch und zählt somit zu den sehr Erfahrenen seines Faches. Mit seiner Expertise hat er an verschiedenen Kliniken die rhythmologischen Programme aufgebaut und dabei Ärzte und Assitenzpersonal trainiert.
Berufliche Ausbildung:
seit 10/2021: Leitender Arzt Sektion Rhythmologie und Elektrophysiologie am Isar Herzzentrum
07/2009 – aktuell
Rhythmologe am KH Garmisch-Partenkirchen, Klinikum Starnberg; DKD Wiesbaden, St Josef KH Wiesbaden; KH Rotthalmünster; Klinikum Villingen-Schwenningen
(EPU / Ablationen mit Radiofrequenz (Hitzetechnik ) / Cryo ( Kältetechnik) -; mit / ohne Verwendung dreidimensionaler Mapping Systeme ( EAM 3 D NavX Ensite / Precision / Carto ) aller atrialer und ventrikulärer Rhythmusstörungen Implantation von Brady- / Tachy- / CRT-Devices, Vorhofohr- / PFO- Verschluß (Watchman /Amulet / Amplatzer))
2007 – 2009
Krankenhaus Barmherzige Brüder Trier
Leitender Arzt Rhythmologie Medizin III
1996 – 2007
Kardiologie Herz – Zentrum Bad Krozingen
Funktionsarzt Elektrophysiologie Abteilung Rhythmologi
1995 – 1996
Klinikum der Universität Würzburg
Assistenzarzt der Inneren Medizin / Kardiologie
1994 – 1995
Klinikum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Assistenzarzt der Notaufnahme, Abteilung I der Inneren Medizin
1990-1994
Ev. Diakonie-Krankenhaus, Freiburg
Assistenzarzt Innere Abteilung
Berufliche Qualifikationen:
Facharzt für Innere Medizin
Teilgebiet / Additivfach Kardiologie
DGK Spezielle Rhythmologie DGK Ausbildungsleiter Rhythmologie
EHRA Board Cardiac Pacing & Certified Professional
EHRA Board Electrophysiology & Certified Professional
Fachgebundene Humangenetische Beratung
Spezielle Internistische Intensivmedizin
Arzt für Notfallmedizin
Mitgliedschaften:
- Deutsche Gesellschaft Kardiologie (DGK)
- Europäische Gesellschaft Kardiologie (ESC)
- Heart Rhythm Society (HRS)
- European Heart Rhythm Association (EHRA)
Ammar Ismail
Oberarzt Innere Medizin und Kardiologie
- +49 (0) 89 149903 6000
Ilia-Sofia Koutsouraki
Oberärztin für Innere Medizin und Kardiologie
- +49 (0) 89 149903-6000
PD Dr. med. Jakob Ledwoch
Oberarzt für Innere Medizin und Kardiologie
- +49 (0) 89 149903-6000
Dr. med. Astrid von Wichert
Oberärztin für Innere Medizin und Kardiologie
- +49 89 149903-6025
Dr. med. Astrid von Wichert
Oberärztin für Innere Medizin und Kardiologie
Frau Dr. med. Astrid von Wichert ist seit Oktober 2022 als Oberärztin im ISAR MVZ und an der ISAR Klinik tätig. Ihre umfassende internistische und kardiologische Ausbildung absolvierte sie am Klinikum Großhadern. Anschließend leitete sie als langjährige Oberärztin die internistisch-kardiologische Funktionsabteilung am Krankenhaus Agatharied.
Dr. von Wichert verfügt über eine langjährige Erfahrung sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich der Inneren Medizin und Kardiologie. Sie besitzt die Zusatzqualifikation „Kardiale Computertomografie (DGK)“, das Zertifikat „Vaskulärer Ultraschall“ sowie die Anerkennung in Ernährungsmedizin. Darüber hinaus verfügt sie über die Sachkunde für Herzschrittmacher und ICD sowie die Fachkunde im Strahlenschutz.
Schwerpunkte ihrer klinischen Tätigkeit sind das breite Spektrum der Kardiologie, Angiologie und Inneren Medizin mit besonderem Fokus auf die Ultraschalldiagnostik:
• Transthorakale und transösophageale Echokardiografie (TTE, TEE)
• Stressechokardiografie
• Duplexsonografie der Carotiden, Beinarterien und -venen
• Schilddrüsen- und Abdomensonografie
• Ultraschall-gestützte Interventionen, u.a. bei LAA-Occluder-Implantation und PFO-Verschluss
• Elektrokardioversion
Neben ihrer klinischen Tätigkeit engagiert sich Dr. von Wichert in der Lehre:
Sie ist regelmäßig in der studentischen Ausbildung (Famulatur und PJ) tätig und führt Ultraschallkurse für die Deutsche Gesellschaft für Ultraschallmedizin (DEGUM) durch.
Mitgliedschaften:
• Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK)
• Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
• Berufsverband der Ernährungsmediziner (BDEM)
• Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
Fachärzte
Dr. med. Nader Joghetaei
Facharzt Innere Medizin und Kardiologie
- +49 (0) 89 149903 6000
Johannes Maier
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
- +49 (0) 89 149903-6000
PD Dr. med. Christian Seligmann
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
- +49 (0) 89 149903-6000
Ärzte in Weiterbildung
Dr. med. Ulrich Abels
Arzt in Weiterbildung
- +49 (0) 89 149903 6000
Dr. med. Corinna Manuela Kroll
Ärztin in Weiterbildung
- +49 (0) 89 149903-6000
Dr. med. Susanne Nuernbergk
Ärztin in Weiterbildung
- +49 (0) 89 149903-6000
Physician Assistant
Case Manager
Sekretariat
Wafa El Moghazli
Medizinische Fachangestellte
- +49 (0) 89 149903-6000
Denise Gitzel
Medizinische Fachangestellte
- +49 (0) 89 149903-6000
Imran Kökcü
Medizinische Fachangestellte
- +49 (0) 89 149903-6000
Stephanie Matloka
Medizinische Fachangestellte
- +49 (0) 89 149903-6000
Josephine Poppendieck
Medizinische Fachangestellte
- +49 (0) 89 149903-6000
Natalia Previdi
Mitarbeiterin Sekretariat
- +49 (0) 89 149903-6000
Antje Wien-Buchner
Medizinische Fachangestellte
- +49 (0) 89 149903-6000
Aktuelles
Häufig gestellte Fragen
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Ja. Im ISAR Herzzentrum werden sowohl gesetzlich als auch privat versicherte Patienten behandelt.
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Für viele Untersuchungen ist keine Überweisung zwingend erforderlich. In bestimmten Fällen kann eine Überweisung Ihres Hausarztes oder Facharztes jedoch hilfreich sein. Bitte kontaktieren Sie uns vorab, wenn Sie unsicher sind.
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Je nach individuellem Risiko können unter anderem EKG, Belastungs-EKG, Herzultraschall, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung, Gefäßultraschall oder eine erweiterte Bildgebung durchgeführt werden.
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Wenn Sie Herzstolpern, Herzrasen, Schwindel, Luftnot oder Ohnmachtsanfälle bemerken, sollte eine kardiologische Abklärung erfolgen.
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Eine Chest Pain Unit ist eine spezialisierte Einheit zur schnellen Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Brustschmerzen und Verdacht auf Herzinfarkt. Das ISAR Herzzentrum verfügt über eine zertifizierte Chest Pain Unit.
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Viele Eingriffe können ambulant durchgeführt werden. Ob ein stationärer Aufenthalt notwendig ist, entscheidet Ihr behandelnder Arzt individuell.
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Ja. Als Teil des ISAR Klinikums besteht eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Radiologie, Gefäßchirurgie, Intensivmedizin und weiteren Fachbereichen.
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Trotz der zentralen Lage des ISAR Klinikums stehen direkt im Haus Parkplätze zur Verfügung. Über den Eingang an der Pettenkofer Str. 2. In direkter Nähe zum Klinikum finden Sie auch mehrere Parkhäuser mit kostenpflichtigen Parkplätzen.
Nutzen Sie die vielfältigen öffentlichen Parkmöglichkeiten in unserer unmittelbaren Umgebung:

Das ISAR Klinikum liegt im Herzen Münchens. Vom Karlsplatz (Stachus), dem Sendlinger Tor und der Münchner Altstadt aus ist unser Haus innerhalb weniger Minuten zu Fuß zu erreichen.
Lage und Verkehrsanbindung sind auch für die Anreise mit Auto, Bahn oder Flugzeug optimal. Der attraktive Standort in unmittelbarer Nähe zum geschichtsträchtigen Sendlinger Tor bietet Patienten und Besuchern die Möglichkeit, das Stadtzentrum zu Fuß zu erkunden.
ISAR Klinikum Sonnenstraße 24 – 26 80331 München
Der nächste öffentliche Parkplatz grenzt direkt an die Klinik an der Sonnenstrasse 26 an, hinter dem historischen Postamt.
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Sie sind bei uns in guten Händen.
Das ISAR Herzzentrum ist die einzige Einrichtung in München, die sowohl über eine DGK-Zertifizierung für die ambulante Behandlung von Brustschmerzpatienten in Form einer Brustschmerzambulanz als auch über eine DGK-Zertifizierung für die stationäre 24/7-Behandlung von Brustschmerz- und Infarktpatienten in Form einer Chest Pain Unit verfügt. Gleiches gilt für die Behandlung von Patienten mit Herzinsuffizienz: Das ISAR Herzzentrum ist sowohl als Herzinsuffizienz-Schwerpunktpraxis als auch als Herzinsuffizienz-Schwerpunktklinik zertifiziert.
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