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FSME steht für Frühsommer-Meningoenzephalitis. Dabei handelt es sich um eine Viruserkrankung, die durch Zecken übertragen wird und Entzündungen der Hirnhäute, des Gehirns oder des Rückenmarks verursachen kann. Im Gegensatz zur Borreliose gibt es gegen FSME keine ursächliche Therapie mit Antibiotika – der beste Schutz ist daher die Impfung.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die FSME-Impfung allen Personen, die in Bayern leben oder sich regelmäßig in der Natur aufhalten. Dazu zählen beispielsweise Spaziergänger, Jogger, Radfahrer, Gartenbesitzer oder Familien mit Kindern. Zecken kommen längst nicht nur im Wald vor, sondern auch in Parks, Gärten und an den Isarauen.
Für einen vollständigen Schutz sind in der Regel drei Impfungen notwendig:
Bereits nach den ersten beiden Impfungen besteht meist ein guter Basisschutz.
Die erste Auffrischungsimpfung wird nach etwa 3 Jahren empfohlen. Danach erfolgt die Auffrischung – abhängig vom Alter und Impfstoff – meist alle 3 bis 5 Jahre. Personen über 60 Jahre sollten den Impfschutz in der Regel alle 3 Jahre auffrischen lassen.
Da der vollständige Impfschutz etwas Zeit benötigt, empfiehlt sich die FSME-Impfung idealerweise bereits im Frühjahr. Grundsätzlich kann jedoch das ganze Jahr über geimpft werden.
Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Impfschutz noch aktuell ist, beraten wir Sie gerne persönlich in unserer Praxis.