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Die Hand ist eines unserer wichtigsten Werkzeuge im Alltag. Ob Schreiben, Kochen, Anziehen, Arbeiten am Computer oder das Öffnen einer Flasche – viele Bewegungen erscheinen selbstverständlich, bis sie plötzlich nicht mehr möglich sind.
Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder Kraftverlust können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Umso wichtiger ist eine gezielte Rehabilitation, damit Betroffene ihre Handfunktion möglichst vollständig zurückgewinnen. Hier spielt die Ergotherapie eine entscheidende Rolle.
Unsere Hände bestehen aus 27 Knochen, zahlreichen Gelenken, Muskeln, Sehnen, Bändern und Nerven. Bereits kleine Verletzungen oder Erkrankungen können dazu führen, dass Bewegungen schmerzhaft werden oder die Feinmotorik eingeschränkt ist.
Typische Beschwerden sind:
Viele Betroffene stellen fest, dass selbst einfache Tätigkeiten plötzlich zur Herausforderung werden.
Die Handtherapie ist ein spezialisierter Bereich der Ergotherapie und kommt bei zahlreichen Erkrankungen und Verletzungen zum Einsatz.
Dazu gehören unter anderem:
Nach chirurgischen Eingriffen benötigt die Hand häufig eine gezielte Nachbehandlung, um Beweglichkeit, Kraft und Funktion wiederherzustellen.
Insbesondere nach Brüchen von Hand, Fingern oder Handgelenk können Bewegungseinschränkungen zurückbleiben, die durch ein individuelles Training verbessert werden können.
Verschleißerscheinungen der Finger- oder Daumengelenke können Schmerzen verursachen und die Beweglichkeit einschränken. Ergotherapeutische Maßnahmen helfen dabei, die Funktion der Hand möglichst lange zu erhalten.
Nach Verletzungen von Sehnen oder Bändern ist eine kontrollierte Rehabilitation entscheidend, um Fehlbelastungen und dauerhafte Einschränkungen zu vermeiden.
Erkrankungen wie das Karpaltunnelsyndrom können zu Taubheitsgefühlen, Kribbeln und Kraftverlust führen. Ergotherapeutische Maßnahmen unterstützen die Wiederherstellung der Handfunktion.
Zu Beginn erfolgt eine ausführliche Befunderhebung. Dabei werden Beweglichkeit, Kraft, Schmerzsymptomatik und individuelle Einschränkungen im Alltag erfasst.
Auf dieser Grundlage wird ein persönlicher Therapieplan erstellt.
Je nach Beschwerdebild können verschiedene Maßnahmen zum Einsatz kommen:
Ziel ist es, die Hand wieder bestmöglich in den Alltag zu integrieren und die Selbstständigkeit der Patientinnen und Patienten zu fördern.
Nach Verletzungen oder Operationen können sich Beweglichkeitseinschränkungen, Schwellungen oder Fehlhaltungen entwickeln. Je früher die Rehabilitation beginnt, desto besser lassen sich langfristige Einschränkungen häufig vermeiden.
Eine frühzeitige ergotherapeutische Behandlung kann dazu beitragen,
Unsere speziell geschulten Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten begleiten Patientinnen und Patienten individuell auf ihrem Weg zurück zu mehr Beweglichkeit und Lebensqualität.
Dabei stehen nicht nur die medizinischen Befunde im Mittelpunkt, sondern vor allem die Frage: Was möchten Sie in Ihrem Alltag wieder selbstständig tun können?
Gemeinsam entwickeln wir einen Therapieplan, der auf Ihre persönlichen Bedürfnisse und Ziele abgestimmt ist.
Bei Vorliegen einer ärztlichen Verordnung werden die Kosten für die Ergotherapie in der Regel von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen.
Gerne beraten wir Sie hierzu persönlich.
Beschwerden der Hand können den Alltag erheblich einschränken. Ob nach einer Operation, einem Unfall oder bei chronischen Erkrankungen wie Arthrose – eine gezielte ergotherapeutische Behandlung kann helfen, Beweglichkeit, Kraft und Selbstständigkeit zurückzugewinnen.
Denn oft sind es die kleinen Bewegungen des Alltags, die einen großen Unterschied für die Lebensqualität machen.