Kliniken & Fachabteilungen
Jede Operation verfolgt ein klares Ziel: Schmerzen lindern, Funktionen erhalten und die Lebensqualität verbessern. Doch für viele Ärztinnen und Ärzte endet der Erfolg nicht im Operationssaal.
Für PD Dr. med. Ralf Rothörl, Leiter der Wirbelsäulenchirurgie am ISAR Klinikum, sind es vor allem die Begegnungen bei der Nachsorge, die ihm zeigen, warum er seinen Beruf mit Leidenschaft ausübt.
„Der schönste Moment ist, wenn Patientinnen und Patienten nach einigen Wochen oder Monaten wieder in die Sprechstunde kommen und berichten, dass sie ihren Hobbys wieder nachgehen können.“
Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen überhaupt. Besonders Erkrankungen wie Spinalkanalstenosen, Bandscheibenvorfälle oder Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule können den Alltag massiv einschränken.
Viele Betroffene müssen Aktivitäten aufgeben, die ihnen eigentlich Freude bereiten:
Nicht selten ziehen sich Menschen aufgrund ihrer Beschwerden zunehmend zurück. Der Radius wird kleiner, die Lebensqualität nimmt ab.
In der modernen Wirbelsäulenchirurgie geht es deshalb um weit mehr als die Behandlung eines Befundes auf einem MRT-Bild.
Im Mittelpunkt steht immer die Frage:
Manche möchten schmerzfrei einkaufen gehen. Andere wieder Golf spielen, mit dem Hund spazieren gehen oder ihre Enkel auf den Arm nehmen können. Jeder Mensch hat eigene Ziele, Wünsche und Vorstellungen von Lebensqualität.
Genau diese individuellen Ziele spielen bei der Therapieentscheidung eine wichtige Rolle.
Besonders in Erinnerung bleiben die Patienten, die bei der Nachsorge von ihren ersten Erfolgen berichten.
Der ehemalige Bergwanderer, der wieder Gipfel erklimmt.
Die Großmutter, die wieder mit ihren Enkeln auf dem Spielplatz tobt.
Der Radfahrer, der nach langer Pause wieder seine ersten Touren fährt.
Oder die Patientin, die endlich wieder eine Nacht durchschlafen kann, ohne von Schmerzen geweckt zu werden.
Diese Momente zeigen, dass eine erfolgreiche Behandlung weit über medizinische Werte hinausgeht.
Nicht jede Rückenerkrankung erfordert eine Operation. Oft können konservative Therapien bereits helfen. Wenn jedoch starke Beschwerden bestehen oder die Lebensqualität erheblich eingeschränkt ist, können moderne minimalinvasive Verfahren eine wirksame Lösung sein.
Das Ziel ist dabei nicht nur die Entlastung von Nerven oder die Korrektur eines Problems an der Wirbelsäule.
Das eigentliche Ziel ist es, Menschen wieder ein aktives Leben zu ermöglichen.
Für PD Dr. Rothörl ist genau das der Grund, warum er seinen Beruf nach vielen Jahren noch immer mit Begeisterung ausübt.
Nicht die Operation selbst steht im Mittelpunkt, sondern das Ergebnis für den Menschen.
Denn der größte Erfolg einer Behandlung zeigt sich oft nicht auf einem Kontrollbild – sondern in den Geschichten der Patientinnen und Patienten, die wieder das tun können, was sie lieben.
Die Klinik für Wirbelsäulenchirurgie am ISAR Klinikum behandelt Erkrankungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit unseren Patientinnen und Patienten individuelle Lösungen zu finden, um Schmerzen zu reduzieren, Beweglichkeit zu erhalten und Lebensqualität zurückzugeben.