Orthopädie und Unfallchirurgie
Für Sie etwas bewegen – Moderne Medizin mit Menschlichkeit
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Liebe Patientinnen und Patienten,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
als Spezialisten für die konservative und operative Behandlung an Ihren Gelenken wissen wir, wie stark sich Verletzungen der Gelenke auf die Lebensqualität auswirken. Unser Ziel ist es, Ihnen Ihre ursprüngliche Lebensqualität und die Freude an der Bewegung zurückzugeben.
Dafür setzt sich unser gesamtes Team von Orthopäden, Unfallchirurgen und spezialisierten Pflegekräfte ein – mit langjähriger Erfahrung, konsequenter Fokussierung und Leidenschaft für Wissenschaft und Forschung.
Mit Ihren individuellen Bedürfnissen stehen Sie im Mittelpunkt unserer Arbeit. Gemeinsam analysieren wir Ihre Situation, beraten Sie und vereinbaren eine optimal auf Ihre Erkrankung abgestimmte Therapie. Bei Bedarf kooperieren wir dabei eng mit Spezialisten der Radiologie, Neurochirurgie und Schmerztherapie sowie der technischen Orthopädietechnik und der Physiotherapie.
Der Einsatz modernster Medizintechnik ermöglicht sichere minimalinvasive Eingriffe, die Sie weniger belasten, eine schnelle Schmerzfreiheit ermöglichen und durch geringe Narbenbildung wenig auffallen. So können Sie rasch zu Ihrem gewohnten Alltag zurückkehren.
Zu unseren Leistungen gehören darüber hinaus auch Trainings- und Bewegungspläne für die Zeit nach Ihrer Operation bis zur vollständigen Wiederherstellung der Beweglichkeit und Belastbarkeit.
Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit,
Dr. med. Matthias Hoppert und das Team der Orthopädie und Unfallchirurgie
Dr. med. Matthias Hoppert
Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Für Sie etwas bewirken – Individuell, professionell und für Sie maßgeschneidert
Uns sind informierte und gut beratene Patienten sehr wichtig. Wir möchten, dass Sie sich vollumfänglich aufgeklärt und individuell beraten fühlen. Im Folgenden haben wir Ihnen die wichtigsten Krankheitsbilder mit den entsprechenden Therapiemöglichkeiten aufgeführt, damit Sie sich vorab schon einmal ein Bild machen können.
Hüftchirurgie
Leistungsspektrum der Hüftchirurgie
Hüftarthrose
Die häufigste Erkrankung der Hüfte ist die Arthrose des Hüftgelenks, medizinisch Coxarthrose genannt. Sie zeichnet sich durch einen fortschreitenden Verschleiß des Knorpelüberzuges von Hüftkopf und Hüftpfanne und daraus resultierende Schmerzen in der Hüfte aus.
Was sind die Ursachen einer Hüftarthrose?
Neben der altersbedingten Abnutzung des Gelenkknorpels können angeborene Hüftreifungsstörungen, Hüftdysplasien und Impingement-Syndrome die Auslöser sein. Ferner können generalisierte entzündliche Gelenkserkrankungen (rheumatoide Arthritis), das Absterben des Hüftkopfes (Hüftkopfnekrose), posttraumatische Arthrosen sowie starkes Übergewicht zu einer Coxarthrose führen.
Stadiengerechte Therapie
Die richtige Behandlung hängt von dem Stadium der Arhtrose ab. In den frühen Phasen einer Hüftarthrose werden konservative Behandlungsmaßnahmen durchgeführt, um eine Operation zu vermeiden. Dazu zählen unter anderem Physiotherapie, physikalische Therapien und Injektionen von Cortison, Hyaluronsäure oder Platelet Rich Plasma (PRP) ins Hüftgelenk. Führen diese Maßnahmen zu keiner Besserung des Befundes und müssen regelmäßig Schmerzmedikamente eingenommen werden, sollte die Implantation einer sogenannten Hüfttotalendoprothese in Betracht gezogen werden.
Hüftprothesen-Implantation
Die Anatomie der Hüfte ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Deshalb passen wir eine Hüftprothese stets exakt an die individuellen anatomischen Gegebenheiten an. Bei der Frage für wen eine Hüftprothesen-Implantation in Frage kommt, sind die abnutzungsbedingten Veränderungen am Gelenk sowie die gesundheitliche Gesamtverfassung des Patienten, sein Alter und Aktivitätsgrad, ebenfalls zu beachten.
Wie lange hält eine Hüftprothese?
Die Implantation einer Hüftprothese ist ein sehr erfolgreicher Eingriff. So zeigen wissenschaftliche Studien, dass nach 15 Jahren circa 93 Prozent der eingebauten künstlichen Hüftgelenke noch gut funktionieren.
Wie wird eine Hüftprothese aufgebaut?
Auch wenn die Prothesen in ihren Größen variieren, bestehen sie stets aus vier Komponenten: Schaft, Gelenkpfanne, Gelenkkopf und Polyethylen. Der Schaft, der beim Einsetzen der Prothese im Oberschenkelknochen verankert wird, ist aus Titan gefertigt. Das gilt auch für die Gelenkpfanne, die wir im Beckenknochen einsetzen. Der Gelenkkopf ist aus Keramik. Der Ersatz für den Knorpel besteht aus Polyethylen (High Cross Linked), einer hoch elastischen Kunststoffverbindung.
Minimal-invasiver Zugang zum Gelenk
Dieser Zugang zum Gelenk erfolgt in minimal-invasiver Technik. Er erfordert nur einen kleinen Hautschnitt und bringt viele Vorteile mit sich. So gelingt es damit, Weichteile, Muskeln und andere gelenknahe Gewebe bestmöglich zu schonen. Zudem ist der Blutverlust während des Eingriffs geringer, sodass das Einbringen einer Drainage nicht nötig ist. Ein Vorteil dieser Vorgehensweise ist zudem, dass bereits ab dem ersten postoperativen Tag eine schmerzorientierte Vollbelastung möglich ist.
Nachbehandlung
Bereits am ersten Tag nach Ihrer OP können Sie das betroffene Bein der operierten Hüfte voll belasten. Die Dauer des stationären Aufenthaltes beträgt im Mittel vier bis sieben Tage. Wann genau Ihre Entlassung aus dem Krankenhaus erfolgt, hängt vom Verlauf der Wundheilung und dem Grad Ihrer selbstständigen Mobilisation ab.
Was muss man nach einer Hüftoperation beachten?
An Ihren Aufenthalt im Krankenhaus schließt sich eine stationäre oder ambulante Reha-Behandlung an. Ziel ist die möglichst schnelle Wiederaufnahme der Aktivitäten Ihres täglichen Lebens (Activities of daily living). Zudem soll damit möglichen Komplikationen vorgebeugt werden. Alternativ zur stationären oder ambulanten Reha besteht die Möglichkeit, dass Sie sich Krankengymnastik auf Rezept verordnen lassen können.
Kniechirurgie
Leistungsspektrum der Kniechirurgie
Kniearthrose
Dem komplexen Aufbau des Kniegelenks haben wir unsere hohe Bewegungsfähigkeit zu verdanken. Sein außergewöhnlicher Bauplan macht dieses Gelenk jedoch leider auch enorm anfällig. So gehört die Arthrose des Kniegelenks, medizinisch Gonarthrose genannt, zu den häufigsten Verschleißerscheinungen der Gelenke. Sie bewirkt eine fortschreitende Zerstörung des Kniegelenkknorpels: Sein Gewebe verkümmert nach und nach, wodurch das Gelenk immer schlechter beweglich und allmählich steif wird.
Ursache der Kniegelenksarthrose ist vor allem altersbedingte Abnutzung. Erbliche Veranlagungen, also genetische Faktoren, können diesen Prozess noch verschärfen. Des Weiteren begünstigen Fehlstellungen der Beine sowie Übergewicht und Bewegungsmangel die Entstehung einer Gonarthrose. Nicht zuletzt ist sie oftmals auch eine Folge von Verletzungen des Kniegelenks. Denn sie stören seine fein abgestimmte Biomechanik. Um die Degeneration des Gelenkknorpels in Gang zu setzen, genügen bereits kleinste Verletzungen wie Risse.
Totalendoprothese (TEP)
Hierbei wird das Kniegelenk komplett ersetzt, daher die Bezeichnung. Eine TEP kommt bei weit fortgeschrittener und schwerer Kniearthrose zum Einsatz. Die Alternative ist die Schlittenprothese; dazu gleich mehr.
Die heute verwendeten Prothesen sind optimal auf die individuell verschiedene Anatomie der Patienten angepasst. Dabei werden neben den knöchernen Strukturen auch die weichen Anteile wie Sehnen und Bänder im Knie berücksichtigt. So gelingt es, die Funktionsfähigkeit des Kniegelenks mit der TEP wiederherzustellen und dem Patienten eine beschwerdefreie Bewegungsfähigkeit zurückzugeben. Ein weiterer Vorteil der heutigen Prothesensysteme ist, dass sie eine lange Haltbarkeit aufweisen. Eingriffe zum Wechsel sind deshalb nur äußerst selten nötig.
Für den Eingriff nutzen wir innovative Instrumente, sodass nur kleine Hautschnitte erforderlich sind. Nach der OP ist ein rund einwöchiger stationärer Aufenthalt erforderlich. In dieser Zeit wird mit Ihnen täglich eine speziell auf Sie zugeschnittene Physiotherapie durchgeführt. Dabei geht es vor allem auch darum, dass Sie die Bewegung Ihres neuen Gelenks optimal einüben.
Nach Ihrer Entlassung aus der Klinik erfolgt eine Reha-Behandlung; meist über drei bis vier Wochen hinweg. Dank dieser professionellen Nachbehandlung erlangen Sie rasch wieder Ihre Belastbarkeit.
Schlittenprothese
Was ist eine Schlittenprothese? Mit dieser Prothese wird das Kniegelenk nicht komplett ausgetauscht. Ersetzt wird lediglich, was geschädigt ist: nämlich bestimmte Knorpelflächen im Gelenk.
Ihren Namen hat die Schlittenprothese deshalb erhalten, weil sie mit einer Gleitfläche ausgestattet ist. Diese verbindet den Prothesenanteil für den Kopf des Scheinbeins mit der Komponente für den Oberschenkelknochen. Die Gleitfläche ermöglicht es, dass die typischen gleitenden und rollenden Bewegungen des Kniegelenks wieder beschwerdefrei durchgeführt werden können.
Das Einsetzen der Schlittenprothese erfolgt minimal-invasiv über kleine Hautschnitte, ohne dass der Streckapparat von der Kniescheibe entfernt werden muss. Der Eingriff ist mithin sehr schonend für das umliegende Gewebe und deutlich komplikationsärmer als das Einsetzen einer TEP. Auch ist der intraoperative Blutverlust nur gering und die postoperativen Schmerzen sind deutlich geringer. Was weiterhin für Schlitten- statt Totalendoprothese spricht ist, dass die funktionellen Ergebnisse in der Regel besser sind.
Dank des vergleichbar kleinen Eingriffs können Sie bereits am Tag danach aufstehen und Ihr operiertes Knie leicht belasten. Auf die Unterstützung durch Krücken können Sie meist nach drei bis vier Wochen verzichten. Anders als bei der TEP ist auch keine Reha-Behandlung nach dem Einsetzen der Prothese nötig. Somit können Sie mit der Schlittenprothese schnell wieder zu Ihren gewohnten alltäglichen Aktivitäten zurückkehren.
Unsere Devise
Indem die Schlittenprothese auf die Erhaltung des Kniegelenks abzielt und nicht auf dessen Ersatz, hat sie wie beschrieben zahlreiche Vorteile. Entsprechend haben wir uns an unserer Klinik auf diesen teilweisen Gelenkersatz spezialisiert und ziehen ihn der TEP vor – ganz besonders bei aktiven Patienten jüngeren Alters.
Arthroskopische Operationen des vorderen Kreuzbandes (VKB)
Zur Rekonstruktion des hinteren Kreuzbandes kommen meist zwei körpereigene Sehnen vom hinteren Oberschenkel, nämlich die Semitendinosus- und die Gracilis-Sehne, zum Einsatz. Sie werden über einen kleinen Hautschnitt an der Vorderseite des Schienbeins entnommen. Anschließend werden die Sehnen an den Enden mit Fäden verstärkt und in zuvor angelegten Bohrkanälen im Ober- und Unterschenkel eingezogen. Hier befestigt man sie mit Bio-Schrauben und Titanplättchen. Während des Eingriffs können Schäden an Meniskus und Knorpel, falls erforderlich gleich mit behandelt werden.
Revisionseingriffe
Es kann vorkommen, dass sich das Sehnentransplantat lockert – unter anderem durch einen weiteren Riss am VKB oder eine erneute Instabilität im Kniegelenk. Dann werden sogenannte Revisionseingriffe erforderlich. Zu deren Planung sind im Vorfeld umfassende bildgebende Untersuchungen durchzuführen. So lässt sich beispielsweise feststellen, ob die ehemaligen Bohrlöcher noch für die Revision genutzt werden können.
Osteotomie
Bei Fehlstellungen von Knochen haben wir in der Orthopädie die Möglichkeit, diese durch eine sogenannte Osteotomie zu korrigieren – den Knochen also wieder in die anatomisch korrekte Position zu bringen. Dieses Verfahren wird nicht nur am Kniegelenk, sondern unter anderem auch am Hüftgelenk oder am Kiefergelenk durchgeführt.
Der Grund für eine Osteotomie am Kniegelenk sind überwiegend Fehlstellungen der sogenannten Beinachse. Diese sind weithin als O- oder X-Beine bekannt und keineswegs nur optisch problematisch. Weitaus gravierender sind die nachteiligen Effekte auf den Bewegungsapparat. Denn die Achsfehlstellung, also die Krümmung – einerlei, ob in O- oder X-Form – führt zur dauerhaften Überlastung der langen Röhrenknochen. Infolgedessen kann es zu Arthrosen im Kniegelenk kommen, da dieses permanent zu einseitig belastet ist. Möglich sind zudem Meniskusschäden.
Vor allem hochgradig ausgeprägte X- oder O-Beine sollten mithin durch Osteotomien am Kniegelenk korrigiert werden, um dauerhaften Schäden am Gelenk vorzubeugen, beziehungsweise einen bereits bestehenden Verschleiß am Fortschreiten zu hindern.
Zur Planung des Eingriffs führen wir umfassende bildgebende und andere diagnostische Untersuchungen durch. So können wir die zur Korrektur erforderlichen Knochenschnitte präzise im Vorfeld festlegen. Während der Operation durchtrennen wir zunächst das Schienbein über einen Schnitt auf der Innenseite des kniegelenknahen Unterschenkels. Anschließend wird das Schienbein schonend aufgeklappt und in die gewünschte Position gebracht. Den Schnitt im Schienbein sichern wir durch eine spezielle winkelstabile Platte und Schrauben ab.
Der Eingriff ist schonend. Bereits am ersten Tag danach können Sie aufstehen, und nach rund zwei Tagen an Gehstützen laufen. Nach der Operation werden Sie die Krücken dann für etwa vier bis fünf Wochen benötigen.
Meniskuschirurgie
Meniskusoperationen werden heute arthroskopisch in minimal-invasiver Technik durchgeführt. Dabei wird das gesunde Gewebe des Meniskus erhalten. Entfernt werden nur die geschädigten Anteile. Denn diese können die Gelenkflächen angreifen, die Gelenkfunktion stören und so zu Schmerz- und Reizzuständen führen. In speziellen Fällen ist ein Meniskuserhalt mit Meniskusnaht möglich.
Operative Eingriffe bei Patellainstabilität
Bei einer instabilen Patella (Kniescheibe) kommt es fast immer zu einer Ruptur des inneren Kniescheibenhaltebandes, medizinisch mediales patellofemorales Ligament genannt (MPFL). Die Stabilisierung der Patella erfolgt arthroskopisch unter Verwendung einer körpereigenen Beugesehne zum Ersatz des Kniescheibenhaltebandes. Diese Sehne wird in einem minimal-invasiven Eingriff mittels Fadenankern an dem geschädigten Abschnitt des MPFL befestigt. Die Ersatzsehne wächst fest ein und kann so schließlich die Funktion des MPFL übernehmen.
Frakturversorgung
Trümmer- sowie Querfrakturen der Kniescheibe müssen in den meisten Fällen operativ behandelt werden, da der Streckapparat meist vollständig unterbrochen ist. Durch den Eingriff wird eine anatomische Rekonstruktion der geschädigten Strukturen geschaffen.
Zur Frakturversorgung stehen heute verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.
Knorpeltherapie
Leistungsspektrum bei Knorpelschäden
Sie haben Schmerzen im Knie, es knirscht, knackt oder ist geschwollen? Zudem ist Ihre Beweglichkeit eingeschränkt? Oft sind das typische Symptome für Knorpelschäden.
Wir wenden an unserer Klinik drei verschiedene Verfahren zur Therapie von Knorpelschäden und zur Wiederherstellung von Knorpelgewebe an, die wir Ihnen hier kurz vorstellen. Welche Knorpeltherapie für Sie die richtige ist, bestimmen Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt.
Autologe Chondrozyten-Transplantation (ACT)
Mit dieser Methode können wir Knorpelschäden mit Hilfe gezüchteter Knorpelzellen, medizinisch Chondrozyten genannt, aus Ihrem eigenen Körper regenerieren.
Im ersten Schritt wird aus dem geschädigten Gelenk ein kleines Stück gesunder Knorpel entnommen. Dies erfolgt arthroskopisch im Rahmen einer sogenannten Biopsie. In einem Speziallabor erfolgt anschließend die Vermehrung der Knorpelzellen aus dem entnommenen Knorpelstück.
Nach vier bis sechs Wochen kann dann im Zuge einer zweiten Operation der nächste Schritt durchgeführt werden: die Reimplantation der im Labor gezüchteten Knorpelzellen in das Gelenk, wo sie sich mit der Zeit zu neuem Knorpelgewebe entwickeln.
Autologe matrixinduzierte Chondrogenese (AMIC)
Bei der AMIC-Knorpeltherapie nutzen wir gezielt die Regenerationsfähigkeit des Körpers und unterstützen sie mit einer speziellen Kollagenmembran – der Matrix, wie es der Namen bereits impliziert. Der große Vorteil der AMIC besteht darin, dass sie nur eine einzige Operation erfordert.
Stammzellen zur Reparatur
Bei der Behandlung werden die beschädigten Knorpelanteile entfernt und im Knochen winzig kleine Öffnungen angebracht. Durch dieses Vorgehen wandern sogenannte körpereigene Stammzellen in das defekte Knorpelgewebe ein. Hier stimulieren sie das Wachstum neuer Knorpelzellen. Die Kollagenmembran wird gezielt auf diesem Bereich angebracht, um das heranwachsende Knorpelgewebe zu bedecken und so vor schädlichen Einflüssen zu schützen.
Nachbehandlung
Nach einem kurzen stationären Aufenthalt erhalten Sie eine auf Ihre individuellen Umstände zugeschnittene Physiotherapie. Unseren Erfahrungen zufolge können sie rund drei Monate später wieder leichte sportliche Aktivitäten wie etwa Schwimmen oder Radfahren durchführen.
Autologe KnorpelregenerationEnglisch „All Autologous Cartilage Regeneration“ genannt, handelt es sich hier um eine Methode, mit der wir auch großflächige isolierte Defekte am Knorpel – etwa am Knie- oder Sprunggelenk – erfolgreich behandeln können. Es kommt auch hier ausschließlich autologes, also körpereigenes Gewebe, zum Einsatz.
Ergebnis jahrzehntelanger Entwicklung
Die Methode basiert auf der sogenannten „Knorpelchips“-Technik, die bereits seit den 1980er-Jahren existiert. Dabei wird Knorpel in winzige Stückchen zerschnitten und anschließend direkt in den Knorpeldefekt transplantiert. Die Technik wurde im Laufe der letzten Jahrzehnte kontinuierlich modifiziert und verfeinert. Damit steht uns nun ein innovatives Verfahren mit autologem Knorpelgewebe zur Verfügung. Eine einzige Operation ist zur Regeneration des Knorpeldefekts ausreichend.
Nachbehandlung
Für diesen Eingriff ist ein stationärer Aufenthalt von circa drei Tagen erforderlich. Danach wird für sechs bis zwölf Wochen eine spezielle Physiotherapie durchgeführt. Etwa acht Wochen nach Ihrer Operation können Sie dann wieder mit leichtem Sport wie Schwimmen oder Radfahren beginnen.
Schulterchirurgie
Verletzungen der Rotatorenmanschette
Bedingt durch anatomische Lage und hohe Beanspruchung sind die Sehnen der Rotatorenmanschette (RM) anfällig für Schädigungen. Neben Entzündungen kann es zu Verletzungen wie Teilrissen oder kompletten Abrissen kommen. Diese sogenannten Rupturen führen zu teilweise starken Schmerzen in Schulter und Oberarm, die mitunter bis in den Ellenbogen und Unterarm ausstrahlen. Weitere typische Symptome sind eingeschränkte Beweglichkeit und deutliche Kraftminderung am Arm der betroffenen Schulter.
Wie wird eine Rotatorenmanschette behandelt?
Während Entzündungen in der Regel physiotherapeutisch zu behandeln sind, sollten strukturelle Schäden der RM operativ versorgt und so rekonstruiert werden. Diese Eingriffe führen wir minimal-invasiv, also arthroskopisch mit der sogenannten Schlüssellochtechnik durch. Hierfür benötigen wir nur kleine Zugänge für die Gelenkkamera und Spezialinstrumente, was sehr gewebeschonend ist und den Heilungsprozess verkürzt.
Die gerissenen Sehnenanteile werden genäht und mit Hilfe von speziellen Fadenankern und Nahttechniken wieder am Oberarmknochen (Oberarmkopf) befestigt. Je nach Ausmaß der Schädigung kann der Einsatz mehrerer Fadenanker nötig werden, um den Riss komplett zu schließen.
Bei sehr ausgedehnten Defekten oder wenn sich die Sehnenenden bereits zu weit zurückgezogen haben, kann eine Muskeltransferoperation erforderlich werden. Hierbei lenkt man intakte Muskeln um oder versetzt diese, um die Funktion des Schultergelenks zu verbessern und dieses zu stabilisieren. Zum Transfer wird wegen der großen Oberfläche meist Gewebe des breiten Rückenmuskels, Musculus lattisimus dorsi verwendet.
Was muss man nach einer Operation der Rotatorenmanschette beachten?
Die Rekonstruktion der RM ist üblicherweise mit einem stationären Aufenthalt von etwa drei Tagen verbunden. Nach der Operation erhalten Sie zur Stabilisierung der Sehnennaht eine Bandage, welche Sie selbst abnehmen und wieder anlegen können. In den ersten drei Monaten nach dem Eingriff ist zweimal wöchentlich Krankengymnastik erforderlich. Anschließend führen Sie nach etwa zwei Monaten spezielle Bewegungsübungen in eigener Regie durch.
Insgesamt ist die Prognose einer RM-Rekonstruktion sehr gut.
Schulterinstabilität
Die sehr hohe Beweglichkeit und spezielle Anatomie des Schultergelenks bringen das Risiko mit sich, dass es instabil wird. Bei einer anhaltenden Schulterinstabilität kann es zu wiederholten überaus schmerzhaften Luxationen, also Ausrenkungen des Schultergelenks kommen. In solchen Fällen sollte das Schultergelenk operativ stabilisiert werden.
Wie wird eine Schulterinstabilität behandelt?
Der Eingriff zur Stabilisierung erfolgt ambulant oder stationär mit arthroskopischer Schlüssellochtechnik. Dabei werden die abgerissenen oder gedehnten Strukturen wieder am Knochen befestigt und die überdehnte Kapsel des Schultergelenks gestrafft. Dazu verwenden wir in der Regel kleine Nahtanker, an denen Fäden hängen und die sich ähnlich wie Dübel im Schulterblatt fixieren lassen. Bei durch die wiederholten Luxationen entstandenen Knochendefekten an der Gelenkpfanne können Knochenblock-Transfer-Operationen eine gute Lösung sein.
Operation nach LatarjetBei der Knochenblock-Transfer-Operation setzen wir an unserer Klinik die Latarjet-Technik ein. Dabei entnehmen wir einen Knochenblock vom sogenannten Rabenschnabelfortsatz der Schulter, dem Processus coracoideus. Dieses Vorgehen nach Latarjet – dem Chirurgen, der diese Methode entwickelt hat – ist sehr anspruchsvoll, jedoch sehr erfolgreich, mit einer geringen Rezidivrate.
Was muss man nach einer Schulteroperation beachten?
Der Arm der operierten Schulter wird nach der OP für vier bis sechs Wochen in einer selbst abnehmbaren Bandage gelagert und die Schulter so ruhiggestellt. Das dient dazu, dass die rekonstruierten Weichteile gut heilen können und eine dauerhafte Stabilität des Schultergelenks erreicht wird.
Zugleich sorgt ein gezieltes krankengymnastisches Training für den Aufbau der Belastungs- und Bewegungsfähigkeit Ihres Schultergelenks. Bereits nach etwa drei bis vier Monaten ist die Beweglichkeit der operierten Schulter dann wieder voll hergestellt.
Schulterarthrose
Mit der Zeit kann sich auch das Schultergelenk abnutzen. Allerdings kommt es hier seltener zum Knorpelverschleiß als etwa am Knie- oder Hüftgelenk. Wie bei anderen Arthrosen auch wird der Knorpel des Schultergelenks sukzessive abgerieben und es entstehen Knochenvorsprünge, die zu den charakteristischen starken Schmerzen führen. Diese treten anfangs bei der Bewegung und im weiteren Verlauf der Schulterarthrose schließlich auch in Ruhe und im Liegen auf. Typischerweise strahlen die Schmerzen von der erkrankten Schulter in den entsprechenden Arm und in den Rücken aus.
Wie wird eine Schulterarthrose behandelt?
In frühen Stadien lassen sich die Beschwerden vielfach noch medikamentös und physiotherapeutisch managen. Doch die Schulterarthrose schreitet in den meisten Fällen stetig weiter fort und oft greifen dann konservative Therapiemaßnahmen nicht mehr. Irgendwann sind die Beschwerden schließlich so stark ausgeprägt, dass ein Ersatz des Schultergelenks erforderlich wird.
Abhängig vom Stadium der Schulterarthrose und der individuellen Verfassung des Patienten sowie dessen Alter setzen wir zwei verschiedene Prothesen zum Ersatz ein: die sogenannte anatomische, auch Total-Endoprothese (TEP) genannt, und die inverse Prothese.
Einerlei welche Prothese eingesetzt wird, beträgt die Dauer des stationären Aufenthalts im Krankenhaus rund eine Woche. In den meisten Fällen wird den Patienten anschließend eine Reha über einige Wochen verordnet.
Anatomische Prothese (TEP)
Beschränkt sich die Arthrose auf das Schultergelenk, kann eine anatomische Prothese die Funktion und Beweglichkeit des Schultergelenks wieder herstellen. Moderne Prothesensysteme können heute gewährleisten, dass eine TEP die individuell unterschiedliche Anatomie des Schultergelenks möglichst exakt widerspiegelt. Die Bezeichnung anatomische Prothese kommt also nicht von ungefähr.
Der Eingriff wird im Sitzen unter Vollnarkose durchgeführt. Über einen offenen Schnitt an der Vorderseite der Schulter können dann die zerstörten Gelenkbereiche entfernt und die Prothese in die Schulterknochen eingesetzt werden.
Nach der OP erhalten Sie eine Armschlinge, die Sie etwa vier Wochen lang tragen müssen. Danach steht Krankengymnastik an, welche die Beweglichkeit und Funktion Ihres neuen Schultergelenks in der Regel binnen sechs bis zwölf Wochen gewährleistet.
Wann kommt die Inverse Prothese zum Einsatz?
Sie kommt zum Einsatz, wenn der Verschleiß neben dem Schultergelenk auch Sehnen der sogenannten Rotatorenmanschette (RM) betrifft. Bei dieser Prothese sind die Positionen von Gelenkpfanne und Gelenkkopf vertauscht, also umgekehrt. Daher die Bezeichnung invers.
Durch eine solche inverse Prothese verlagert sich das Drehmoment des Gelenks nach unten und zur Körpermitte. Was dafür sorgt, dass das Schultergelenk bewegt werden kann, ohne dass dazu die RM zu involvieren ist.
Auch das Einsetzen der inversen Prothese erfolgt in sitzender Position. Über einen minimal-invasiven Eingriff wird der obere Bereich des Oberarmkopfs gekürzt und anschließend die Pfanne des Schultergelenks für das zementfreie Einsetzen der Prothese vorbereitet.
Gleich nach der OP erhalten Sie eine Armschlinge, die Sie etwa vier Wochen tragen sollten.
Anschließend beginnt Ihre Nachbehandlung mit Physiotherapie
Was ist eine AC-Gelenk-Arthrose?AC-Gelenk steht kurz für Acromio-Clavicula-Gelenk. Es ist die gelenkige Verbindung zwischen dem äußeren Ende des Schlüsselbeins, der Clavicula, und dem oberen Ende des Schulterblatts, der Scapula. Entsprechend wird das AC-Gelenk auch Schultereckgelenk genannt.
Jedes Mal, wenn wir unsere oberen Extremitäten bewegen – und das ist bekanntlich extrem häufig – ist das Schultereckgelenk mit involviert. Es ist mithin enorm wichtig für unsere Bewegungsfähigkeit, damit jedoch auch hohen Belastungen ausgesetzt. Eine Abnutzung des Knorpelüberzugs des AC-Gelenks ist entsprechend häufig.
Mit fortschreitender AC-Arthrose stellt sich ein Belastungsschmerz ein, insbesondere beim Anheben der Arme in die Höhe und über den Kopf. Der Schmerz strahlt oftmals in den Nacken aus und führt zu Spannungskopfschmerzen. Auch das Liegen auf der erkrankten Schulter ist meist schmerzhaft.
Wie wird eine AC-Gelenk-Arthrose behandelt?
Konservative Behandlungen wie unter anderem Physiotherapie führen leider oftmals nicht zum gewünschten Therapieerfolg. Gute Ergebnisse lassen sich hingegen mit einem arthroskopischen Eingriff in das AC-Gelenk erzielen. Dabei tragen wir über kleine Hautschnitte wenige Millimeter des Schlüsselbeins mit winzigen Instrumenten ab. Auf diese Weise geglättet, ist wieder ein schmerzfreies Bewegen der beiden gereizten Gelenkanteile möglich. Beweglichkeit und Stabilität des Schultergelenks werden durch diese Operation nicht beeinträchtigt.
Was muss man nach der Operation einer AC-Gelenk-Arthrose beachten?
Nach der Operation wird der Arm Ihrer operierten Schulter zur Förderung der Wundheilung mit einem Verband für etwa eine Woche ruhiggestellt. Sie führen jedoch sofort ab dem ersten postoperativen Tag krankengymnastische Übungen durch. Zudem erhalten Sie für drei bis vier Wochen entzündungshemmende Medikamente.
KalkschulterWie der Name bereits andeutet, finden sich bei einer Kalkschulter kalkartige Ablagerungen in einer der Sehnen der Rotatorenmanschette (RM). In etwa achtzig Prozent der Fälle ist die Supraspinatus-Sehne davon betroffen.
Die Verkalkungen, deren Auslöser bis heute nicht genau geklärt sind, können zu heftigen, mitunter kaum noch erträglichen Schmerzen in der erkrankten Schulter führen – nicht nur bei Bewegung, sondern sogar in Ruhe und nachts. Die Beschwerden treten oftmals in Phasen auf. So können auf Tage oder Wochen mit starken Symptomen deutlich bessere Zeiten mit weniger Schmerzen und sogar Beschwerdefreiheit folgen.
Wie wird eine Kalkschulter behandelt?
Die Injektion von Schmerzmitteln in die verkalkte Schulter kann eine zwar oftmals deutliche, indessen nur kurze, zeitlich befristete Linderung der Symptome bewirken. Für eine dauerhafte Beschwerdefreiheit empfiehlt sich die operative arthroskopische Entfernung der sogenannten Kalkherde. Dabei suchen wir die Herde im Rahmen einer Arthroskopie des Schultergelenkes unter direkter Sicht auf und entfernen sie mit kleinen Instrumenten. Für dieses minimal-invasive Verfahren sind lediglich zwei kleine Hautschnitte nötig und strukturelle Schäden werden vermieden.
Stoßwellentherapie
Sind die Kalkherde noch nicht zu massiv, kann die sogenannte extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) eine Alternative zur Operation sein. Dabei werden mit einem Ultraschallgerät gezielt energiereiche Stoßwellen auf die betroffene Schulter gerichtet. Der dadurch entstehende Druckimpuls im behandelten Gewebe verstärkt die Durchblutung und fördert die Neubildung von Blutgefäßen. Diese zellulären Reaktionen führen schließlich zur Auflösung der Kalkablagerungen.
Die ESWT zeigt in vielen Fällen gute Therapieerfolge. Sie ist frei von Risiken und wird bei uns ambulant durchgeführt.
Was muss man nach der Operation beachten?
Der Arm Ihrer operierten Schulter wird zur Unterstützung der Wundheilung nach dem Eingriff mit Hilfe eines Verbands für etwa eine Woche ruhiggestellt. Sie können den Arm jedoch jederzeit bewegen – solange dies schmerzfrei bleibt. Um den Heilungsprozess zu beschleunigen, erhalten Sie darüber hinaus entzündungshemmende Medikamente. Zudem bekommen Sie für rund vier Wochen krankengymnastische Übungen verordnet, welche die Beweglichkeit Ihrer Schulter fördern.
Schulterfrakturen
Durch einen Sturz oder bei einem Unfall kann es zu Brüchen im Schulterbereich kommen. Häufig handelt es sich dabei um einen Schlüsselbeinbruch. Typische Anzeichen einer Schulterfraktur sind klar sichtbare Schwellungen in der verletzten Region, Blutergüsse sowie mehr oder minder starke Schmerzen.
Wie werden Schulterfrakturen behandelt?
Einfache Frakturen lassen sich oftmals durch Ruhigstellung und mit stabilisierenden Bandagen zufriedenstellend behandeln. Bei einem sogenannten verschobenen Knochenbruch ist indessen meist ein operativer Eingriff unter Vollnarkose nötig. Im Zuge dessen wird der Bruch eingerichtet, wie man das medizinisch nennt, und mit Platten, Schrauben oder anderen Implantaten stabilisiert.
Was muss man nach der Operation eines Schulterbruchs beachten?
Zur operativen Versorgung Ihres Schulterbruchs müssen Sie in der Regel für einige Tage im Krankenhaus bleiben. Zeitnah nach dem Eingriff können Sie bereits mit Bewegungsübungen starten. Zur Entlastung der Schulter bekommen Sie für einige Zeit eine Schlingenbandage, in der Sie Ihren Arm tragen können.
Impingement-SyndromBeim Impingement-Syndrom, auch Schulterengpass-Syndrom genannt, werden die Sehnen der Rotatorenmanschette bei Bewegungen zwischen dem sogenannten Schulterdachknochen und dem Oberarmkopf eingeklemmt. Der dabei entstehende Engpass – daher der Name – verursacht regelmäßig Schmerzen, wenn der Arm ab einem bestimmten Grad abgespreizt wird. Hebt der Patient seinen Arm weiter und bis über den Kopf an, gehen die Schmerzen im Schultergelenk mitunter wieder etwas zurück.
Wie wird das Impingement-Syndrom behandelt?
Treten die Beschwerden nur kurzzeitig auf und sind noch gering ausgeprägt, können sie vielfach durch physiotherapeutische Maßnahmen effektiv gebessert werden. Bei strukturellen Schäden, etwa knöchernen Veränderungen im Schultergelenk, und stärkeren Beschwerden, sollte ein arthroskopischer Eingriff erfolgen. Damit können die strukturellen Auslöser des Impingement-Syndroms gezielt entfernt und mögliche weitere Schäden an der RM ebenfalls behandelt werden.
Was muss man nach der Operation bei einem Impingement-Syndrom beachten?
Nach dem Eingriff muss die Schulter für ein paar Tage ruhiggestellt werden. Danach müssen Sie über sechs bis acht Wochen regelmäßig Krankengymnastik machen.
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Klinikleitung
Dr. med. Matthias Hoppert
Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
- +49 (0) 89 149 903 - 8200
Dr. med. Matthias Hoppert
Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Herr Dr. med. Matthias Hoppert ist seit Juni 2017 Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am ISAR Klinikum München.
Dr. med. Matthias Hoppert ist Facharzt für Orthopädie, sowie Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und hat die Zusatzbezeichnung Sportmedizin.
Das Studium der Humanmedizin absolvierte er an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Zeitgleich war er Vertragsspieler in der 2. Fußball-Bundesliga, sowie Torwart der Deutschen Studentennationalmannschaft.
Seine Facharztausbildung in Orthopädie und Unfallchirurgie erfolgte in den Universitätskliniken Erlangen, Würzburg und München-Großhadern. Hier arbeitete er neben seiner klinischen Tätigkeit wissenschaftlich v.a. dem Gebiet der Schulter- und Kniechirurgie. Insbesondere in der arthroskopischen Chirurgie war er an der Entwicklung innovativer Operationsverfahren und entsprechender Operationsinstrumentarien beteiligt.
Vor seiner Tätigkeit als Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am ISAR Klinikum München war er Ärztlicher Leiter der „Praxis für Schulter- und Kniechirurgie München“, sowie Beleg- und Konsiliararzt für Orthopädische Chirurgie an der Sana Klinik München und am Klinikum Starnberg.
Für seine berufliche Spezialisierung absolvierte er mehrere internationale Fellowships in den USA, England und der Schweiz, u.a. am S.C.O.I. van Nuys, Los Angeles, der Schulthessklinik Zürich, der University of Oxford und der Mayo Clinic Rochester.
Dr. med. Matthias Hoppert ist zertifizierter Schulter- und Ellenbogenchirurg der Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE) und zertifizierter Kniechirurg der Deutschen Kniegesellschaft (DKG). Weiterhin ist er langjähriges Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik (AE) und der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA), sowie international der Amerikanischen Akademie der Orthopädischen Chirurgen (AAOS) und der Internationalen Gesellschaft für Knorpeltherapie und Gelenkerhalt (ICRS). Hier ist er regelmäßig als Referent auf nationalen und internationalen Kongressen tätig.
Der Schwerpunkt der klinischen Tätigkeit von Dr. med. Matthias Hoppert liegt im gesamten Spektrum der modernen Schulter- und Kniechirurgie, der Sporttraumatologie, der Endoprothetik und Revisionsendoprothetik.
Mitgliedschaften
- American Academy of Orthopaedic Surgeons (AAOS)
- International Cartilage Regeneration & Joint Preservation Society (ICRS)
- Deutsche Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE)
- Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA)
- Deutsche Kniegesellschaft (DKG)
- Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik (AE)
- AO Trauma Deutschland (AO)
- Deutsche Gesellschaft für muskuloskettale Radiologie (DGMSR)
Wissenschaft und Publikationen:
Im Rahmen seiner universitären und klinischen Tätigkeit hat Dr. med. M. Hoppert viele wissenschaftliche Beiträge in Fachzeitschriften veröffentlicht, sowie Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen gehalten und ist in medizinischen Fachgesellschaften aktiv.
Oberärzte
Dr. med. Anja Jerzembek-Klein
Oberärztin, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
- +49 (0) 89 149 903 - 8200
Dr. med. Michaela Goerk
Oberärztin, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
- +49 (0) 89 149 903 - 8200
Alexandra Schöllkopf
Sektionsleitung Knorpelchirurgie, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
Alexandra Schöllkopf
Sektionsleitung Knorpelchirurgie, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie
Frau Dr. med. Schöllkopf war bis 30.10.2025 Leitende Oberärztin am ISAR Klinikum München.
Seit dem 1.11.25 ist sie Chefärztin der Klinik für Orthopädisch-Unfallchirurgische Rehabilitation und dem Gelenkzentrums Chiemgau an der Simsseeklinik Bad Endorf.
Ihre operative Tätigkeit im Rahmen der regenerativen Knorpeltherapie setzt sie am ISAR Klinikum fort.
Ihre Spezialisierung liegt hier in der Knorpel- und Arthrosetherapie, der Sportorthopädie, sowie der konservativen und operativen Therapie von Erkrankungen und Verletzungen des Schulter- und Kniegelenks.
Das Studium der Humanmedizin absolvierte sie an der LMU München. Die anschließende Facharztausbildung erfolgte in der Simsseeklinik Bad Endorf, der Sana-Klinik München, sowie dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder München. Ergänzend erlangte sie die Zusatzbezeichnungen für Manuelle Medizin/Chirotherapie und Akupunktur.
Frau Dr. med. A. Schöllkopf war langjährig als Instruktor für Gelenksonographie tätig. Sie ist zertifizierte Schulter- und Ellenbogenchirurgin der Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE).
Mitgliedschaften
- International Cartilage Regeneration & Joint Preservation Society (ICRS)
- Deutsche Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie (DVSE)
- Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS)
- Deutsche Gesellschaft für Manuelle Medizin (MWE)
- Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA)
- Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)
- Deutsche Kniegesellschaft (DKG)
Dr. med. Carolin Peter
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Funktionsoberärztin
- +49 (0) 89 149 903 - 8200
Dr. med. Carolin Peter
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Funktionsoberärztin
Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie Funktionsoberärztin Dr. med. Carolin Peter verstärkt seit Oktober 2020 als Funktionsoberärztin das Team der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am ISAR Klinikum. Sie ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie und verfügt über die Zusatzbezeichnungen Notfallmedizin und Ernährungsmedizin. Ihre Spezialisierung liegt in der konservativen und operativen Therapie von Erkrankungen und Verletzungen des Schulter- und Kniegelenks.
Frau Dr. Peter studierte zunächst Diplom-Physik an der Universität Augsburg und anschließend Humanmedizin an der LMU München. Im Rahmen ihrer Promotion arbeitete sie wissenschaftlich am Institut für Biomechanik und Orthopädie der Universität München. Die Ausbildung zur Fachärztin erfolgte am ISAR Klinikum München, am Helios Klinikum München Perlach sowie in der Schön-Klinik München Harlaching. Darüber hinaus war sie als Assistenzärztin an der Klinik für Anästhesiologie der LMU München sowie als Stationsärztin in der Intensivmedizin des ISAR Klinikums tätig.
Seit 2018 ist Frau Dr. Peter offizielle Mannschaftsärztin der Skinationalmannschaft (DSV). Zudem ist sie vom DLSV geprüfte Ski- und Snowboardlehrerin.
Mitgliedschaften:
- Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie (AGA)
- Deutsche Kniegesellschaft (DKG)
Dr. med. Felix Schneider
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sektionsleitung Hüftendoprothetik
- +49 (0) 89 149 903 - 8200
Fachärzte
Ärzte in Weiterbildung
Catharina Hunger
Ärztin in Weiterbildung
- +49 (0) 89 149 903 - 8200
Hiwa Abid
Arzt in Weiterbildung
- +49 (0) 89 149 903 - 8200
Vera Bialdiga
Ärztin in Weiterbildung
- +49 (0) 89 149 903 - 8200
Ira Ellsiepen
Ärztin in Weiterbildung
- +49 (0) 89 149 903 - 8200
Physician Assistant
Case Manager
Sekretariat
Sandra Mauritz
MFA/Sekretariat
- +49 (0) 89 149 903 - 8200
Aktuelles
Häufig gestellte Fragen
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Unsere Spezialisten behandeln das gesamte Spektrum orthopädischer Erkrankungen und Verletzungen. Schwerpunkte sind Erkrankungen und Verletzungen von Schulter, Knie, Hüfte und Sprunggelenk, Knorpelschäden, Sportverletzungen, Arthrose sowie Erkrankungen des Bewegungsapparates.
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Ein orthopädischer Termin ist sinnvoll, wenn Beschwerden wie Gelenkschmerzen, Bewegungseinschränkungen, Schwellungen, Instabilitätsgefühle oder wiederkehrende Sportverletzungen auftreten. Auch bei chronischen Rücken-, Schulter- oder Knieschmerzen empfehlen wir eine frühzeitige Abklärung.
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Nein. Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am ISAR Klinikum behandelt Patientinnen und Patienten aller Krankenkassen.
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Bitte bringen Sie eine aktuelle Medikamentenliste, vorhandene Arztberichte, Befunde sowie MRT-, CT- oder Röntgenbilder mit. Falls vorhanden, sollten Bilddaten auf CD oder digital vorliegen.
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Wir behandeln unter anderem:
- Rotatorenmanschettenrisse
- Schulterinstabilitäten
- Schulterarthrose
- Kalkschulter
- Impingement-Syndrom
- Schulterluxationen
- Sportverletzungen der Schulter
Die Klinik verfügt über besondere Expertise in der modernen Schulterchirurgie.
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Ja, wir behandeln Patienten aller Kassen.
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Zu unseren Schwerpunkten zählen:
- Kreuzbandverletzungen
- Meniskusrisse
- Knorpelschäden
- Kniearthrose
- Patellainstabilität
- Sportverletzungen
- Knieprothesen und Gelenkersatz
Das ISAR Klinikum ist als offizielles Kniezentrum der Deutschen Kniegesellschaft (DKG) zertifiziert.
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Ja. Insbesondere bei jüngeren und sportlich aktiven Patienten prüfen wir moderne gelenkerhaltende Verfahren zur Knorpelregeneration. Ziel ist es, den Einsatz eines künstlichen Gelenks möglichst lange hinauszuzögern oder zu vermeiden.
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Ja. Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie verfügt über besondere Erfahrung in der Sportorthopädie und behandelt sowohl Hobby- als auch Leistungssportler. Die Spezialisten sind national und international wissenschaftlich aktiv und eng mit dem Spitzensport verbunden.
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Patientinnen und Patienten profitieren von:
- Hochspezialisierten Fachärzten
- Modernen minimalinvasiven Operationsverfahren
- Zertifiziertem Kniezentrum der DKG
- Spezialisierung auf Schulter- und Kniechirurgie
- Interdisziplinärer Zusammenarbeit mit weiteren Fachabteilungen
- Ambulanten und stationären Behandlungsmöglichkeiten unter einem Dach
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Ja. Eine strukturierte Rehabilitation und Physiotherapie sind wichtige Bestandteile des Behandlungskonzeptes. Bereits früh nach der Operation wird mit der Mobilisation begonnen.
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Trotz der zentralen Lage des ISAR Klinikums stehen direkt im Haus Parkplätze zur Verfügung. Über den Eingang an der Pettenkofer Str. 2. In direkter Nähe zum Klinikum finden Sie auch mehrere Parkhäuser mit kostenpflichtigen Parkplätzen.
Nutzen Sie die vielfältigen öffentlichen Parkmöglichkeiten in unserer unmittelbaren Umgebung:

Das ISAR Klinikum liegt im Herzen Münchens. Vom Karlsplatz (Stachus), dem Sendlinger Tor und der Münchner Altstadt aus ist unser Haus innerhalb weniger Minuten zu Fuß zu erreichen.
Lage und Verkehrsanbindung sind auch für die Anreise mit Auto, Bahn oder Flugzeug optimal. Der attraktive Standort in unmittelbarer Nähe zum geschichtsträchtigen Sendlinger Tor bietet Patienten und Besuchern die Möglichkeit, das Stadtzentrum zu Fuß zu erkunden.
ISAR Klinikum Sonnenstraße 24 – 26 80331 München
Der nächste öffentliche Parkplatz grenzt direkt an die Klinik an der Sonnenstrasse 26 an, hinter dem historischen Postamt.
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