Willkommen in der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
Für neue Lebensqualität – Rekonstruktive Chirurgie mit Präzision und Menschlichkeit
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Liebe Patientinnen und Patienten,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
Die Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie am ISAR Klinikum in München ist spezialisiert auf moderne rekonstruktive und ästhetische Eingriffe im Gesichts-, Brust- und Körperbereich. Unser Fokus liegt auf natürlichen Ergebnissen, präzisen Operationsmethoden und einer individuellen Betreuung auf höchstem medizinischem Niveau.
In unseren hochmodernen Operationssälen führen wir sowohl ästhetische Eingriffe als auch komplexe rekonstruktive Operationen nach Tumorerkrankungen, Unfällen oder Gewichtsverlust durch. Dabei profitieren unsere Patientinnen und Patienten von einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb des Klinikums sowie einer umfassenden medizinischen Versorgung und Sicherheit.
Durch moderne operative Verfahren, innovative Techniken und langjährige Expertise können wir Behandlungen individuell auf die anatomischen Voraussetzungen und Wünsche unserer Patientinnen und Patienten abstimmen. Diskretion, Vertrauen und eine persönliche Betreuung stehen dabei stets im Mittelpunkt.
Unser Anspruch: Plastische Chirurgie in München auf höchstem Niveau – menschlich, modern und verlässlich.
Herzlich,
Prof. Dr. med. Ulf Dornseifer
und das Team der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie
Prof. Dr. med. Ulf Dornseifer
Direktor der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
Für Ihr Wohlbefinden – Individuell, präzise und medizinisch auf höchstem Niveau
Uns ist eine persönliche und vertrauensvolle Betreuung besonders wichtig. Wir möchten, dass Sie sich medizinisch bestens aufgehoben und individuell beraten fühlen. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Behandlungen und rekonstruktiven Eingriffe unserer Plastischen Chirurgie, damit Sie sich vorab informieren und einen ersten Eindruck über unsere Therapiemöglichkeiten gewinnen können.
Brustrekonstruktion bei Brustkrebs
Individuelle Wiederherstellung von Form, Symmetrie und Körpergefühl
Bei einer Brustkrebserkrankung lässt sich die Brust in nahezu jeder Ausgangssituation wieder aufbauen – mit körpereigenem Gewebe, mit einem Implantat oder durch eine Kombination beider Verfahren. Der Wiederaufbau kann unmittelbar gemeinsam mit der Tumoroperation erfolgen oder zu einem späteren Zeitpunkt, auch Jahre danach.
Ein besonderer Schwerpunkt unserer Klinik liegt auf der mikrochirurgischen Rekonstruktion mit Eigengewebe. Die wiederhergestellte Brust bleibt dabei weich und körperwarm und verändert sich im Laufe der Zeit mit dem Körper mit.
Unsere Erfahrung auf einen Blick
| über 250 | freie Lappenplastiken zur Brustrekonstruktion allein im Jahr 2025 |
| Deutschlandweit führend | in der mikrochirurgischen Brustrekonstruktion mit Eigengewebe |
| Alle Verfahren | von der implantatgestützten bis zur mikrochirurgischen Rekonstruktion |
Wir behandeln Patientinnen bei und nach einer Tumorerkrankung, nach risikoreduzierenden Eingriffen bei genetischer Risikokonstellation sowie bei angeborenen Fehlbildungen und ausgeprägten Asymmetrien. In enger Abstimmung mit den Brustzentren in München und der Region entsteht ein Behandlungskonzept, das onkologische Sicherheit und ein natürliches Ergebnis miteinander verbindet.
→ Brustrekonstruktion im Detail: Verfahren, Ablauf und Erfahrungswerte
Fazialisparese
Lidschluss, Lächeln und Symmetrie wiederherstellen
Eine Lähmung des Gesichtsnervs kann nach Tumoroperationen, Verletzungen oder Entzündungen auftreten und in seltenen Fällen angeboren sein. Neben einer sichtbaren Asymmetrie kann sie den Lidschluss, das Lächeln und den Mundschluss beeinträchtigen – und damit auch Sprechen, Essen und Trinken.
Was die Behandlung beeinflusst
| Dauer der Lähmung | entscheidet wesentlich darüber, welche Verfahren infrage kommen |
| Betroffene Bereiche | einzelne Areale oder eine gesamte Gesichtshälfte |
| Nervenfunktion | ob Gesichtsnerv und mimische Muskulatur noch funktionsfähig sind |
Bei frischen Schädigungen kann die Nervenfunktion durch eine direkte Rekonstruktion, ein Nerventransplantat oder die Verbindung mit einem anderen motorischen Nerv wiederhergestellt werden. Bei länger bestehenden Lähmungen kommen Muskelverlagerungen oder freie funktionelle Muskelübertragungen infrage, um wieder eine aktive Bewegung des Mundwinkels und ein möglichst natürliches Lächeln zu ermöglichen.
Ergänzende Eingriffe verbessern den Schutz des Auges, die Position der Augenbraue, den Mundschluss und die Symmetrie des Gesichtes. Die Behandlung besteht häufig aus mehreren aufeinander abgestimmten Schritten. Da sich Nerven nur langsam regenerieren, entwickelt sich das Ergebnis schrittweise über mehrere Monate.
→ Behandlung der Fazialisparese im Detail
Narbenkorrektur
Narben können nach Verletzungen, Operationen, Verbrennungen oder Entzündungen zurückbleiben. Während einige mit der Zeit zunehmend unauffällig werden, bleiben andere dauerhaft verbreitert, eingezogen, gerötet oder verdickt. Neben körperlichen Beschwerden kann auch das sichtbare Erscheinungsbild im privaten und beruflichen Alltag belastend sein.
Wann eine Korrektur sinnvoll sein kann
| Verbreitert oder eingezogen | die Narbe ist deutlich sichtbar und hebt sich von der Umgebung ab |
| Verdickt oder gerötet | die Narbe ist erhaben, fest und bleibt über lange Zeit auffällig |
| Funktionell störend | die Narbe schränkt Beweglichkeit oder Belastbarkeit ein |
| Ausgedehnte Narbenfelder | größere Areale nach Verbrennungen oder mehrfachen Eingriffen |
Welche Behandlung geeignet ist, hängt von Art, Ausdehnung und Lage der Narben ab. Einzelne auffällige oder funktionell störende Narben lassen sich häufig entfernen und durch eine feine, günstig verlaufende Narbe ersetzen. Bei größeren Narbenfeldern stehen unterschiedliche rekonstruktive Verfahren zur Verfügung.
Nach dem Eingriff benötigt die Haut Zeit zur Heilung und Reifung. Farbe, Festigkeit und Oberflächenstruktur verändern sich über mehrere Monate. Eine sorgfältige Narbenpflege und konsequenter Sonnenschutz unterstützen diesen Prozess.
Vereinbaren Sie jetzt ein Beratungsgespräch.
Operative Therapie des Lipödems
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Operative Therapie des Lipödems
Beschwerden nachhaltig lindern – Mobilität und Körperkontur verbessern
Das Lipödem ist eine chronische, schmerzhafte Fettverteilungsstörung, die nahezu ausschließlich Frauen betrifft. Typisch sind symmetrische Fettgewebsvermehrungen an Beinen und Armen, verbunden mit Druckschmerzen, Spannungsgefühl und Hämatomneigung. Wenn Kompression, Bewegung und weitere konservative Maßnahmen die Beschwerden nicht ausreichend lindern, kann eine operative Behandlung sinnvoll sein.
Die Liposuktion in Tumeszenztechnik ist dabei die Methode der Wahl. Es handelt sich ausdrücklich nicht um eine kosmetische Fettabsaugung: Im Vordergrund stehen die Linderung der Schmerzen, die Verbesserung von Beweglichkeit und Belastbarkeit sowie die Reduktion mechanischer Beschwerden.
Voraussetzungen für eine Kostenübernahme
| Diagnose | fachärztlich gesichertes Lipödem, andere Ursachen der Beschwerden ausgeschlossen |
| Konservative Therapie | über mindestens sechs Monate konsequent durchgeführt, ohne ausreichende Linderung |
| Gewicht | Gewichtsstabilität; die Richtlinie sieht zudem BMI-Grenzen vor |
| Stadium | seit 2026 unabhängig vom Erkrankungsstadium (I bis III) |
Seit 2026 kann die Liposuktion beim Lipödem bei Erfüllung der festgelegten medizinischen Voraussetzungen unabhängig vom Erkrankungsstadium von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Gerne prüfen wir in unserer Sprechstunde, ob die Kriterien in Ihrem Fall erfüllt sind.
Als Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie beziehen wir auch ausgeprägte Befunde, verbleibende Hautüberschüsse und mögliche ergänzende Straffungsverfahren in die Behandlungsplanung ein.
→ Lipödem-Operation im Detail: Verfahren, Ablauf und Kostenübernahme
Poland-Syndrom
Poland-Syndrom
Rekonstruktion von Brust- und Thoraxkontur
Das Poland-Syndrom ist eine angeborene, meist einseitige Entwicklungsstörung der Brust- und Thoraxregion. Typisch ist eine teilweise oder vollständige Unterentwicklung des großen Brustmuskels. Zusätzlich können Brustdrüse, Unterhautfettgewebe, Mamillen-Areolen-Komplex und vordere Achselfalte betroffen sein.
Eine Rekonstruktion bedeutet hier mehr als den Ausgleich eines Volumendefizits. Entscheidend ist, welche Strukturen unterentwickelt sind und wie sich die fehlende Muskulatur auf Brustbasis, Weichteildeckung und Thoraxkontur auswirkt. Beide Brustseiten und der gesamte Oberkörper werden deshalb gemeinsam betrachtet.
Verfahren im Überblick
| Eigenfetttransfer | bei leichteren Volumen- und Konturunterschieden, meist schrittweise |
| Implantat | planbarer Volumenaufbau, mit besonders sorgfältiger Planung der Weichteildeckung |
| Eigengewebe | lokale und freie Lappenplastiken bei ausgeprägten Befunden |
| Gegenseite | Straffung, Verkleinerung oder Formkorrektur zur bestmöglichen Symmetrie |
Am ISAR Klinikum München bieten wir das gesamte Spektrum der plastisch-rekonstruktiven und ästhetischen Brustchirurgie an. Der geeignete Operationszeitpunkt wird individuell festgelegt und liegt in der Regel nach weitgehend abgeschlossener körperlicher Entwicklung.
Rekonstruktive Chirurgie der Extremitäten
Erhalt und Wiederherstellung von Funktion, Beweglichkeit und Belastbarkeit
Nach schweren Verletzungen, Tumorentfernungen, Infektionen oder chronischen Wundheilungsstörungen können an Armen oder Beinen größere Defekte entstehen. Neben der Haut können auch Muskeln, Sehnen, Nerven, Knochen oder Gelenke betroffen oder freigelegt sein. In diesen Situationen reicht ein einfacher Wundverschluss häufig nicht aus.
Unser Ziel ist nicht allein die Schließung der Wunde, sondern die funktionelle Wiederherstellung der betroffenen Extremität. Belastbare Hautverhältnisse, eine gute Weichteildeckung sowie die Beweglichkeit von Gelenken und das freie Gleiten von Sehnen berücksichtigen wir bereits bei der Operationsplanung.
Abhängig von Größe, Tiefe und Lage des Defektes kommen Hauttransplantationen, lokale oder regionale Lappenplastiken sowie freie mikrochirurgische Gewebetransplantationen infrage. Bei komplexen Defekten wird gesundes, gut durchblutetes Gewebe aus einer anderen Körperregion übertragen und unter dem Operationsmikroskop an die Blutgefäße der betroffenen Extremität angeschlossen.
Nach der Operation sind eine sorgfältige Nachbehandlung und gezielte physio- beziehungsweise handtherapeutische Übungen entscheidend. Sie unterstützen die Wiederherstellung von Beweglichkeit, Kraft und alltagstauglicher Funktion.
Rekonstruktive Kopf- und Halschirurgie
Das Gesicht ist ein wesentlicher Teil unserer Identität und zugleich für Sehen, Sprechen, Essen und den Ausdruck von Emotionen verantwortlich. Veränderungen in diesem sensiblen Bereich gehen deshalb weit über das äußere Erscheinungsbild hinaus.
Am ISAR Klinikum München behandeln wir Gewebedefekte nach Tumoroperationen oder Verletzungen ebenso wie funktionelle Einschränkungen durch Narben, Fehlbildungen oder Schädigungen der Gesichtsnerven. Je nach Ausdehnung und Lage des Defektes reicht das Spektrum von lokalen Gewebeverschiebungen und Haut- oder Knorpeltransplantationen bis zur freien mikrochirurgischen Gewebeübertragung.
Unsere Behandlungsschwerpunkte
| Nach Tumor oder Verletzung | Wiederherstellung von Haut, Weichteilen, Knorpel, Knochen und Nerven |
| Gesichtsmimik | Behandlung der Fazialisparese und Rekonstruktion von Gesichtsnerven |
| Augenregion | Rekonstruktion der Ober- und Unterlider sowie der Augenbraue |
| Lippen und Ohrmuschel | Wiederherstellung von Mundschluss, Kontur und natürlicher Form |
Da im Gesicht bereits kleine Veränderungen große Wirkung haben, planen wir jede Behandlung individuell. Berücksichtigt werden neben dem Gewebedefekt insbesondere die Funktion der betroffenen Strukturen, die Symmetrie des Gesichtes, vorhandene Narben und Ihre persönlichen Wünsche. Bei komplexen Befunden erfolgt die Behandlung in enger Abstimmung mit den beteiligten Fachdisziplinen.
→ Rekonstruktive Kopf- und Halschirurgie im Detail Rekonstruktive Kopf- und Halschirurgie
Risikoreduzierende Brustchirurgie
Risikoreduzierende Brustchirurgie
Individuelle Vorsorge, Sicherheit und eine natürliche Brustform
Eine nachgewiesene genetische Risikokonstellation bedeutet nicht, dass bereits Brustkrebs vorliegt – sie kann jedoch mit einem deutlich erhöhten Erkrankungsrisiko verbunden sein. Nach ausführlicher genetischer und brustmedizinischer Beratung kann eine beidseitige risikoreduzierende Mastektomie in Betracht kommen. Sie senkt das Erkrankungsrisiko sehr deutlich und lässt sich ohne den Zeitdruck einer akuten Erkrankung planen.
Genau darin liegt ein wesentlicher Vorteil: Schnittführung, Hautmantel, Brustvolumen und Proportionen werden von Beginn an gemeinsam geplant. In der Regel bleiben Brusthaut und Mamillen-Areolen-Komplex erhalten, und der Wiederaufbau erfolgt in derselben Operation – mit körpereigenem Gewebe, mit einem Implantat oder in Kombination beider Verfahren.
Unsere Erfahrung auf einen Blick
| über 250 | freie Lappenplastiken zur Brustrekonstruktion allein im Jahr 2025 |
| Deutschlandweit führend | in der mikrochirurgischen Brustrekonstruktion mit Eigengewebe |
| Alle Verfahren | von der implantatgestützten bis zur mikrochirurgischen Rekonstruktion |
Wir arbeiten eng mit spezialisierten Brustzentren und Zentren für familiären Brust- und Eierstockkrebs in München und der Region zusammen. Genetische Risikobewertung, aktuelle Bildgebung und plastisch-rekonstruktive Planung greifen so von der ersten Beratung an ineinander.
→ Risikoreduzierende Mastektomie im Detail: Verfahren, Ablauf und Erfahrungswerte
Selbstverletzungsnarben
Das charakteristische Narbenbild verändern – vertraulich und ohne Bewertung
Selbstverletzungsnarben können auch dann sichtbar bleiben, wenn die Lebensphase, in der sie entstanden sind, längst zurückliegt. Vor allem mehrere parallel verlaufende Narben weisen ein charakteristisches Muster auf. Dieses führt zu Blicken, Fragen oder vorschnellen Bewertungen und konfrontiert Betroffene immer wieder mit ihrer Vergangenheit.
Sind zahlreiche Narben über eine größere Fläche verteilt, reicht die Korrektur einzelner Narben meist nicht aus. In diesen Fällen setzen wir eine spezielle Form der Hauttransplantation ein: Eine sehr dünne Hautschicht wird direkt aus dem betroffenen Areal gewonnen und nach der Behandlung der darunterliegenden Narben wieder auf dieselbe Stelle übertragen. So entsteht keine zusätzliche Entnahmestelle und damit keine weitere Narbe an einer anderen Körperregion.
Ziel ist es, die vielen Einzelnarben in eine zusammenhängende, gleichmäßigere Hautfläche zu überführen. Die Narben verschwinden dadurch nicht. Ihr typisches paralleles Muster kann jedoch so verändert werden, dass die ursprüngliche Ursache für Außenstehende nicht mehr unmittelbar erkennbar ist.
Unser Ziel ist nicht vollständig narbenfreie Haut, sondern eine deutliche Veränderung des charakteristischen Narbenbildes. Die Behandlung kann dazu beitragen, sichtbare Stigmatisierung zu reduzieren – und Ihnen die Entscheidung zurückzugeben, ob und mit wem Sie Ihre Geschichte teilen möchten.
Das Beratungsgespräch führen wir ausführlich und vertraulich. Gemeinsam besprechen wir, welche Veränderung in Ihrem Fall realistisch erreichbar ist.
Straffungsoperationen nach massivem Gewichtsverlust
Nach einer erheblichen Gewichtsabnahme kann sich die über Jahre gedehnte Haut häufig nicht mehr ausreichend an das verringerte Körpervolumen anpassen – trotz Sport, Muskelaufbau und stabilem Gewicht. Zurück bleiben teils ausgeprägte Haut- und Weichteilüberschüsse an Bauch, Brust, Rücken, Flanken, Oberarmen, Oberschenkeln oder Gesäß.
Diese Veränderungen sind nicht nur eine Frage der äußeren Form. Überschüssige Haut kann zu Reibung, wiederkehrenden Entzündungen, Schmerzen und Einschränkungen der Beweglichkeit führen. Tiefe Hautfalten erschweren
die Körperpflege.
Verfahren nach Körperregion
| Bauch | Abdominoplastik, Fettschürzenresektion, bei zirkulärem Überschuss Lower Body Lift |
| Oberarme und Oberschenkel | Straffung bei ausgeprägtem Haut- und Weichteilüberschuss |
| Rücken, Flanken, Gesäß | Korrektur der Kontur und Anhebung der Gesäßregion |
| Brust | Straffung und Neuformung der weiblichen Brust, Wiederherstellung der männlichen Brustkontur |
Sind mehrere Körperregionen betroffen, entwickeln wir gemeinsam einen mehrstufigen Behandlungsplan. Unser Ziel ist nicht die größtmögliche Gewebeentfernung in einem einzelnen Eingriff, sondern ein ausgewogenes Gesamtergebnis mit harmonischen Übergängen.
Bei medizinisch relevanten Beschwerden wie wiederkehrenden Hautentzündungen, Schmerzen oder funktionellen Einschränkungen kann eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse beantragt werden. Wir prüfen die medizinischen Voraussetzungen und erstellen ein ausführliches ärztliches Attest mit Fotodokumentation und den für die Krankenkasse relevanten Befunden.
Durch unsere enge Zusammenarbeit mit spezialisierten Zentren für Adipositaschirurgie verfügen wir über langjährige Erfahrung mit den besonderen medizinischen Voraussetzungen nach bariatrischen Eingriffen.
Straffungsoperationen im Detail: Verfahren, Voraussetzungen und Kostenübernahme
Thoraxwandrekonstruktion
Individuell gefertigte 3D-Implantate für Form, Symmetrie und Stabilität
Angeborene Veränderungen wie eine Trichterbrust sowie Defekte nach Tumoroperationen, Bestrahlungen oder Verletzungen können zu Einziehungen, Asymmetrien oder fehlendem Weichteilgewebe an der Brustwand führen.
Eine besondere Expertise unserer Klinik ist die Rekonstruktion mit dreidimensional geplanten und individuell gefertigten Thoraximplantaten. Dieses hochspezialisierte Verfahren wird weltweit nur an wenigen Zentren angeboten.
So entsteht das Implantat
| 3D-Bilddaten | die Form des Brustkorbs wird exakt erfasst |
| Individuelle Fertigung | das Implantat wird passgenau an Ihre Anatomie angepasst |
| Präzise Korrektur | auch unregelmäßige oder asymmetrische Einziehungen lassen sich ausgleichen |
| Keine Entnahmestelle | es ist keine zusätzliche Gewebeentnahme an anderer Stelle erforderlich |
Bei der Planung berücksichtigen wir neben der Implantatform insbesondere dessen Position und eine sichere Weichteildeckung. Ergänzende Eigenfetttransfers können Übergänge weicher gestalten und kleinere Konturunregelmäßigkeiten ausgleichen. Bei größeren Defekten oder fehlendem Weichteilgewebe stehen zusätzlich lokale und regionale Lappenplastiken sowie freie mikrochirurgische Gewebetransfers zur Verfügung.
Tuberöse Brust (tubuläre Brust)
Tuberöse Brust (tubuläre Brust)
Korrektur einer angeborenen Formveränderung
Die tuberöse Brust – auch tubuläre Brust oder Schlauchbrust genannt – ist eine angeborene Formveränderung, die während der Brustentwicklung sichtbar wird. Sie ist dabei nicht einfach eine kleine Brust: Entscheidend ist die besondere Verteilung des vorhandenen Drüsengewebes. Eine reine Vergrößerung würde die eigentliche Formveränderung deshalb nicht behandeln.
Typische Merkmale
| Brustbasis | verengt, wodurch die Brust schmal und nach vorne gerichtet wirkt |
| Unterer Brustpol | unzureichend entwickelt, Unterbrustfalte häufig zu hoch |
| Warzenhof | vergrößert oder nach vorne vorgewölbt |
| Ausprägung | ein- oder beidseitig, in sehr unterschiedlichem Ausmaß |
Im Mittelpunkt der Korrektur steht die Lösung der einengenden Gewebestrukturen. Das vorhandene Brustdrüsengewebe wird gezielt umgeformt und im unteren Brustpol neu verteilt, die Unterbrustfalte abgesenkt und neu definiert. So entsteht Raum für eine rundere Basis und einen natürlichen Übergang zwischen Brust und Thorax.
Ein vergrößerter oder vorgewölbter Warzenhof lässt sich im selben Eingriff verkleinern und stabilisieren. Bei einseitiger oder unterschiedlich ausgeprägter Veränderung planen wir beide Brüste als gemeinsames Gesamtkonzept.
Da es sich bei der tuberösen Brust um eine angeborene Formveränderung handelt, ist eine Kostenübernahme häufig möglich. Gerne beraten wir Sie hierzu in unserer Sprechstunde und erstellen bei Bedarf ein ärztliches Attest für Ihre Krankenkasse.
→ Tuberöse Brust im Detail: Formen, Verfahren und Ablauf der Korrektur
Rekonstruktion der Augenbraue
Ausdruck und Symmetrie des Gesichtes bewahren
Die Augenbraue prägt den Gesichtsausdruck und bildet einen wichtigen Rahmen für die Augenpartie. Bereits kleine Veränderungen ihrer Form oder Position können die Symmetrie und den Ausdruck des gesamten Gesichtes beeinflussen.
Nach Tumoroperationen, Verletzungen oder Verbrennungen kann es zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust der Augenbraue kommen. Auch Narben oder eine Lähmung des Gesichtsnervs können ihre Position verändern.
Je nach Befund kann die Augenbraue durch haartragendes Gewebe aus der Umgebung, durch eine Haartransplantation oder durch eine Kombination verschiedener Verfahren rekonstruiert werden. Entscheidend sind dabei nicht nur die Form und Position, sondern auch die natürliche Wuchsrichtung und Dichte der Haare.
Unser Ziel ist eine möglichst unauffällige Rekonstruktion, die sich harmonisch in die Stirn- und Augenregion einfügt und die Symmetrie des Gesichtes verbessert. Welche Methode geeignet ist, besprechen wir individuell anhand des Befundes und der persönlichen Wünsche.
Tumorchirurgie
Individuelle Wiederherstellung von Form und Funktion
Nach der Entfernung eines Tumors oder infolge einer Verletzung können im Bereich von Kopf und Hals komplexe Defekte entstehen. Diese können neben der Haut auch das darunterliegende Weichteilgewebe, die Muskulatur, Schleimhaut, Knorpel, Knochen oder Nerven betreffen. Dadurch können sowohl das äußere Erscheinungsbild als auch wichtige Funktionen wie der Lidschluss, das Sprechen, Schlucken oder die Beweglichkeit des Gesichtes beeinträchtigt sein.
Unser Ziel ist es, fehlendes Gewebe möglichst durch Gewebe mit vergleichbaren Eigenschaften zu ersetzen und dabei Funktion und natürliche Form gemeinsam wiederherzustellen. Kleinere Defekte können häufig durch eine direkte Naht, eine Hauttransplantation oder durch Gewebe aus der unmittelbaren Umgebung verschlossen werden. Bei größeren oder komplexeren Defekten stehen regionale Gewebeverlagerungen sowie freie mikrochirurgische Gewebeübertragungen zur Verfügung. Damit lassen sich auch mehrschichtige Defekte gezielt rekonstruieren.
Nach einer geplanten Tumoroperation beziehen wir die Möglichkeiten der Rekonstruktion möglichst frühzeitig in das Behandlungskonzept ein. In enger Abstimmung mit den beteiligten Fachdisziplinen können so Tumorentfernung und Wiederherstellung aufeinander abgestimmt werden. Wenn möglich, erfolgt die Rekonstruktion unmittelbar nach der Entfernung des Tumors. Auch zu einem späteren Zeitpunkt können Form und Funktion häufig noch wesentlich verbessert werden.
Welche Methode geeignet ist, entscheiden wir anhand der Lage und Größe des Defektes, der betroffenen Strukturen, der Gewebequalität sowie möglicher Voroperationen oder Bestrahlungen. Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Behandlungskonzept, das medizinische Sicherheit, Funktion und ein möglichst natürliches Erscheinungsbild miteinander verbindet.
Rekonstruktion der Ober- und Unterlider
Schutz des Auges und natürliche Lidform
Die Augenlider übernehmen eine wichtige Schutzfunktion. Sie verteilen den Tränenfilm, schützen die Hornhaut und ermöglichen einen vollständigen Lidschluss. Defekte nach Tumoroperationen oder Verletzungen sowie Veränderungen durch Narben oder eine Fazialisparese können diese Funktionen beeinträchtigen.
Bei der Rekonstruktion werden nicht nur die Haut und die äußere Form berücksichtigt, sondern auch die stabilisierenden Strukturen des Lides. Kleinere Defekte lassen sich häufig mit Gewebe aus der unmittelbaren Umgebung verschließen. Für größere Defekte können speziell geplante lokale Gewebeverschiebungen sowie Haut-, Schleimhaut- oder Knorpeltransplantationen erforderlich sein.
Die Behandlung von Ober- und Unterlid wird jeweils an deren unterschiedliche Funktion angepasst. Im Vordergrund stehen der zuverlässige Schutz des Auges, ein möglichst vollständiger Lidschluss und eine natürliche Lidposition. Gleichzeitig achten wir darauf, die Form des Auges zu bewahren und die Rekonstruktion harmonisch in die umgebende Augenregion einzufügen.
Welche Methode geeignet ist, hängt von der Größe und Lage des Defektes sowie von der Qualität des vorhandenen Gewebes ab. Die Rekonstruktion kann in einer Operation erfolgen oder bei komplexeren Befunden mehrere aufeinander abgestimmte Behandlungsschritte erfordern.
Rekonstruktion des Rumpfes
Rekonstruktive Chirurgie des Rumpfes
Stabilität, Schutz und Körperkontur wiederherstellen
Nach Erkrankungen, Operationen oder Verletzungen können am Rumpf Defekte zurückbleiben, die weit über die Haut hinausgehen. Betroffen sind häufig auch Faszien, Muskulatur oder tragende Strukturen. Die plastisch-rekonstruktive Chirurgie stellt Form und Funktion wieder her – mit dem Ziel stabiler Gewebeverhältnisse und einer harmonischen Körperkontur.
Unsere Behandlungsbereiche
| Bauchwand | komplexe Defekte, instabile Narben, ausgeprägte Rektusdiastase |
| Thoraxwand | Einziehungen, Asymmetrien und Defekte, auch mit individuell gefertigtem 3D-Implantat |
| Brustbein | belastbare Deckung bei tiefen Wundheilungsstörungen nach Sternotomie |
| Urogenital- und Perinealregion | Rekonstruktion in einer funktionell sensiblen Körperregion |
| Strahlenschäden | Ersatz dauerhaft geschädigten Gewebes durch gut durchblutetes Gewebe |
Ein besonderer Schwerpunkt unserer Klinik liegt auf freien mikrochirurgischen Lappenplastiken. Gesundes, gut durchblutetes Gewebe wird aus einer geeigneten Körperregion entnommen und unter dem Operationsmikroskop an neue Blutgefäße angeschlossen. Gerade dort, wo das Gewebe vor Ort durch Bestrahlung, Infektionen oder mehrere Voroperationen geschädigt ist, schafft dieses Vorgehen die Voraussetzung für eine stabile Heilung.
Handchirurgie
Beweglichkeit, Kraft und Feinmotorik erhalten
Die Hand besteht aus einem komplexen Zusammenspiel von Nerven, Sehnen, Gelenken und Weichteilen. Bereits kleinere Veränderungen können Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Einschränkungen der Feinmotorik verursachen. Nach sorgfältiger Untersuchung entwickeln wir ein auf Ihre Beschwerden abgestimmtes Behandlungskonzept.
Häufige Erkrankungen, die wir behandeln
| Karpaltunnelsyndrom | nächtliches Einschlafen der Hand, Kribbeln, Schmerzen, nachlassende Kraft |
| Dupuytren-Erkrankung | Stränge in der Handfläche, einzelne Finger lassen sich nicht mehr strecken |
| Ganglion (Überbein) | Schmerzen, Druckgefühl oder Bewegungseinschränkung an Hand und Handgelenk |
| Weitere Befunde | schnellender Finger, gutartige Weichteilveränderungen, störende Narben |
Beim Karpaltunnelsyndrom wird der Mittelnerv im Bereich des Handgelenks eingeengt. Durch die operative Entlastung kann weiterer Druck vermieden und eine Erholung der Nervenfunktion ermöglicht werden. Bei der Dupuytren-Erkrankung ist das Ziel, die störenden Gewebestränge zu entfernen und die Streckfähigkeit der betroffenen Finger möglichst weit wiederherzustellen.
Nach der Operation unterstützen gezielte hand- und physiotherapeutische Übungen die Wiederherstellung von Beweglichkeit, Kraft und alltagstauglicher Funktion.
Rekonstruktion von Gesichtsnerven
Wiederherstellung der Nervenfunktion
Gesichtsnerven können durch Verletzungen oder im Rahmen einer Tumoroperation geschädigt oder durchtrennt werden. Je nach betroffenem Nervenabschnitt kann dies zu Einschränkungen einzelner Bewegungen oder zu einer Lähmung größerer Bereiche des Gesichtes führen.
Wenn möglich, sollte die Kontinuität des verletzten Nervs frühzeitig wiederhergestellt werden, damit die mimische Muskulatur erneut Nervenimpulse erhalten kann. Bereits bei der Planung einer Tumoroperation kann deshalb geprüft werden, ob eine unmittelbare Rekonstruktion des betroffenen Nervs möglich und sinnvoll ist.
Abhängig von Art, Lage und Ausdehnung der Schädigung kann der Nerv direkt wieder verbunden oder durch ein körpereigenes Nerventransplantat überbrückt werden. Steht kein geeigneter Nervenabschnitt mehr zur Verfügung, kann die Funktion auf einen anderen motorischen Nerv übertragen werden. Diese Eingriffe erfolgen unter dem Operationsmikroskop und erfordern eine präzise mikrochirurgische Technik.
Welche Form der Rekonstruktion geeignet ist, hängt unter anderem vom Zeitpunkt der Nervenschädigung, der noch vorhandenen Nervenfunktion und dem Zustand der mimischen Muskulatur ab. Bei länger bestehenden Schädigungen kann die Nervenrekonstruktion mit weiteren Verfahren zur Wiederherstellung der Gesichtsmimik kombiniert werden.
Da sich Nerven nur langsam regenerieren, entwickelt sich das Ergebnis schrittweise über mehrere Monate. Regelmäßige Verlaufskontrollen und eine gezielte funktionelle Nachbehandlung begleiten diesen Prozess. Unser Ziel ist es, möglichst viel natürliche Bewegung zurückzugewinnen und die Symmetrie des Gesichtes nachhaltig zu verbessern.
Gerne beraten wir Sie persönlich in unserer Sprechstunde. Gemeinsam besprechen wir, welche Möglichkeiten der Rekonstruktion in Ihrer individuellen Situation bestehen und welches Behandlungskonzept für Sie geeignet ist.
Rekonstruktive Chirurgie der Hand
Rekonstruktive Chirurgie der Hand
Die rekonstruktive Handchirurgie befasst sich mit der Wiederherstellung von Funktion, Beweglichkeit und Belastbarkeit der Hand nach Verletzungen, Erkrankungen, Fehlbildungen oder Gewebeverlusten. Da die Hand eines der komplexesten Organe des menschlichen Körpers ist, erfordern selbst kleine Defekte häufig spezialisierte chirurgische Verfahren.
Zum Behandlungsspektrum gehören die Rekonstruktion von Haut-, Sehnen-, Nerven-, Gefäß- und Knochendefekten sowie die Versorgung komplexer Handverletzungen. Auch die Behandlung von Narbenkontrakturen, Weichteildefekten, Fehlstellungen und angeborenen Fehlbildungen zählt zu den Schwerpunkten der rekonstruktiven Handchirurgie.
Mithilfe moderner mikrochirurgischer Techniken können selbst komplexe Gewebeschäden präzise rekonstruiert werden. Ziel ist es, die Greif-, Tast- und Bewegungsfunktion der Hand bestmöglich wiederherzustellen und eine möglichst uneingeschränkte Teilnahme am beruflichen und privaten Alltag zu ermöglichen.
Durch eine individuelle Therapieplanung und moderne operative Verfahren können sowohl funktionelle als auch ästhetische Ergebnisse optimiert werden.
Sekundäre Rekonstruktion von Verbrennungen
Sekundäre Rekonstruktion von Verbrennungen
Schwere Verbrennungen können trotz erfolgreicher Erstbehandlung langfristige Folgen hinterlassen. Narben, Kontrakturen (narbenbedingte Bewegungseinschränkungen), Gewebeverlust oder funktionelle Beeinträchtigungen können die Lebensqualität erheblich einschränken und eine weiterführende rekonstruktive Behandlung erforderlich machen.
Die sekundäre Rekonstruktion nach Verbrennungen umfasst moderne plastisch-chirurgische Verfahren zur Verbesserung von Funktion, Beweglichkeit und Erscheinungsbild. Ziel ist es, narbenbedingte Einschränkungen zu lösen, Fehlstellungen zu korrigieren und die betroffenen Körperregionen möglichst natürlich wiederherzustellen.
Zum Behandlungsspektrum gehören Narbenkorrekturen, die Lösung von Kontrakturen, Hauttransplantationen, lokale und freie Gewebetransfers sowie komplexe mikrochirurgische Rekonstruktionen. Besonders häufig werden Eingriffe im Bereich von Händen, Armen, Gesicht, Hals und Gelenkregionen durchgeführt, um Beweglichkeit und Funktion nachhaltig zu verbessern.
Jede Verbrennungsverletzung ist individuell. Deshalb erfolgt die Therapieplanung auf Basis des Ausmaßes der Narbenbildung, der funktionellen Einschränkungen und der persönlichen Bedürfnisse der Patienten.
Rekonstruktion der Ohrmuschel
Wiederherstellung der natürlichen Form
Die Ohrmuschel besitzt eine komplexe dreidimensionale Form aus Haut und Knorpel. Defekte können nach der Entfernung von Hauttumoren, durch Verletzungen, Verbrennungen oder angeborene Veränderungen entstehen.
Kleinere Defekte lassen sich häufig mit lokalen Gewebeverschiebungen oder einer Hauttransplantation rekonstruieren. Bei größeren Defekten kann der Aufbau eines stabilen Knorpelgerüstes notwendig sein. Dieses wird mit gut durchblutetem Gewebe und einer passenden Hautbedeckung kombiniert. Abhängig vom Befund kann die Rekonstruktion in einer oder mehreren Operationen erfolgen.
Bei der Planung werden die Form, Größe und Stellung des gesunden Ohres berücksichtigt. Neben einem natürlichen Erscheinungsbild spielen auch praktische Aspekte eine wichtige Rolle – beispielsweise das Tragen einer Brille oder eines Hörgerätes.
Unser Ziel ist eine möglichst natürliche Rekonstruktion mit harmonischer Kontur und unauffälligen Narben. Diese werden nach Möglichkeit in vorhandenen Falten und natürlichen Übergängen der Ohrregion platziert.
Rekonstruktion der Urogenitalregion
Rekonstruktion der Urogenitalregion
Die Rekonstruktion der Urogenitalregion umfasst die Wiederherstellung von Form und Funktion im Bereich der äußeren Geschlechtsorgane, des Dammbereichs sowie angrenzender Weichteilstrukturen. Rekonstruktive Eingriffe können nach Tumorerkrankungen, Verletzungen, Infektionen, angeborenen Fehlbildungen oder vorausgegangenen Operationen erforderlich werden.
Zum Behandlungsspektrum gehören die Versorgung von Weichteildefekten, die Rekonstruktion nach Tumoroperationen, die Behandlung komplexer Wundheilungsstörungen sowie die Wiederherstellung funktioneller und ästhetischer Strukturen im Genital- und Perinealbereich. Dabei kommen moderne plastisch-rekonstruktive Verfahren, Hauttransplantationen sowie lokale oder mikrochirurgische Gewebetransfers zum Einsatz.
Besondere Bedeutung hat die enge Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Urologie, Gynäkologie und Onkologie, um für jeden Patienten ein individuelles und ganzheitliches Behandlungskonzept zu entwickeln.
Ziel der Behandlung ist die Wiederherstellung von Funktion, Schutz und Belastbarkeit der betroffenen Gewebe sowie eine Verbesserung der Lebensqualität und des körperlichen Wohlbefindens.
- Spezialisierte Rekonstruktion der Urogenitalregion
- Behandlung von Gewebe- und Weichteildefekten
- Rekonstruktion nach Tumoroperationen und Verletzungen
- Moderne plastisch-rekonstruktive und mikrochirurgische Verfahren
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Urologie und Gynäkologie
- Individuelle Therapieplanung und Nachsorge
Rekonstruktion der Ober- und Unterlippe
Mundschluss, Sprache und natürlicher Ausdruck
Die Lippen sind für den Mundschluss, das Sprechen, Essen und Trinken ebenso wichtig wie für die Mimik. Defekte nach Tumoroperationen oder Verletzungen können deshalb funktionell und äußerlich deutlich belastend sein.
Die Rekonstruktion richtet sich nach Größe, Tiefe und Lage des Defektes. Dabei werden die Haut, das Lippenrot, die Schleimhaut und vor allem die für den Mundschluss wichtige Muskulatur berücksichtigt. Auch die Lage des Mundwinkels und die natürliche Kontur der Lippen spielen bei der Planung eine wichtige Rolle.
Kleinere Defekte können häufig direkt oder mit Gewebe aus der unmittelbaren Umgebung verschlossen werden. Bei größeren Defekten stehen aufwendigere lokale, regionale oder mikrochirurgische Rekonstruktionsverfahren zur Verfügung. Dabei achten wir darauf, die einzelnen Bestandteile der Lippe möglichst entsprechend ihrer ursprünglichen Funktion wiederherzustellen.
Ziel ist es, einen verlässlichen Mundschluss, eine gute Beweglichkeit und eine möglichst normale Nahrungsaufnahme und Aussprache zu erreichen. Gleichzeitig soll sich die rekonstruierte Lippe harmonisch in die Proportionen des Gesichtes einfügen.
Straffungsoperationen nach Gewichtsverlust
Postbariatrische Wiederherstellungschirurgie (Körperformung nach ausgeprägtem Gewichtsverlust)
Ein starker Gewichtsverlust – beispielsweise nach einer bariatrischen Operation oder durch konsequente Gewichtsreduktion – stellt für viele Betroffene einen wichtigen gesundheitlichen Erfolg dar. Häufig bleiben jedoch ausgeprägte Hautüberschüsse an Bauch, Oberarmen, Oberschenkeln, Brust oder Gesäß zurück, die zu funktionellen Beschwerden, Hautreizungen und einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen können.
Die postbariatrische Wiederherstellungschirurgie umfasst moderne körperformende Eingriffe zur Entfernung überschüssiger Haut und zur Wiederherstellung harmonischer Körperkonturen. Ziel ist es, die erreichte Gewichtsabnahme durch eine funktionelle und ästhetische Rekonstruktion zu ergänzen und das körperliche Wohlbefinden nachhaltig zu verbessern.
Zum Behandlungsspektrum gehören Bauchdeckenstraffungen, Oberarmstraffungen, Oberschenkelstraffungen, Brustkorrekturen, Gesäßstraffungen sowie kombinierte Body-Lift-Verfahren. Die Therapie wird individuell an die körperlichen Voraussetzungen und die persönlichen Wünsche der Patienten angepasst.
Neben der Verbesserung der Körperform können Beschwerden wie Hautentzündungen, Bewegungseinschränkungen oder Probleme bei der Körperhygiene deutlich reduziert werden. Im Mittelpunkt stehen ein natürliches Ergebnis, funktionelle Verbesserungen und eine langfristige Steigerung der Lebensqualität.
Ihre Vorteile
- Spezialisierte Körperformung nach massivem Gewichtsverlust
- Entfernung störender Hautüberschüsse
- Bauchdeckenstraffung, Bodylift und Straffungsoperationen
- Individuelle Behandlungsplanung
- Funktionelle und ästhetische Verbesserung
- Umfassende Beratung und Nachsorge
Chronische Wunden (Dekubitus, Ulcera, Strahlenschäden)
Chronische Wunden (Dekubitus, Ulzera, Strahlenschäden)
Chronische Wunden entstehen, wenn die natürliche Wundheilung über einen längeren Zeitraum gestört ist. Häufige Ursachen sind Druckgeschwüre (Dekubitus), Unterschenkelgeschwüre (Ulcera), Durchblutungsstörungen, Diabetes mellitus oder Gewebeschäden nach einer Strahlentherapie.
Die Behandlung chronischer Wunden erfordert eine sorgfältige Analyse der Ursachen sowie ein individuelles Therapiekonzept. Neben modernen Verfahren der Wundbehandlung kommen bei Bedarf plastisch-rekonstruktive Eingriffe zum Einsatz, um Haut-, Weichteil- und Gewebedefekte dauerhaft zu verschließen und die Heilung zu fördern.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der chirurgischen Versorgung komplexer Defekte bei Dekubitus, chronischen Ulzera und Strahlenschäden. Durch moderne Rekonstruktionsverfahren, Hauttransplantationen und mikrochirurgische Techniken können selbst ausgedehnte Wunden erfolgreich behandelt werden.
Ziel der Therapie ist eine nachhaltige Wundheilung, die Vermeidung von Infektionen sowie die Wiederherstellung von Funktion, Mobilität und Lebensqualität.
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Prof. Dr. med. Ulf Dornseifer
Direktor der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
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Dr. med. univ. Michael Kimelman
Leitender Oberarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
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Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
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Dr. med. Veronika Mandlik
Oberärztin der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
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Dr. med. Nicolas C. S. Martin
Oberarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie
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Aktuelles
Häufig gestellte Fragen zur Rekonstruktiven Plastischen Chirurgie
Sie haben Fragen zu rekonstruktiven Eingriffen, dem Ablauf einer Behandlung oder zur Nachsorge? In unserem FAQ-Bereich finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um die Rekonstruktive Plastische Chirurgie am ISAR Klinikum in München.
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Die rekonstruktive plastische Chirurgie beschäftigt sich mit der Wiederherstellung von Form und Funktion des Körpers – beispielsweise nach Tumorerkrankungen, Unfällen, Operationen, Gewichtsverlust oder angeborenen Fehlbildungen.
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Unser Leistungsspektrum umfasst unter anderem die operative Therapie des Lipödems, Narbenkorrekturen, postbariatrische Wiederherstellungschirurgie nach starkem Gewichtsverlust, Tumorchirurgie sowie die Behandlung chronischer Wunden, Dekubitus oder Strahlenschäden.
Darüber hinaus führen wir rekonstruktive Eingriffe an Brust, Gesicht, Kopf-Hals-Bereich, Hand, Bauchwand, Thorax sowie den Extremitäten durch. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf funktionellen und ästhetischen Wiederherstellungen nach Tumorerkrankungen, Verletzungen oder Fehlbildungen.
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Ja. Wir bieten moderne Brustrekonstruktionen nach Mastektomie mit Implantaten oder Eigengewebe an. Zusätzlich führen wir Brustwarzenrekonstruktionen, Eigenfetttransfer sowie die Behandlung von Bestrahlungsfolgen wie Kapselfibrosen oder Strahlenfibrosen durch.
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Ja. Die operative Therapie des Lipödems gehört zu unseren rekonstruktiven Schwerpunkten. Ziel ist es, Beschwerden zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und die Lebensqualität nachhaltig zu steigern.
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Das ISAR Klinikum bietet Ihnen die Sicherheit eines modernen Klinikums mit interdisziplinärer Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau. Gerade bei komplexen rekonstruktiven Eingriffen profitieren unsere Patientinnen und Patienten von der engen Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche, hochmodernen Operationssälen sowie einer umfassenden stationären Betreuung.
Im Gegensatz zu kleineren OP-Praxiskliniken stehen bei uns jederzeit spezialisierte Teams und umfassende medizinische Ressourcen zur Verfügung – auch im Falle komplexerer Verläufe oder unerwarteter Komplikationen.
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Ja. Viele rekonstruktive Eingriffe dienen nicht nur der ästhetischen Wiederherstellung, sondern vor allem der Verbesserung von Funktion, Beweglichkeit und Lebensqualität – beispielsweise an Hand, Gesicht, Bauchwand oder Extremitäten.
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Für eine persönliche Beratung oder Terminvereinbarung kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder per E-Mail über die Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie am ISAR Klinikum München.
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Trotz der zentralen Lage des ISAR Klinikums stehen direkt im Haus Parkplätze zur Verfügung. Über den Eingang an der Pettenkofer Str. 2. In direkter Nähe zum Klinikum finden Sie auch mehrere Parkhäuser mit kostenpflichtigen Parkplätzen.
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