Klinik für Wirbelsäulenchirurgie & Neurochirurgische Praxis in München
Moderne Diagnostik und Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen – stationär und ambulant aus einer Hand
- Home
- >
- Klinik für Wirbelsäulenchirurgie
Liebe Patientinnen und Patienten,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
Herzlich willkommen in der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie am ISAR Klinikum München. Unser Ziel ist es, Ihre Lebensqualität und Mobilität nachhaltig zu verbessern – mit individuell abgestimmten, modernen Behandlungskonzepten.
Wir sind spezialisiert auf die Diagnostik und Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen wie Bandscheibenvorfällen, Spinalkanalstenosen und degenerativen Veränderungen. Dabei kommen sowohl konservative als auch operative Verfahren zum Einsatz – von der Schmerztherapie bis hin zu minimalinvasiven, mikrochirurgischen und endoskopisch assistierten Eingriffen.
Ein besonderer Vorteil für unsere Patientinnen und Patienten ist die enge Verzahnung von stationärer Versorgung und ambulanter Betreuung: In unserer angeschlossenen neurochirurgischen Praxis bieten wir Ihnen eine umfassende ambulante Abklärung und Behandlung Ihrer Beschwerden. Hier können Sie schnell und unkompliziert einen Termin vereinbaren – für Diagnostik, Therapieplanung oder eine Zweitmeinung.
Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir ein individuelles und schonendes Behandlungskonzept – für eine bestmögliche und nachhaltige Genesung.
PD Dr. med. Ralf Rothörl und das Team der Wirbelsäulenchirurgie
Moderne Medizin für Ihre Wirbelsäule – Individuell, präzise und schonend
In der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie am ISAR Klinikum München behandeln wir Erkrankungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule nach modernen medizinischen Standards. Dazu zählen unter anderem Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenosen, Rückenschmerzen und degenerative Veränderungen der Wirbelsäule.
Unser erfahrenes Team setzt auf präzise Diagnostik, konservative Therapien und moderne minimalinvasive Operationsverfahren, um für jede Patientin und jeden Patienten die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen. Hier finden Sie einen Überblick über unsere wichtigsten Krankheitsbilder und Therapiemöglichkeiten.
Bandscheibenvorfall
Was ist ein Bandscheibenvorfall?
Die Ursache für einen Bandscheibenvorfall
Bandscheiben liegen wie ein Kissen zwischen den einzelnen Wirbelkörpern im Rücken und verhindern, dass Wirbelknochen bei Bewegungen direkt aufeinander reiben. Sie bestehen innen aus einem Gallertkern (Nucleus pulposus) und außen aus einem Faserring (Anulus fibrosus). Sie sind weich und elastisch und fühlen sich wie ein Weingummi an. Wie der gesamte Organismus altern auch die Bandscheiben und verlieren mit zunehmendem Alter die Fähigkeit, Wasser zu speichern. Die Folge: Die Bandscheibe wird immer dünner, rissig und spröde und kann Belastungen nicht mehr richtig standhalten. Das Risiko für einen Bandscheibenvorfall steigt. Wenn die Bandscheibe ihre Position verlässt, spricht man im Allgemeinen von einem Bandscheibenvorfall.
Dies kann auf unterschiedlichen Arten passieren:
Bandscheibenvorwölbung (Protusion)
Bandscheibenvorfall (Prolaps)
Sequestration
Formen
Bei einem Bandscheibenvorfall verändert sich die Bandscheibe: Sie verlässt ihre Position zwischen den Wirbelkörpern und tritt hervor. Die Bandscheibe kann dabei im Stück heraushängen oder sogar reißen. Schmerzen, Schwächen oder Lähmungen entstehen, wenn die Bandscheibe durch ihre neue Position Nerven quetscht oder auf das Rückenmark drückt. Theoretisch kann jede Bandscheibe herausrutschen, das Risiko verteilt sich jedoch sehr unterschiedlich:
Bandscheibenvorfall LWS: In 90% der Fälle versagen die Bandscheiben der Lendenwirbelsäule (LWS) im unteren Rücken.
Bandscheibenvorfall HWS: Die Bandscheiben der Halswirbelsäule sind in rund 8% betroffen.
Bandscheibenvorfall BWS: Die Bandscheiben zwischen den Brustwirbeln sind mit knapp 2% nur selten betroffen.
Die Erklärung dafür ist ganz einfach: Auf der Lendenwirbelsäule lastet das meiste Körpergewicht, weshalb die dort ansässigen Bandscheiben die größte Last zu trage haben und schneller verschleißen. Die Bandscheiben der Brustwirbelsäule hingegen werden durch den Brustkorb geschützt und sind somit deutlich weniger anfällig.
Symptome
Die Symptome, die durch einen Bandscheibenvorfall entstehen, sind ganz unterschiedlich. Entscheidend hierbei ist, wohin die Bandscheibe rutscht: Drückt sie gegen einen Nerv oder das Rückenmark, kann es zu stechenden, lähmenden Schmerzen kommen. Werden Nerven oder Rückenmark jedoch nicht beeinträchtigt, können Bandscheibenvorfalle sogar völlig unbemerkt bleiben und keinerlei Symptome hervorrufen. Bandscheibenvorfalls an der Lendenwirbelsäule (LWS), Brustwirbelsäule (BWS) und Halswirbelsäule (HWS) machen sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar: Oft treten bei einem Bandscheibenvorfall an der Lendenwirbelsäule anfangs Schmerzen im Rücken auf, die sich auf Beine und Füße ausbreiten können. Beim Bandscheibenvorfall an Brustwirbelsäule und Halswirbelsäule hingegen treten Schmerzen eher im Bereich der Schultern, Arme sowie Hände auf.
Drückt die Bandscheibe gegen das Rückenmark, können die Schmerzen sehr intensiv sein und mit Taubheitsgefühlen und Kribbeln einhergehen. Sollten Blasen oder Darmstörungen auftreten, besteht akuter Handlungsbedarf für eine rasche Bandscheiben Operationen, die wir mit minimalinvasiven, mikrochirurgischen und endoskopisch assistierten Eingriffen durchführen. In allen anderen Fällen führt eine konservative Therapie – das heißt eine Behandlung ohne Operation – sehr oft zu einer deutlichen Besserung.
Behandlung
Nicht immer ist bei einem Bandscheibenvorfall eine Operation notwendig. In den meisten Fällen können wir Bandscheibenvorfälle erfolgreich konservativ behandeln – das bedeutet ganz ohne eine Operation. Ziel ist es, den Kreislauf aus Schmerz und Schonhaltung zu durchbrechen und die Beweglichkeit wieder herzustellen. Dies erreichen wir durch eine individuell zusammengestellte Kombination aus Schmerztherapie, Wärmebehandlung und Physiotherapie. Starke Schmerzen können zusätzlich oder alternativ mit einer Injektionstherapie gelindert werden. Hierbei werden schmerzstillende Medikamente direkt an die betroffene Nervenwurzel gespritzt. Diese sogenannte PRT Therapie (periradikuläre Therapie) führen wir mit viel Erfahrung und höchster Präzision unter radiologischer Kontrolle im Computertomogramm oder in der Röntgendurchleuchtung durch.
Erst wenn alle konservativen Therapien und die Injektionstherapie keine Besserung bringen oder Rückenmark und Nerven dauerhaft zu schädigen drohen, ziehen wir eine Bandscheiben Operation in Betracht. Unser in der Wirbelsäulenchirurgie erfahrenes Team aus Fachkräften führt diese Bandscheiben Operationen in minimalinvasiven, mikrochirurgischen und endoskopisch assistierten Eingriffen durch. Für Sie bedeutet das schonende Eingriffe auf höchstem technischem Niveau, damit Sie schnell wieder schmerzfrei sind und aktiv an Ihrem Privat- und Berufsleben teilnehmen können.
Therapie
Starke Rückenschmerzen, die oft mit einem Bandscheibenvorfall verbunden sind, lindern wir im Wirbelsäulenzentrum München mit verschiedenen Therapiemaßnahmen die einzeln oder in Kombination angewendet werden. Sie erhalten von uns dafür einen detaillierten, auf Ihr Krankheitsbild zugeschnittenen, Behandlungsplan. Unterstützt wird das Wirbelsäulenzentrum München dabei von der Physiotherapie im ISAR Klinikum, Herr M. List. Wärmeanwendungen verbessern die Durchblutung und bewirken eine Lockerung der durch die Schonhaltung verspannten Muskeln. Die medikamentöse Therapie mit Schmerzmitteln und Kortison lindert Schmerzen sowie die durch den Bandscheibenvorfall eventuell hervorgerufene Entzündung.
Eine peridurale Infiltration – das heißt eine radiologisch gezielte Spritzentherapie mit Schmerzmitteln und Kortison – ergänzt die medikamentöse Therapie und wird bei starken Schmerzen zusätzlich eingesetzt.
Starke Schmerzen, die durch Gelenkfacetten und/oder Nervenwurzelblockade entstehen, werden durch die periradikuläre Therapie – das heißt die Röntgen- oder CT-gesteuerte Infiltration von Schmermitteln und Kortison – behandelt. Die Anzahl der Injektionen sollte hierbei allerdings begrenzt bleiben.
Sollte trotz konservativer Therapie nach 6 – 8 Wochen keine deutliche Besserung eintreten oder sind Nerven oder Rückenmarkt betroffen, die sich als Schwäche oder Lähmungen des Bewegungsapparates bemerkbar machen, ist eine rasche Bandscheiben OP ratsam. Denn würden wir in diesen Fällen nicht umgehend operieren, könnten chronische Schäden entstehen, die Sie dauerhaft einschränken.
Operation
Bei aller Kritik an zu vielen Operationen sollte nicht vergessen werden, dass es klar definierte Operationsindikationen gibt: Falls die Bandscheibe durch den Bandscheibenvorfall auf Nerven oder Rückenmark drückt und dadurch Schäden entstehen – die Sie als Schwäche der Muskulatur bzw. Lähmung wahrnehmen können – ist eine Operation sinnvoll. Sie sollte rasch durchgeführt werden um dauerhafte Schädigungen zu vermeiden.
Eine weitere Operationsindikation besteht, wenn Beschwerden sich trotz konservativer Therapie nach 6-8 Wochen nicht bessern. Ob in diesem Fall ein operativer Eingriff sinnvoll und wünschenswert ist, hängt von der Einschränkung Ihrer Lebensqualität ab und sollte im persönlichen Gespräch individuell entschieden werden.
Entscheiden wir uns für eine Bandscheiben Operation, werden wir in der Regel eine mikrochirurgische Bandscheiben OP durchführen – das bedeutet ein schonender Eingriff mit kleinen Schnitten, der mit Hilfe eines Mikroskops durchgeführt wird. Ziel einer Bandscheiben OP ist es immer, das Bandscheibengewebe, das Nerven und Rückenmark bedrängt, zu entfernen, um Nerven und Rückenmark zu entlasten. Dieses Ziel wird durch eine Entfernung der beschädigten Bandscheibe durchgeführt. Dabei unterscheiden wir zwischen zwei Vorgehen – der Sequestrotomie und der Diskektomie. Diese Vorgehen werden im Sprachgebrauch oft unterschiedlich verwendet, was zu Verwirrungen führen kann. Sequestrotomie (Entfernung der hervorgetretenen Bandscheibe)
Bei der Sequestrotomie – im Sprachgebrauch häufig auch als partielle Diskektomie bezeichnet – entfernen wir nur den in den Wirbelkanal hervorgetretenen Teil der Bandscheibe – der Rest der Bandscheibe bleibt erhalten. Das am häufigsten verwendete Verfahren ist hierbei die mikrochirurgische Sequestrektomie, welche das Standardverfahren bei einem Bandscheibenvorfall LWS (Lendenwirbelsäule) darstellt. Ob eine Sequestrotomie beim Bandscheibenvorfall HWS (Halswirbelsäule) sinnvoll ist, müssen wir nach Lage und Größe des Bandscheibenvorfalls und dem Grad des eventuell geschädigten Rückenmarks bzw. Nervensystems entscheiden.
Diskektomie (Entfernung der gesamten Bandscheibe)
Implantat
Wird bei einem Bandscheibenvorfall nicht nur der in den Wirbelkanal hervorgetretene Teil der Bandscheibe entfernt, sondern die gesamte beschädigte Bandscheibe, muss diese durch ein Bandscheibenimplantat ersetzt werden. Im Sprachgebrauch werden sie oft auch als Bandscheiben-Prothesen bezeichnet, was oft zu Verwirrungen führt. Bei der Wahl des geeigneten Bandscheibenimplantates wird unterschieden, ob dieses bei einem Bandscheibenvorfall HWS (Halswirbelsäule) oder Bandscheibenvorfall BWS (Brustwirbelsäule) eingesetzt wird.
Grundsätzlich können Bandscheiben-Implantate jedoch in drei Arten unterteilt werden:
Bandscheibenprothese (künstliche Bandscheibe):
Festes Bandscheibenimplantat (Cage Bandscheibe):
Ein festes Bandscheibenimplantat ist ein Bandscheibenersatz aus Titan oder Kunststoff, das zwischen den Wirbelkörpern platziert wird und die Wirbelsäule fest stabilisiert. Sollten neben dem Bandscheibenvorfall weitere Wirbelsäulenerkrankungen wie Spinalkanalstenose, Spondylolistese, Facettengelenksyndrom vorliegen, kann eine zusätzliche Wirbelsäulenversteifung (Spondylodese) oder alternativ eine dynamische Stabilisierung hilfreich sein.
Die Auswahl des Implantates (Cage Bandscheibe oder Bandscheibenprothese) hängt nun von der Ursache der Beschwerden ab. Bei einer Einklemmung von Nerven durch einen Bandscheibenvorfall (Prolaps) wird eine Bandscheibenprothese als Implantat verwendet, um nach der Operation die Beweglichkeit zu erhalten. Wenn aber die Ursache der Beschwerden auf eine verschleißbedingte Instabilität der Wirbelkörper zurückzuführen ist, wird zur Stabilisierung ein Cage Bandscheibe verwendet.
Bandscheibenprothese (künstliche Bandscheibe)
Eine Bandscheibenprothese ist ein künstlicher Bandscheibenersatz, der auf die anatomischen und funktionellen Gegebenheiten der Hals- bzw. Lendenwirbelsäule abgestimmt ist und die natürlichen Bewegungsabläufe erhält. Bevor jedoch eine künstliche Bandscheibe eingesetzt werden kann, müssen weitere Wirbelsäulenerkrankungen wie Spinalkanalstenose, Spondylolistese, Facettengelenksyndrom ausgeschlossen werden, die oft mit einem Bandscheibenvorfall einhergehen.
Nachsorge
Behandlungen
Mikrochirurgie
Man unterscheidet die offene „herkömmliche“ Methode von der mikrochirurgischen Operationstechnik. Die offene nicht mikroskopische Technik spielt in der modernen Therapie von Bandscheibenvorfällen keine Rolle mehr. Bei der mikrochirurgischen Methode wird unter Verwendung eines Operationsmikroskops der Bandscheibenvorfall oder knöcherne Anbauten bei der Spinalkanalstenose entfernt. Hierbei sind Hautschnitt, Traumatisierung des Gewebes und die Invasivität des Eingriffes wesentlich geringer, wodurch man eine schnellere Rekonvaleszenz, einen geringeren Blutverlust und geringere postoperative Schmerzen erreicht.
Spondylodese
Die Spondylodese – auch Wirbelkörperverblockung genannt – ist eine Operation zur Versteifung von zwei oder mehr Wirbelkörpern. Diese wird durchgeführt, wenn konservative Behandlungen zu keiner Besserung führen. Ziel der Operation ist es, die Wirbel eines oder mehrerer Bewegungssegmentes in Ihre ursprüngliche Lage zu bringen (Reposition) und knöchern zu verbinden. Hierbei werden Schrauben von hinten in den Wirbelkörper eingebracht. Die Schrauben werden durch unbewegliche Stäbe stabil verbunden, um Bewegungen des Segmentes zu verhindern und die im Segment verlaufenden Nervenstrukturen zu schützen bzw. instabilitätsbedingte Schmerzen zu behandeln.
Dynamische Stabilisierung
Der Begriff dynamische Stabilisierung leitet sich ab aus der Abgrenzung zur Versteifungsoperation (Spondylodese, Fusion) bei der zwei oder mehrere benachbarte Wirbel miteinander knöchern verbunden oder versteift werden. In der Regel wird dies durch Implantation einer Stab-Schrauben-Konstruktion, den sog. Pedikelschraubensystemen erreicht. Bei der dynamischen Stabilisierung werden auch auf Basis eines Pedikelschraubensystems Wirbel stabilisiert, wobei die Beweglichkeit durch eine teilbewegliche Stange einschränkend erhalten bleibt.
Infiltrationstherapie
Wenn ein Medikament direkt an der schmerzenden Stelle eingebracht werden kann, reichen bereits geringe Mengen, um einen positiven Effekt zu erzielen. Das Ergebnis ist in der Regel deutlich besser, als wenn zum Beispiel Tabletten geschluckt werden. Das Verfahren nennt sich Infiltration. Kombiniert man die Infiltration mit einem bildgebenden Verfahren (Röntgen oder CT) kann die schmerzende Stelle exakt lokalisiert werden.
Konservativ
Die konservative Therapie besteht aus allen sogenannten nicht invasiven also nicht eingreifenden Verfahren Das Wichtigste ist, dass sich der Betroffene wieder ohne Beschwerden bewegen kann. Deshalb werden schmerz- und entzündungshemmende Mittel verabreicht. Gleichzeitig kann auch Wärme helfen. Sie regt die Durchblutung in der Haut an und lockert die versteifte Rückenmuskulatur. Gegebenenfalls kann auch die Stufenbettlagerung helfen. Dabei positioniert der Patient im Liegen die Beine zum Beispiel im rechten Winkel auf einem Würfel. Das entlastet die Nerven. Strikte Bettruhe ist dagegen selten nötig. Wenn sich die Schmerzsymptomatik zurückbildet kann mit krankengymnastischen Übungen begonnen werden.
Facettensyndrom
Was ist das Facettensyndrom?
Das Facettensyndrom ist eine Erkrankung der Gelenke zwischen den Wirbelkörpern. Sie ist zusammen mit dem Bandscheibenvorfall eine der häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen. Auslöser des Facettensyndroms ist meist ein verringerter Abstand zwischen den Wirbelkörpern, der durch eine Abnutzung der Bandscheibe begründet ist.
Ursache
Mit zunehmendem Lebensalter reduziert sich der Wassergehalt des Bandscheibengewebes. Die Bandscheiben verlieren an Volumen und werden dadurch flacher. Die Folge sind Wirbelgelenke, die ohne ausreichenden Schutz aneinander reiben: Das Facettensyndrom.
Beschwerden
Hauptsymptom des Facettensyndroms ist Schmerz, der durch eine Überbelastung der Gelenke ausgelöst wird. Dieser Schmerz ist zumeist dumpf, nicht genau lokalisierbar und ein- oder beidseitig. Er kann aber auch stechend oder bohrend sein. Im Laufe des Tages nehmen die Schmerzen oftmals zu, da die Wirbelsäule durch den aufrechten Gang tagsüber belastet wird, während sie nachts weitgehend entlastet ist. Gleichzeitig kann die Wirbelsäule sich jedoch morgens oder nach längerer Ruhe steif anfühlen.
Therapie
Im frühen Stadium eines Facettensyndroms führt eine konservative Therapie ohne chirurgischen Eingriff in vielen Fällen zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden. Hierbei wird das Muskelgewebe mittels Wärmeanwendung gelockert und anschließend durch Physiotherapie gestärkt. Unterstützt wird die Behandlung in der Regel durch eine medikamentöse Therapie mit Schmerzmitteln. Bei starken Schmerzen kann eine peridurale Infiltration – das heißt eine radiologisch gezielte Spritzentherapie mit Schmerzmitteln zusätzlich eingesetzt werden.
Operation
In den meisten Fällen muss ein Facettensyndrom nicht chirurgisch behandelt werden. Nur im Ausnahmefall entscheiden wir uns für eine Wirbelsäulenoperation. Hierbei spielen die Wünsche der Patienten eine entscheidende Rolle. Wir führen sowohl pekutane Nadelverödungen und auch endoskopische Verfahren zur Facettenverödung durch.
Spinalkanalstenose
Was ist eine Spinalkanalstenose?
Wenn der Wirbelkanal sich verengt, wird dies als Spinalkanalstenose bezeichnet. Der Grund sind in den meisten Fällen degenerative Veränderungen. In vielen Fällen können Spinalkanalstenosen erfolgreich konservativ – das heißt ohne Operation – behandelt werden. Erst im fortgeschrittenen Stadium entscheiden wir uns für eine Wirbelsäulen Operation, um den Wirbelkanal zu erweitern.
Ursache
Im Laufe des Alterungsprozesses verliert die Bandscheibe Wasser. Das Bandscheibengewebe wird dünner, wodurch die Bandscheiben nicht mehr ausreichend als Puffer zwischen den Wirbelgelenken fungieren können. Die Folge sind Wirbelgelenke, die aneinander reiben. Um diesem Prozess entgegenzuwirken und zu stabilisieren, baut der Körper Knochen an den betroffenen Stellen an. In vielen Fällen wird dabei zu viel Knochen produziert, der auch in den Wirbelkanal tritt. Eine dadurch fortschreitende Einengung des Wirbelkanals wird als Spinalkanalstenose bezeichnet.
Beschwerden
Bemerkbar macht die Spinalkanalstenose sich durch ausstrahlende Rückenschmerzen, Sensibilitätsstörungen in Armen und Beinen sowie eine eingeschränkte Mobilität.
Therapie
Im frühen Stadium kann die Spinalkanalstenose oft erfolgreich ohne Operation behandelt werden. Hier helfen stabilisierende Maßnahmen wie Physiotherapie oder Muskelaufbautraining. Gezielte physikalischen Anwendungen zur Schmertherapie lindern die Beschwerden zusätzlich und bringen die Mobilität zurück.
Operation
Erst bei einer starken Verengung des Wirbelkanals ist eine Operation unvermeidbar. Der Wirbelkanal muss dann erweitert und die Stabilität im betroffenen Wirbelsäulensegment wiederhergestellt werden. Diese führen mein Team aus Wirbelsäulenspezialisten und ich am ISAR Klinikum – einem der modernsten OP-Zentren Münchens – durch.
Als Leiter des Fachbereichs für Wirbelsäulenchirurgie des ISAR Klinikum bin ich auf die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen spezialisiert. Operative Therapieverfahren führen wir mit hoher Präzision in minimalinvasiven, mikrochirurgischen und endoskopisch assistierten Eingriffen durch. Mit der dafür notwendigen Ausstattung zählen wir bundesweit zu den modernsten Einrichtungen
Spondylolisthese
Was ist eine Spondylolisthese?
Eine Spondylolisthesis, umgangssprachlich ein Wirbelgleiten ist eine Instabilität der Wirbelsäule, bei der das obere Teilstück der Wirbelsäule mit dem Gleitwirbel über den darunter liegenden Wirbelkörper nach ventral (nach vorn) gleitet (Ventrolisthesis oder Anterolisthesis). Im umgekehrten Fall spricht man von einer Retrolisthesis.
Ursache
Die häufigste Ursache für Wirbelgleiten sind abnutzungsbedingte (degenerative) Schäden der Wirbel. Dies betrifft vor allem den Lendenwirbelbereich. Im Laufe des Lebens verlieren die Bandscheiben durch Flüssigkeitsverlust an Höhe. Dadurch nähern sich die Wirbelkörper an, was die Funktion des Band- und Muskelapparats stört. Bei wenig trainierten Menschen können die Muskeln Bandscheibenschäden zudem schlechter kompensieren. Dann haben die Wirbel noch weniger Halt.
Beschwerden
Eine Spondylolisthesis kann ohne Beschwerden verlaufen. Andere Betroffene leiden häufig unter Schmerzen, die vor allem unter Belastung und bei bestimmten Bewegungen auftreten. Die durch eine Spondylolisthesis verursachten Schmerzen können sich gürtelförmig von hinten nach vorne ausbreiten. Hinzu kommt ein Gefühl der Instabilität in Wirbelsäule. Besonders am Morgen, wenn die Rückenmuskulatur entspannt ist, sind die Schmerzen stark.
Therapie
Hauptziel der Therapie ist die Verbesserung der Lebensqualität, insbesondere eine Verminderung der Schmerzen. Dies erreicht man vor allem durch Stabilisierung der Wirbel. Die Wirbelgleiten-Therapie basiert auf zwei Pfeilern, der konservativen und der chirurgischen Behandlung. Während in leichten Fällen Beratung und konservative Therapie in der Regel ausreichen, kann als zweite Stufe eine stationäre Behandlung erforderlich sein. Nur in schweren Fällen ist Operation nötig.
Operation
Operative Verfahren zur Behandlung einer Spondylolisthesis nennt man Spondylodese. Durch eine Operation werden die Wirbel in ihrer korrekten Position stabilisiert, versteift und so die Nerven zu entlastet. Diese Stabilisierung ist auch für die Biomechanik der gesamten Wirbelsäule und der richtigen Lastenverteilung von besonderer Bedeutung. In leichteren Fällen kann gegebenenfalls eine bewegungserhaltende dynamische Stabilisierung durchgeführt werden.
Lernen Sie unsere Spezialisten kennen
Klinikleitung
PD Dr. med. Ralf Rothörl
Direktor der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie, Facharzt für Neurochirurgie
- +49 (0) 89 149 903 - 6600
PD Dr. med. Ralf Rothörl
Direktor der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie, Facharzt für Neurochirurgie
PD Dr. med. habil. Ralf D. Rothörl ist seit 2011 stellvertretender Ärztlicher Direktor und Facharzt für Neurochirurgie am ISAR Klinikum. Er ist seit 2013 Ärztlicher Leiter der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie. Zuvor arbeitete er seit 2008 als niedergelassener Neurochirurg in München sowie als Konsiliararzt und stellvertretender ärztlicher Direktor des ISAR Klinikums.
Von 2006 bis 2008 arbeitete er als Oberarzt an der Neurochirurgischen Klinik der Technischen Universität München am Klinikum rechts der Isar und baute dort die funktionelle Neurochirurgie auf.
Zuvor praktizierte er elf Jahre lang – zuletzt als Oberarzt – an der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Regensburg, wo er auch seine Facharztausbildung für Neurochirurgie absolvierte und habilitierte.
PD Dr. med. Rothörl studierte Humanmedizin an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt am Main und promovierte dort im Jahr 1997 am Ludwig Edinger Institut für Neuropathologie.
Durch seine intensive klinische Praxis und zahlreiche Fortbildungen im In- und Ausland, zuletzt am Barrow Neurological Institute in Phoenix, Arizona, eignete sich PD Dr. med. Rothörl modernste mikrochirurgische Operationsmethoden an. Er hat langjährige Erfahrungen in der Aneurysmachirurgie, in der funktionellen Chirurgie und mit Trauma, Neuroonkologie und der Chirurgie peripherer Nerven. Sein derzeitiger operativer Schwerpunkt ist die Wirbelsäulenchirurgie.
DP Dr. med. Ralf Rothörl veröffentlichte über 60 wissenschaftliche Originalartikel und ist Reviewer für die Publikationen Stroke, Neuroscience Letters, Clinical Neurology and Neurosurgery sowie für das Journal of Neurotrauma. Daneben referiert er regelmäßig auf renommierten nationalen und internationalen Kongressen.
Mitgliedschaften
- AO Spine
- Landesverband niedergelassene Neurochirurgen Bayern
- BDNC
Forschung und Wissenschaft
Wissenschaftliche Publikationen von PD Dr. med. Ralf Rothörl auf PubMed
Oberärzte
Dr. med. Alexander Preuß
Leitender Oberarzt, Facharzt für Neurochirurgie
- +49 (0) 89 149 903 - 6600
Dr. med. Alexander Preuß
Leitender Oberarzt, Facharzt für Neurochirurgie
Dr. med. Alexander Preuß ist seit 2014 als Facharzt für Neurochirurgie am Isarklinikum tätig, mit zweijähriger Ergänzung in eigener Niederlassung. Seither arbeitet er als Oberarzt bei PD Dr. Ralf Rothörl im Team. Bereits 2014 erhielt er das Basis-Zertifikat und in der Folge das Masterzertifikat der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG). Im Jahr 2009 absolvierte er die zwei Spine Zertifikate der Europäischen Gesellschaft für Neurochirurgie (EANS).
Von 2011 bis 2014 baute er gemeinsam mit Kollegen der Neurochirurgischen Klinik der Technischen Universität München eine Wirbelsäulenambulanz mit operativer Tätigkeit am Klinikum Altötting auf. Er absolvierte seine Facharztausbildung als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik der Technischen Universität München, an der er auch als Autor und Mitautor diverser internationaler Publikationen tätig war. Vortragstätigkeit und Studentenunterricht sowie die Mitbetreuung von Dissertationen waren regelmäßiger Bestandteil seiner Tätigkeit. Seit 2023 ist er als externer Vortragender an der Hochschule Landshut in der Ausbildung der Physician Assistant tätig. Dr. med. Preuß studierte Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Technischen Universität München und promovierte an der LMU (Institut für chirurgische Forschung, Walter-Brendel-Zentrum).
Bereits während des Studiums unterrichtete er in der Makroskopischen Anatomie der LMU München und erlernte an der Schulthess Klinik in Zürich sowie der Technischen Universität München und vielfachen Spezialkursen die Wirbelsäulenchirurgie.
Mitgliedschaften
- DGNC
- EANS
- DWG
- BDNC
Dr. med. Franziska Clara Niklewski
Oberärztin
- +49 (0) 89 149 903 - 6600
Fadi Haddad
Oberarzt, Facharzt für Neurochirurgie
- +49 (0) 89 149 903 - 6600
Dr. med. Konstantin Brawanski
Oberarzt, Facharzt für Neurochirurgie
- +49 (0) 89 149 903 - 6600
Dr. med. Konstantin Brawanski
Oberarzt, Facharzt für Neurochirurgie
Dr. Konstantin Brawanski studierte Humanmedizin in Pécs und Tübingen. 2013 begann er seine Ausbildung zum Neurochirurgen an der Abteilung für Neurochirurgie der Universitätsklinik Innsbruck. Während seiner Ausbildungszeit fokussierte er sich früh auf die konservative und operative Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen. Des weiteren war an der Initiierung und Durchführung von Studien zur Untersuchung und Therapie des optimalen operativen Zeitpunkts bei Bandscheibenvorfällen beteiligt. Als Oberarzt war er fester Bestandteil des Wirbelsäulenteams und spezialisierte sich auf die konservative und operative Behandlung von komplexen degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen und erhielt mit dem Basis- und Masterzertifikat die Zertifizierung als Wirbelsäulenchirurg durch die deutsche Wirbelsäulengesellschaft (DWG).
Seit August 2024 arbeitet er als Oberarzt am Isar Klinikum bei PD Dr. Ralf Rothörl im Team
Fachärzte
Dr. med. Monika Kässner-Sohn
Fachärztin
- +49 (0) 89 149 903 - 6600
Ärzte in Weiterbildung
Matias Alejandro Dominguez
Arzt in Weiterbildung
- +49 (0) 89 149 903 - 6600
Physician Assistant
Case Manager
Sekretariat
Andrea Kratzenberger
Sekretariat
- +49 (0) 89 149 903 - 6600
Erika Spreng-Brunner
Sekretariat
- +49 (0) 89 149 903 - 6600
My Sperr
Leitung Sekretariat
- +49 (0) 89 149 903 - 6600
Claudia Rinderle
Sekretariat
- +49 (0) 89 149 903 - 6600
Aktuelles
Häufig gestellte Fragen
-
Die Wirbelsäulenchirurgie ist ein Teilgebiet der Humanmedizin, das sich mit den Erkrankungen, Verletzungen und operativen sowie konventionellen Therapiemethoden der Wirbelsäule beschäftigt. Häufige Erkrankungen, die von Wirbelsäulenchirurgen behandelt werden, sind: Bandscheibenvorfällen.
-
Wir diagnostizieren Erkrankung an der Wirbelsäule durch Röntgenuntersuchungen im Stehen, aber auch durch sogenannte Funktionsaufnahmen in Vor- und Rückneigung. Sogenannte bildgebende Verfahren wie die Computertomografie und die Magnetresonanztomografie gehören ebenso zu den Untersuchungsmethoden.
Was ist eine Spondylodese?
Die Spondylodese – auch Wirbelkörperverblockung genannt – ist eine Operation zur Versteifung von zwei oder mehr Wirbelkörpern. Diese wird durchgeführt, wenn konservative Behandlungen zu keiner Besserung führen. Ziel der Operation ist es, die Wirbel eines oder mehrerer Bewegungssegmentes in Ihre ursprüngliche Lage zu bringen (Reposition) und knöchern zu verbinden.
-
Sprechzeiten
Montag bis Donnerstag: 08:30 bis 12:30 und 13:30 bis 17:30 Uhr
Freitag: 08:30 bis 12:30 und 13:30 bis 14:30 UhrSowie nach telefonischer Vereinbarung.
In dringenden Notfällen ist die Klinik auch außerhalb der regulären Sprechzeiten über den Dienstarzt des ISAR Klinikums erreichbar.
Für eine Terminvereinbarung rufen Sie uns bitte an oder kontaktieren uns per E-Mail. Unser Sekretariat vermittelt Ihnen die geeignete Sprechstunde oder eine Beratung.
-
Unter der folgenden Kontaktdaten können Sie einen Termin vereinbaren. Link zum Kontakt
-
Ja, selbstverständlich können Sie sich jederzeit für eine ärztliche Zweitmeinung an uns wenden. Gerade vor geplanten Eingriffen an der Wirbelsäule ist es sinnvoll, eine weitere fachärztliche Einschätzung einzuholen.
Wir prüfen Ihre bestehenden Befunde, Bildgebungen (z. B. MRT, CT) und bisherigen Therapieempfehlungen sorgfältig und beraten Sie individuell zu konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten – transparent und unabhängig.
Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin alle relevanten Unterlagen mit, damit wir Ihnen eine fundierte Einschätzung geben können.
-
Ja, wir behandeln Patienten aller Kassen.
-
Bringen Sie bitte unbedingt eine aktuelle Medikamentenliste sowie CT und MRT-Bilder auf CD mit. Falls vorhanden, bringen Sie bitte auch Arztberichte und Labor bzw. Befunde mit, die für Ihre Krankheitsgeschichte wichtig sind.
-
Trotz der zentralen Lage des ISAR Klinikums stehen direkt im Haus Parkplätze zur Verfügung. Über den Eingang an der Pettenkofer Str. 2. In direkter Nähe zum Klinikum finden Sie auch mehrere Parkhäuser mit kostenpflichtigen Parkplätzen.
Nutzen Sie die vielfältigen öffentlichen Parkmöglichkeiten in unserer unmittelbaren Umgebung:

Das ISAR Klinikum liegt im Herzen Münchens. Vom Karlsplatz (Stachus), dem Sendlinger Tor und der Münchner Altstadt aus ist unser Haus innerhalb weniger Minuten zu Fuß zu erreichen.
Lage und Verkehrsanbindung sind auch für die Anreise mit Auto, Bahn oder Flugzeug optimal. Der attraktive Standort in unmittelbarer Nähe zum geschichtsträchtigen Sendlinger Tor bietet Patienten und Besuchern die Möglichkeit, das Stadtzentrum zu Fuß zu erkunden.
ISAR Klinikum Sonnenstraße 24 – 26 80331 München
Der nächste öffentliche Parkplatz grenzt direkt an die Klinik an der Sonnenstrasse 26 an, hinter dem historischen Postamt.
Kontaktieren Sie uns
Sprechstunden und Kontakt
Für eine Terminvereinbarung kontaktieren Sie uns bitte telefonisch. Unser Sekretariat vermittelt Ihnen die geeignete Sprechstunde oder eine Beratung.
Sie erreichen uns persönlich:
Montag bis Donnerstag: 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr und von 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Freitag: 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Sie erreichen uns telefonisch:
Montag bis Donnerstag: 8:00 Uhr bis 12:30 Uhr und von 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Freitag: 8:00 Uhr – 14:30 Uhr
In dringenden Notfällen ist die Klinik auch außerhalb der regulären Sprechzeiten über den Dienstarzt des ISAR Klinikums erreichbar.
Bewerbungen bitte ausschließlich über der Bewerberportal (Hauptseite) senden.
Sekretariat
OP-Planung & Casemanagement
Zentrale & Notfall
Oberarzt & GKV- Sprechstunde
Zuweiser
Alle Informationen für zuweisende Ärzte finden Sie in unserem Zuweiserbereich.